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Blood Dragon 1: Drachennacht Erotischer Roman von Maeda, Kira (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2011
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Blood Dragon 1: Drachennacht

Die Archäologin Elisa ist fasziniert von den Legenden rund um den historischen Dracula, Vlad Tepes, und dessen Brüder Mircea und Radu. Sie erhält den Auftrag, in Rumänien nach den Ursprüngen der Dracula-Legende zu forschen und trifft dabei auf einen Nachfahren Vlad Tepes': Victor Dracul. In Visionen sieht sie immer wieder sich selbst zur Zeit Vlad Tepes', leidenschaftlich verbunden mit dessen Bruder Mircea, dem Victor bis aufs Haar gleicht. Elisa ist zunehmends verwirrt, da sie sich sowohl zu Mircea als auch zu Victor hingezogen fühlt, und kann kaum noch zwischen Visionen und Realität unterscheiden. Doch in den eng verknüpften Schicksalen der drei Brüder, die einem alten und mächtigen Geschlecht von Drachen angehören, spielt Elisa eine wichtige Rolle, denn sie ist die Wiedergeburt der Frau, um die Mircea und Dracula einst kämpften. Dracula wurde damals über Elisas Verlust wahnsinnig, weswegen seine Brüder sich gegen ihn wandten und ihn einsperrten. Doch nun, Jahrhunderte später, ist Dracula wieder frei und sinnt auf Rache ... Teil I der Blood Dragon-Trilogie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 12.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783938281918
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Serie: Blood Dragon .1
    Größe: 992 kBytes
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Blood Dragon 1: Drachennacht

Mircea lief von einer Seite der unterirdischen Halle in die andere. Naruka saß in ihrer Katzengestalt etwas abseits und beobachtete, wie seine Augenfarbe immer wieder von Braun zu Gelb wechselte und seine Finger sich zu Klauen formten. Radu stand ruhig am Rand der Halle und beobachtete seinen Bruder, wie er versuchte, sich wieder unter Kontrolle zu bringen.

"Er war zu nah an ihr dran – wäre ich noch später gekommen ..." Mirceas Satz endete in einem gutturalen Knurren, das Radu die Augenbraue heben ließ.

"Ich sagte dir, dass er gefährlich ist. Aber warum hat er sie nicht direkt getötet? Das wäre doch sicherlich als angemessene Rache für dich infrage gekommen."

"Weil es nicht das ist, worum es ihm geht", fauchte Mircea, und für einen Moment brach der Drache in ihm so deutlich hervor, dass Naruka unwillkürlich zurückwich. "Dracula will mehr – er hat den Raum der Bilder verschlossen und Elisa in seine Vision hineingezogen. Ich weiß nicht, wie er es angestellt hat, aber ..."

"Er hat mit seinem Blut die Bilder verändert." Elisas Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, aber es hallte wie ein Peitschenknall in der Halle wider. Sowohl Mircea als auch Radu starrten zu ihr hinüber, und auch Narukas Kopf flog zum Eingang. Elisa war, nachdem Mircea sie gefunden hatte, vollkommen erschöpft gewesen und hatte eine stark blutende Bisswunde am Hals aufgewiesen. Mircea hatte sie versorgt und dann in sein Bett gebracht, wo sie schlafen und sich ausruhen sollte.

Jetzt aber stand sie an den glatten Fels gestützt vor ihnen und zitterte. Mircea nahm seinen Mantel im Vorbeigehen vom Stuhl und wickelte Elisa darin ein, ehe sie protestieren konnte. Wortlos führte er sie zu diesem Stuhl und bedeutete ihr, sich zu setzen. "Woher weißt du das?", fragte er leise.

Elisa wirkte, als hätte sie hundert Jahre Schlaf nötig. Müde lehnte sie an Mircea, der ihr sacht über das Haar strich.

"Ich habe Elisabeths Geist gesehen, ich habe ihr Wissen geerbt und ihre Fähigkeiten", murmelte sie und schloss die Augen.

Radu beobachtete sie – sein kühler Blick blieb immer wieder an dem Verband um ihren Hals hängen. Elisas Verkündung schien ihn nicht so sehr zu überraschen wie Mircea.

"Du weißt also von den Bildern?", fragte er.

Elisa öffnete die Augen. Die Bewegung allein schien sie Kraft zu kosten, denn sie nickte nur schwach. "Die Bilder in seinem Gefängnis waren Elisabeths letztes Geschenk an Dracula. Ein Teil von ihr hatte Mitleid mit ihm, und so gab sie ihm die Bilder aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit, damit er etwas von ihr behalten konnte. Es sind ... eingefrorene Teile der Vergangenheit."

Mircea runzelte die Stirn. "Und was hat er damit getan?"

Elisa richtete sich weiter auf und fuhr sich über die Stirn. Sie verzog das Gesicht schmerzhaft – Naruka musste ein lautes Aufmaunzen unterdrücken, als sie die Archäologin so offensichtlich leiden sah. Aber wenn sie sich verriet, würden Mircea oder Radu sie hinauswerfen.

Elisa fing sich wieder. "Er hat die Visionen mit seinem eigenen Blut verändert und neue hinzugefügt." Sie umfasste Mirceas Hand und blickte ihn ernst an. "Du weißt am besten, wie mächtig gerade euer Blut ist. Wenn diese Visionen, die er gemalt hat, wahr werden, wird das die Geschichte der Welt verändern. Eine solche Veränderung erträgt die Realität nicht – sie wird reißen und niemand wei&sz

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