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Bossy Nights von Quinn, Meghan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
6,99 €
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Bossy Nights

Ein sexy Boss, eine durchfeierte Nacht, eine anonyme E-Mail Peyton ist schon seit Jahren heimlich in ihren Boss verliebt. Der strenge aber verdammt sexy CEO Rome Blackburn hat sie schon zu manchem Tagtraum verleitet. Doch nun will Peyton die Firma verlassen, um sich selbstständig zu machen. Als sie diesen Entschluss mit ihren Freundinnen feiert, verrät sie versehentlich, wie sehr sie sich wünscht, Rome offen sagen zu könnte, was sie für ihn fühlt. Ihre Freundinnen drängen sie dazu, noch am gleichen Abend eine anonyme E-Mail an ihren Boss zu schreiben, in der sie all ihre Fantasien offenbart. Peyton glaubt sich sicher, bis Rome ihr antwortet, denn er will unbedingt herausfinden, wer sich hinter dieser Mail verbirgt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 380
    Erscheinungsdatum: 01.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312227
    Verlag: LYX
    Größe: 1406 kBytes
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Bossy Nights

1

Rome

Warum zur Hölle starrt sie mich so an?

Sie hat seit - ich schaue auf meine Uhr - drei Minuten kein gottverdammtes Wort gesagt.

Ich lasse zu, dass sich das Schweigen unangenehm lange ausdehnt, lasse Sekunde um Sekunde vergehen, trotz ihres Unbehagens oder möglicherweise genau deswegen. Unerfreuliche und herausfordernde Situationen sind, was mir am besten liegt. Sie zu bewältigen, gibt mit jedes Mal ein Hochgefühl.

Tick.

Tack.

Keine Sorge , übermittelt ihr mein sardonisches Lächeln. Ich habe jede Menge Zeit. Ganze zwanzig Minuten sind für sie vorgemerkt, auf ihre Bitte hin, um hier zu sitzen und meine kostbare Zeit zu vergeuden. Darauf zu warten, dass sie ihren hübschen Mund aufmacht und sagt, was sie denkt.

Stattdessen rutscht sie auf ihrem Stuhl hin und her. Es gelingt ihr nicht, ihren grauen Rock, der sich an ihre Hüften schmiegt, herunterzuziehen. Er ist eng und züchtig und wird von einer schlichten, weißen Button-down-Bluse komplettiert. Sie trägt eine schwarzgerahmte Brille, die dunklen Augenbrauen hat sie wie vor Überraschung hochgezogen.

Sie sieht ganz anders aus als alle anderen Marketing-Koordinatorinnen, die ich je kennengelernt habe, und ich hatte ganz sicher keine Ahnung, dass jemand, der wie sie aussieht, für mich arbeitet. Unter mir.

Vier Etagen tiefer.

Sie sieht wie eine gottverdammte Buchhalterin aus. Oder eine Sekretärin. Oder die Rektorin einer Privatschule an der Ostküste.

Ich wirble in meinem Lederstuhl herum, greife mir einen Stift vom Schreibtisch, drehe ihn zwischen meinen Fingern hin und her, während ich ihn aus halb geschlossenen Augen mustere.

Ich spiele den Gelangweilten.

Obwohl ich alles andere als gelangweilt bin.

Ich drücke ein Mal auf den Knopf am Stiftende. Zwei Mal. Beobachte, wie von der anderen Seite meines riesigen Schreibtischs aus die großen braunen Augen der Frau meine Bewegungen verfolgen. Sie zieht die Brauen zusammen - ihre Geduld geht langsam zu Ende.

Peyton.

Scheiße, als ich den Namen in meinem Terminkalender gesehen habe, bin ich davon ausgegangen, dass die Person, die gleich durch meine Tür hereinspazieren würde, männlich sein würde. Man stelle sich meine Überraschung vor, herauszufinden, dass die zierliche Hand, die leise an den Rahmen meiner Tür klopfte, zu der Frau gehörte, die heute Morgen an meinem Konferenztisch gesessen hatte.

Während der Besprechung hatte sie sich mit ihrem Smartphone beschäftigt. Darauf würde ich mein rechtes Ei verwetten.

Ich starre auf das Blatt Papier und auf jeden einzelnen Buchstaben ihres Namens. Ich hatte noch nie ein Gespräch oder eine Unterhaltung mit dieser Frau, seit sie in meiner Firma ist.

Fünf Jahre.

Trotz einer soliden Erfolgsbilanz, was Ergebnisse angeht - der Schnüffelei meiner Sekretärin zufolge -, ist sie noch nie in meinem Büro gewesen. Peyton irgendwas, deren Familiennamen ich verdammt noch mal nicht aussprechen kann. Und ich habe auch nicht vor, es zu versuchen.

Warum sich die Mühe machen? Sie steht bereits mit einem Fuß außerhalb der Firma, die ich aufgebaut habe.

Ich beschließe, uns beide aus unserem Elend zu erlösen. "Weiß Ihr Vorgesetzter, dass Sie hier sind?"

"Noch nicht", beginnt sie. Sie richtet sich kerzengerade auf, ihre Brüste drücken sich gegen die gestärkte Bluse. "Ich wollte ..." Sie hält inne und holt nervös Luft.

"Warum haben Sie sich nicht zuerst an die Personalabteilung gewandt? Wie es dem üblichen Ablauf entspricht."

Ich bin gerne direkt. Mir ist unverblümte Offenheit lieber als zuckersüßer Schwachsinn, ganz egal, womit mich jemand füttern will.

"Ich wollte Ihnen meine Kündigung mit zweiwöchiger Kündigungsfrist persönlich übergeben. Ich dachte, da

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