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Blake Gordon, Der Seelenspalter des Akari Lee von Brian, James (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.04.2016
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Blake Gordon, Der Seelenspalter des Akari Lee

Prolog Irritiert von der Tatsache, dass sie plötzlich neben sich stand, blinzelte Akari Lee. Sie wusste nicht, wie sie mit der ungewohnten Situation umgehen sollte. Das, was sie sah, wollte und konnte sie nicht glauben. Sie stand vor ihrem Bett, sah ihren Chef ruhig schlafen und wusste doch, dass es völlig verrückt war, was sich gerade abspielte. Akari, die eigentlich an außergewöhnliches gewöhnt war, schluckte. Die Trockenheit in ihrem Mund breitet sich schnell aus, wanderte in ihren Hals und ließ sie den Kopf schütteln. Ihre Blicke wanderten über das zerwühlte Bett. Die beiden Bettdecken lagen am Fußende und Blake hatte den Kopf tief in ein Kissen gedrückt. Den linken Arm hatte er über den schmalen, schlanken Körper einer Frau gelegt. Die schwarzen, schulterlangen Haare, fielen über ein makloses, hübsch anzusehendes Gesicht. Akaris Gesicht...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 09.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738903089
    Verlag: Uksak E-Books
    Serie: Blake Gordon Bd.4
    Größe: 154kBytes
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Blake Gordon, Der Seelenspalter des Akari Lee

Roman

D er leichte Hauch, der Tel Feu streifte, ließ den damaligen Besitzer des schwarzen Blutes schaudern. Er kannte diese Anwesenheit von Magie nur zu gut. Zu oft schon war er in dessen Fänge geraten und hatte sich nur mit letzter Mühe aus ihnen befreien können.

Lange schon hatte er von dieser Präsenz aber nichts mehr gehört oder gesehen. Eigentlich war er der Meinung gewesen, niemals wieder etwas mit ihr zu tun haben zu müssen.

Er hatte sich geirrt!

Tel Feu schaute sich um.

Erst kürzlich in New York war ihm die Präsenz wieder begegnet - und hatte ihn an die zurückliegende Vergangenheit erinnert. Eine Vergangenheit, die er gehofft hatte, hinter sich gelassen zu haben.

Er war nicht mehr an ihr interessiert ...

In dem kleinen Raum, in dem er sich befand, gab es nichts, außer einen kleinen Tisch, eine Schreibtischlampe und ihn selber. Der weiße, kalte Schein des Lichtes hüllte den im Schneidersitz dasitzenden Mann ein. Tel Feu war zurzeit in Genf. Hier, in der Schweiz, am Genfersee, hatte er sich zurückgezogen, um für sich alleine zu sein. Die Gestalt, in der er auftrat, die das Gesicht eines dreißigjährigen, erfolgreichen Geschäftsmannes zeigte, war muskulös und gut durchtrainiert. Schwierigkeiten, jemanden kennen zu lernen, hatte er nicht. Dazu war sein Gesicht zu markant und das immer währende Lächeln, eroberte schneller ein Frauenherz, als die Börse Geld verdienen konnte.

Die markanten Gesichtszüge, in der eine in die breite verlaufende Nase dominierte, zeigte Skepsis. Auf den schmalen Lippen, um die ein fein geschnittener, schwarzer Bart wuchs, verzogen sich.

Schwer seufzte Tel Feu, als er sich aus seiner sitzenden Position erhob und sich der Tür zu wand, die ihn auf den Flur seiner Burg brachte.

Fein säuberlich eingerichtet, nur mit den besten Stücken die die Möbelhäuser und Kunsthallen zu bieten hatten, waren gerade gut genug für ihn. Es war nur ein kurzes, kaum wahrnehmbares Kribbeln gewesen, welches sich über seinen Rücken ergoss. Es hatte aber ausgereicht, um Tel Feu vorsichtig werden zu lassen.

Mit der ihm eigenen Magie, die in ihm wohnte, tastete er nach der fremden Quelle. Er fand sie nicht. Sie schien sich wieder aufgelöst zu haben und, wie es aussah, zeigte sie keinem weiteren Interesse, sich hier in Genf aufzuhalten.

Tel Feu erhob sich von seinem Platz und begann durch seine eigene Burg zu schleichen.

Nur zu gut kannte er die Tricks und Kniffe der anderen Seite. Er wusste wie sie vorgingen und war sich sicher, dass der kurze Besuch, der hier gewesen war, sich noch einmal zeigen würde.

Die Gedanken, die sich langsam und geordnet hinter der Stirn Tel Feu abspielen, trugen ihn Bilder der Vergangenheit näher. Eine Zeit, in der er selber noch ein Schwarzer Magier gewesen war und nichts anderes im Sinn hatte, als die Menschheit zu verderben. Oft war er da auf Widerstand und Gegenwehr getroffen.

Natürlich wusste er, dass es viele Wesen und Mächte gab, die es ihm nicht verziehen, was er damals tat.

Bedauerlich ...

Für jene, die sich ihm in den Weg stellten...

Tel Feu war noch nie jemand gewesen, der sich hatte einschüchtern, oder zurückhalten lassen, sein eigenes Süppchen zu kochen. Warum auch? Er nahm sich das, was er brauchte, egal, wann er es brauchte.

Ein übriggebliebener Zug seines damaligen Ichs?

Möglich ...

Es kümmerte ihn auch nicht.

Das, was ihn interessierte, als er als er den geräumigen Wohnbereich erreichte, sich umschaute und den fein polierten Tisch erblickte, auf dem eine obligatorische Obstschüssel stand, war das Gefühl der Beobachtung, dass in ihm aufgestiegen war.

Die Couch, die aus echten, braunen Leder bestand, wirkte auf Tel Feu wie ein plötzlicher Fremdkörper. Der Ex-Magier des Bösen schaute sich langsam um. Dabei suchten seine magischen Finger nach Gegenständen oder anderer Magie, die ihm verriet, wer es wagte hi

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