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Blood-Lady von Hopka, Mandy (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
0,99 €
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Online verfügbar

Blood-Lady

Ich war ein Fighter. Als dieser wurde ich geboren und als dieser würde ich sterben. Er war und würde immer dasselbe bleiben ... Wie war es möglich, dass ich mich gleichermaßen angezogen und angewidert fühlte ... Die Existenz von Vampiren wird seit Jahrhunderten von einer geheimen Organisation verschleiert und geheim gehalten. In dieser verborgenen Welt lebt Amy, die nicht nur die Tochter der Präsidentin dieser Organisation ist, sondern eben auch ein wandelndes Lexikon über ihren Erzfeind. Nichts hasst sie mehr, als jene Geschöpfe, die ihre Familie zerstörten, die ihr alles nahmen, was sie liebte. Für sie gibt es nur eines - Rache! Als sie jedoch auf den Reinblüter Damianos von Báthory - kurz Damian - trifft, ändert sich ihr Leben vollkommen. Sie muss herausfinden, dass sie eine geborene Blood-Lady ist und damit eigentlich als seine Mätresse geboren wurde. Sie, die die Vampire mehr als alles andere verabscheute, fand sich plötzlich in einem Chaos ihrer eigenen Gefühle wieder. Wie weit konnte sie ihm trauen? Wie weit würde er gehen, um an ihr Blut zu gelangen? Mandy Hopka hatte bereits als Kind den Traum Autorin zu werden. Sie liebt spannende und herzergreifende Geschichten mit einer Extraportion Kitsch, Klischee und Macho. Geboren 1995 bei Görlitz veröffentlichte sie schon früh ihre ersten Geschichten kostenlos auf diversen Internetplattformen, bevor sie sich dazu entschloss, genau diese Vision voranzutreiben und den nächsten Schritt zu gehen. Sie möchte in den Menschen ebenso wunderbare Gefühle wecken, wie so mancher Autor bei ihr.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 376
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738086911
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Serie: Verlangen .1
    Größe: 787 kBytes
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Blood-Lady

Erstes Treffen

Ich hasste diese langweiligen Geschäftsessen tatsächlich. Mit diesen langweiligen, oberflächlichen Gesprächen und den damit verbundenen vorgetäuschten Gefühlen. Man musste immer hübsch lächeln und immer freundlich sein. Die eigene Meinung dachte man sich nur. Das letzte Mal, als meine Mutter mich bei so einem Event mitgenommen hatte, war ich Fünfzehen Jahre gewesen. Danach hatte sie gelernt, dass ich meinen eigenen Kopf hatte und nicht so war, wie sie es sich gerne wünschte. Ich ließ mir den Mund nicht gern verbieten. Ich war eben nicht das kleine süße und folgsame Mädchen, welches sie sich wünschte.

Aber das heute war zum Glück etwas ganz Besonderes. Es waren keine dummen Politiker oder andere Landesvertreter, sondern tatsächlich reinblütige Vampire. Mein Herz raste vor Aufregung. Wahrscheinlich fühlten sich so die ganzen Teenies, wenn sie Justin Bieber oder Robert Pattinson live trafen. Ich trug ein schlichtes, schwarzes, rückenfreies Cocktailkleid, dessen träger ich am Hals verknotete. Es reichte mir bis zu den Knien, wo der leicht schwarze Stoff für ein paar Zentimeter in spitze überging. Nun war ich froh, dass ich es mir von Nicki aufschwatzen lassen hatte, denn ansonsten besaß mein Schrank eher Shorts oder Röcke. Mit Kleidern stand ich eigentlich mein Leben lang schon auf Kriegsfuß. Nachdem ich auch das Make-up vollendet und meine Haare mit einer Spange nach oben gesteckt hatte, stand ich vor der Qual der Wahl. Auch wenn ich nicht immer feminin rüberkam - was ich heute durchaus tat, besaß ich dennoch eine kleine Ansammlung an Schuhen. Und da ich heute eh schon Sachen trug, die ich sonst nie aus dem Schrank holte - wie meine kleine Clutch, in der ich mein Portemonnaie und meinen kleinen Dolch verstaute, konnte ich auch gleich ein paar Schuhe tragen, die ich sonst nie aus dem Schrank nahm. Zum Schluss entschied ich mich für meine schwarzen Pumps. Ohne Glitzer, ohne irgendwelche Diamanten, vollkommen schlicht. Selbst meine Ohrringe waren aus schlichtem Silber. Ich wusste schon gar nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal so angezogen hatte. Normalerweise war ich nicht der Typ, der gerne Aufmerksamkeit bekam. Nicki gefiel es schon immer, wenn ihr die Männer hinterher sahen. Mich würde das nur nerven, wenn ich unter dieser ständigen Beobachtung stehen würde. Ohne das ich überhaupt wusste was ich tat, drehte ich mich vor meinem Spiegel hin und her. Was war zu viel, was war zu wenig? Ich machte einen viel zu großen aufriss um diesen Abend. Aber wann traf man schon auf legenden, von denen man glaubte, sie seien längst ausgestorben? Allein der Gedanke an die Informationen die ich sammeln würde, brachte meinen Puls zum rasen. Alles was ich gelesen, alles was man uns in der Schule beigebracht hatte, all das würde heute entweder wahr werden oder ich würde die lügen aufdecken, die man uns aufgetischt hatte.

"Ich sollte dieses Kleid nicht tragen", erkannte ich und marschierte in mein Schlafzimmer zurück. Ich fühlte mich nicht wohl darin und ich brauchte heute meine komplette Konzentration für die Gespräche und Diskussionen. Die würde ich bei dieser Beinfreiheit nie aufbringen können.

Das Leuten der Tür ließ mich fluchen, ich hatte viel zu viel zeit damit verbracht, meine seltene Schönheit zu bewundern, dass ich die Zeit komplett vergessen hatte. Hektisch rannte ich zu meiner Wohnungstür und nahm den Hörer der Gegensprechanlage in die Hand. "Ich komme gleich runter. Ich muss mir nur schnell noch was anderes anziehen", rief ich hinein. "Wie was anderes anziehen? Ich komme sicher nicht wegen dir zu spät, also schwing deinen Hintern hier herunter!"

Wie spät war es eigentlich? Ich verdrehte meinen Kopf, um in die Küche blinzeln zu können, wo eine Uhr an der Wand hang. Es war tatsächlich bereits zu spät. Das hatte ich mir selbst zuzuschreiben.

Wenig später fuhren wir durch das Eingangstor eines enorm großen Anwesens. Die Villa wirkte Modern

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