text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Bodyguards sind auch Rockstars von Scott, Kylie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Bodyguards sind auch Rockstars

Lesenachschub für 'Stage Dive'-Fans - und alle, die es noch werden wollen! Martha Nicholson hat es aufgegeben. Egal, wie sehr sie es auch versucht, sie kann die Funken, die zwischen ihr und Sam Knowles sprühen, einfach nicht länger ignorieren. Dabei ist der Bodyguard mit seiner ruhigen, besonnenen Art eigentlich so gar nicht ihr Typ, zumal sie sich sicher ist, dass er in ihr nicht mehr als ein Louboutin-tragendes, verwöhntes Partymädchen sieht. Doch Martha ist nicht mehr die, die sie vor ein paar Jahren war. Und sie hat sich in den Kopf gesetzt, Sam genau das zu beweisen - auch wenn das bedeutet, dass dieser all seine Prinzipien über Bord werfen muss ... 'Bodyguards sind auch Rockstars' ist eine Novella zur erfolgreichen 'Stage Dive'-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Kylie Scott.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 154
    Erscheinungsdatum: 01.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310476
    Verlag: LYX
Weiterlesen weniger lesen

Bodyguards sind auch Rockstars

1

"Nicht zu fassen", meckerte ich. "Meine Valentino-Stiefel kleben tatsächlich am Boden fest. So ekelhaft ist diese Absteige hier."

Lizzy lächelte nur. "Ich hab dir doch gesagt, dass du etwas Zwangloses tragen sollst."

"Das tue ich."

Lizzys Lächeln wurde breiter.

"Jeans und T-Shirt sind zwanglos."

"Dein T-Shirt? Martha, es ist aus Samt." Sie hob ihre Bierflasche an die Lippen und trank einen Schluck. "Ich habe dir vorher Bescheid gesagt, dass wir in eine echte Spelunke gehen. Also bist du an deinem Fashion-Fauxpas ganz alleine schuld."

"Aber Samt ist in!"

"Könntet ihr beiden mal aufhören zu quatschen? Ich versuche zuzuhören", beschwerte sich mein Bruder Ben. Der große, haarige Trottel lümmelte auf seinem Stuhl und nickte mit dem Kopf im Takt der Musik.

Mit verschwörerischer Miene rückte Lizzy dichter an mich heran. "Ich weiß, warum du dich so schick gemacht hast."

Ich erwiderte nichts. Es gab auch nichts zu sagen.

Daraufhin blickte sie zu dem Mann hinüber, der gegenüber von uns am Ende der Bar stand. Nein, nein, ich würde bestimmt nicht den Kopf drehen. Ich würde mich nicht auf ihren Schwachsinn einlassen. Immerhin hatte ich es in den etwa achtundvierzig Stunden, die seit meiner überraschenden, nicht unbedingt glorreichen Rückkehr von der Westküste vergangen waren, erfolgreich geschafft, ihm aus dem Weg zu gehen. Obwohl wir uns im selben Haus aufgehalten hatten. Gut, es war ein sehr großes, weitläufiges Haus. Aber trotzdem.

Andererseits sollte man vielleicht erwähnen, dass er heute Abend in Jeans und T-Shirt und einer Lederjacke schrecklich gut aussah. Samuel Rhodes, den die meisten nur Sam nannten. Als direkt attraktiv konnte man ihn mit seinen herben Gesichtszügen und seinem Stiernacken nicht gerade bezeichnen, aber trotzdem hatte er irgendetwas, das mich ansprach. Wie üblich war sein Kopf kahl rasiert, sein Körper in Bestform - und mich juckte es in meinen dämlichen Fingern, diesen Körper einmal näher zu erkunden.

Okay. Anscheinend hatte ich mich doch noch nach ihm umgedreht. Und, verflixt noch mal, er ertappte mich dabei.

Einer seiner Mundwinkel hob sich ein ganz kleines bisschen, gerade genug, um meine Hormone in Wallung zu bringen. Dann machte er wieder seinen Job und beobachtete aufmerksam das Treiben in der vollen Bar. Keinesfalls schlug mein Herz deswegen schneller. Und ich hatte auch nicht immer wieder vor Aufregung den Atem angehalten, seitdem wir vor etwa einer halben Stunde die Bar betreten hatten. Überhaupt nicht. Interessanterweise musste ich feststellen, dass er mich nicht auf diese vielsagende Art musterte, wie es heterosexuelle Männer, die auf mich standen, gewöhnlich taten. Eigentlich kamen seinerseits überhaupt keine Signale, die auf ein eventuelles Interesse hätten schließen lassen. Nie.

Was hatte dann dieses seltsame, angedeutete Lächeln eben bedeutet? Wahrscheinlich nicht viel. Er flirtete ohnehin kaum. Passend zu seinem Job wirkte Sam eher Furcht einflößend. Nein, Lizzy musste sich irren. Dieser Mann hatte nichts für mich übrig. Das leichte Knistern zwischen uns und ein wenig seltsames Verhalten bedeuteten noch lange nichts Ernstes. Schon gar nicht, wenn er nicht gewillt war, auch zu handeln. Ich würde es jedenfalls weiß Gott nicht tun. Nicht bei meiner komplizierten romantischen Vorgeschichte.

"Oh, erwischt", bemerkte Lizzy. "Der Bodyguard hat gemerkt, dass du ihn angeschaut hast."

"Klappe." Ich reckte das Kinn und versuchte, nicht die Stirn zu runzeln, weil man davon nämlich Falten bekommt. "Sam und ich kennen uns schon seit Jahren, und es ist noch nie etwas passiert. Du liegst völlig daneben."

"Ach ja?"

"Ja, zwischen uns ist nichts."

"Dann hast du ihn also deswegen angestarrt?"

Ich beschloss, mir eine Antwort auf diese Frage zu sparen. "Außerdem weißt du ganz genau, dass er statt Bodyguard lieber leitender Personenschützer genannt

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen