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Blind Dinner - Eine sinnliche Orgie. Erotischer Roman von Janson, Christine (eBook)

  • Verlag: Verlag Christine Janson
eBook (ePUB)
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Blind Dinner - Eine sinnliche Orgie.

Liebe zu dritt! Ein Tabu wird sinnliche Wirklichkeit. Sarah ist neugierig auf alles, was Lust verschafft. Ein erotisches Dinner im Dunklen erregt ihre Fantasie und sie träumt von einem besonderen Erlebnis: einer Liebesnacht zu Dritt. Als sie Moderatorin einer Erotik-Talkrunde wird, will sie die Zuschauer mit ihrer ersten Sendung besonders anregen. Was ist aufregender als ihre Lieblingsfantasie endlich mit ihrem attraktiven Freund Pascal in die Tat umzusetzen? Aber die Suche nach der passenden Gespielin sorgt für einige Turbulenzen in der Beziehung... 'Ich trage kein Höschen.' Trixi kicherte, und ich wurde rot. Ich gewann langsam wieder Kontrolle über mich und begann meine Hand sachte unter ihrem Rock hervorzuziehen. 'Nein, das ist mir nicht aufgefallen', log ich und nahm stattdessen einen Schluck von meiner Apfelsaftschorle. Mir war das alles ein wenig unheimlich. Wir kannten uns doch gar nicht und außerdem wollte ich mit ihr auch keine Affäre, sondern eine Begegnung zu Dritt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 252
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783939229919
    Verlag: Verlag Christine Janson
    Größe: 1195 kBytes
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Blind Dinner - Eine sinnliche Orgie.

2. Kapitel

Ziemlich beschwingt, stand ich zwei Tage später in die Kantine unseres Senders zum Mittagessen an. Die Intensität unseres erotischen Wochenendes war noch sehr präsent, und die unterschiedlichsten Eindrücke des Abends kamen mir immer wieder in Erinnerung. Allein schon mit verbundenen Augen zu essen, war ein absolutes Highlight gewesen und noch nie wirkte der Geschmack einer Mousse au Chocolat so lange in meinem Mund nach wie bei diesem Blind Dinner. Von unseren frivolen Spielen auf den seidigen Laken des Himmelbetts ganz zu schweigen. Wir hatten die ganze Nacht die Augenbinden anbehalten, obwohl es erlaubt war, sie nach Mitternacht abzulegen. Aber dieser Sinnesentzug hatte uns so sensibel gemacht, dass wir es vorzogen, in dieser inneren Stille zu bleiben, die unsere Fantasie zum Leuchten brachte und uns die Möglichkeit gab, unsere Körper noch einfühlsamer miteinander sprechen zu lassen. Auch der Gedanke an Alex mit seinem auffallenden Siegelring, der sich unbeobachtet in unser Liebesspiel eingemischt hatte, erregte mich noch im Nachhinein. Ich hatte mich eigentlich immer für völlig monogam gehalten, aber anscheinend hatte ich einen Hang zu orgiastischen Spielen. Die Vorstellung von mehreren Händen auf meinem Körper, hatte mir auf der Heimreise die Zeit vertrieben und selbst die überfüllte Autobahn konnte mich diesmal nicht aus der Ruhe bringen. Immer wieder dachte ich an die kurze Szene beim Diner, als Alex an meinen Brüsten saugte, während ich zwischen den Beinen von George Clooney geleckt wurde. Allein bei dieser Vorstellung wurde ich ganz feucht. Pascal schien es ebenso ergangen zu sein wie mir, und auch er hing seinen ganz privaten Fantasien hinterher. Immer wieder griff er beim Fahren nach meiner Hand, und wir benötigten keine Worte, um innig miteinander verbunden zu sein.

"Hast du heute keinen Hunger? Oder wieso starrst du Löcher in die Luft, anstatt dir am Salatbuffet ein paar Vitamine zu genehmigen?" Die Stimme meiner Freundin und Kollegin Melanie, brachte mich unsanft wieder in die Realität zurück.

"Ach was! Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich heute Salat esse oder lieber ein saftiges Wiener Schnitzel mit Pommes", versuchte ich meine Träumereien zu vertuschen. Ich hatte wahrscheinlich schon eine ganze Weile vor dem Karottensalat gestanden, ohne mich zu bewegen. Hinter mir wurde die Schlange meiner ungeduldigen Kollegen immer länger. Ich beeilte mich, griff nach einem großen Teller und begann mir einige Salatblätter aufzutun und Tomatenscheiben dekorativ auf meinem Teller zu verteilen. Das Auge isst schließlich mit.

"Vergiss die Karotten nicht!", ermahnte mich Melanie. "Die sind gut für die Augen. Vitamin A braucht dein Körper bestimmt dringend, nach deinem anstrengenden Wochenende."

Melanie hatte offensichtlich nicht vergessen, dass ich mit Pascal auf einem Schlossevent war und wollte bestimmt jetzt gleich jede Einzelheit von mir erzählt bekommen. Und dann würde sie mir sicherlich wieder einige Akupunkturnadeln setzen wollen, um meine Lebensenergie zu stärken. Melanie kannte sich nämlich gut mit Akupunktur und chinesischer Medizin aus, denn sie war Redakteurin der Gesundheitssendung Nie mehr krank . Ihren gut gemeinten Ratschlägen entkam beim Sender niemand. Wie sie es schaffte, neben dem Sender auch noch eine eigene TCM-Praxis zu führen, war mir ein Rätsel. Wahrscheinlich kannte sie geheime Akupunkturpunkte, um ihrer Lebenskraft immer wieder eine kleine Energiespritze zu verpassen. Vielleicht lag es einfach aber auch daran, dass Melanie Single war und deshalb mehr Zeit hatte, als die meisten anderen Frauen.

"Ja, ja ... ist schon gut. Ich denke an die Vitamine." Brav schaufelte ich mir zwei Esslöffel geraspelte Karotten auf den Teller und beugte mich dann zum Kartoffelsalat vor, den ich mit einem hart gekochten Ei nett dekor

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