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Bleib bei mir, Greg Digital Edition von Broadrick, Annette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.09.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bleib bei mir, Greg

Sie sind die Frau, die ich suche! In eisiger Kälte steht ein amerikanischer Detektiv vor Fionas Cottage, hoch fiebernd und erschöpft. Sie nimmt ihn auf, pflegt ihn liebevoll und spürt: Greg könnte der Mann ihrer Träume sein! Aber warum kam er den weiten Weg zu ihr?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 21.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733786571
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 554 kBytes
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Bleib bei mir, Greg

1. KAPITEL

16. Oktober 2003

Greg Dumas blickte mit einer Mischung aus Ärger und Enttäuschung durch die beschlagene Windschutzscheibe seines Mietwagens. Nur mit Mühe konnte er das Ende der Motorhaube erkennen. Er lehnte sich vor, um besser sehen zu können, während die Scheibenwischer vergebens gegen den strömenden Regen ankämpften.

Nach einigen Wochen Schottland hatte er das Gefühl, in einer Welt aus ewigem Regen und Nebel gefangen zu sein.

Greg wusste, dass es besser gewesen wäre, in Craigmor zu bleiben, statt im Dunkeln nach einem abgelegenen Dorf zu suchen. Auf der Landkarte hatte es so ausgesehen, als ob der Ort nicht sehr weit von Craigmor entfernt wäre, aber er hatte nicht bedacht, dass dieser Ort in den Bergen lag.

Außerdem war er erschöpft. Der Husten, der ihn bereits seit Wochen quälte, war inzwischen noch schlimmer geworden war. Vor einem Monat war er in Glasgow angekommen und seitdem ständig unterwegs gewesen. Er hatte sich einen Wagen gemietet und war in dem Glauben nach Edinburgh gefahren, bestimmt drei Tage später schon nach New York zurückfliegen zu können. Stattdessen war Edinburgh nur die erste Station auf seiner Suche geworden. Seitdem folgte er einer Spur nach der anderen und fuhr kreuz und quer durch das schottische Hochland.

Greg wusste, dass sein Husten sich gar nicht gut anhörte. Außerdem hatte er das Gefühl, sein Kopf wäre in Watte gepackt, und er musste ständig niesen. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, hatte er sich auch noch mitten in der Nacht verirrt. Er war überzeugt gewesen, der Landkarte zu folgen, auf der er die Strecke markiert hatte, aber irgendwie war es ihm gelungen, auf eine Straße zu geraten, die offensichtlich ins Nichts führte.

Er konnte sich nicht erinnern, wann er die letzten Lichter gesehen hatte. Allerdings hätte er bei diesem Nebel wahrscheinlich durch eine Kleinstadt fahren können, ohne sie auch nur zu bemerken.

"Da lobe man sich Manhattan", murmelte er.

Ich hätte diesen Auftrag niemals annehmen sollen, dachte er weiter. Es war inzwischen drei Jahre her, dass er sich als Privatdetektiv selbstständig gemacht hatte. Was als Einmannunternehmen begann, hatte sich mittlerweile zu einer Firma mit mehreren Privatdetektiven - alle ehemalige Polizisten wie er - und etlichen Angestellten entwickelt.

Warum hatte er sich also doch entschlossen, diesen Job anzunehmen? Es war nicht das Geld gewesen, obwohl sein Auftraggeber ihm das Doppelte der normalen Bezahlung angeboten hatte, wenn er den Fall persönlich übernehmen würde.

Zuerst hatte er den Auftrag ablehnen wollen. Er hatte seine Tochter Tina nie länger als eine Nacht allein gelassen, und der Gedanke, ohne sie zu verreisen, hatte ihm nicht behagt. Doch Tinas Großmutter hatte ihn gedrängt, den Fall anzunehmen. Sie meinte, er hätte eine Abwechslung von seiner Routine verdient. Als sie ihn auch noch davon überzeugt hatte, dass Tina bei den Großeltern bestens aufgehoben wäre, hatte er schließlich den Auftrag angenommen. In New York war er allerdings auch noch der Ansicht gewesen, dass er in Schottland sehr rasch die Informationen finden würde, nach denen er suchen sollte.

Bisher war jedoch fast jede Spur im Sande verlaufen, und langsam bereute er es, auf Helen gehört zu haben. Dabei hatte das, was Helen sagte, normalerweise Hand und Fuß. Er wusste nicht, was er getan hätte, wenn seine Schwiegermutter ihm nach dem Tod von Jill nicht beigestanden und ihm geholfen hätte, seine Tochter aufzuziehen. Helen äußerte nur selten ihre Meinung, aber wenn sie es tat, hörte er normalerweise auf sie.

Sollte sich aber diese letzte Spur ebenfalls als Sackgasse erweisen, dann würde er aufgeben und nach New York zurückkehren. Weit und breit hatte sich kein anderer Anhaltspunkt mehr aufgetan.

Im Augenblick hätte er am liebsten auf der Stelle ein Flugzeug bestiegen und wäre in die Staaten zurückgekehrt, aber das war ni

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