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Boston Nights - Wahres Verlangen Liebesroman von Young, Samantha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Boston Nights - Wahres Verlangen

Der neue Roman der 'Dublin Street'-Spiegel-Bestsellerautorin Samantha Young Nicht nur die Welt, sondern das gesamte Universum hat sich gegen sie verschworen. Auf jeden Fall kommt es Ava so vor. Denn ihr Sitznachbar ist der arrogante Schotte, der sie am Flughafen fast über den Haufen gerannt hat. Während des Fluges wünscht sie sich noch Abstand, doch abends im Hotelzimmer kann sie Caleb nicht nah genug sein. Dennoch ist sein Angebot, eine lockere Affäre zu beginnen, mehr als unverschämt. Empört lässt Ava ihn abblitzen. Als sie ihm erneut über den Weg läuft, muss sie immer noch an den besten One-Night-Stand ihres Lebens denken. Warum also nicht Calebs Vorschlag zustimmen und unverbindlichen Spaß haben. Immerhin besteht nicht die Gefahr, ihr Herz zu verlieren, oder?! Es wird turbulent und sexy... "[Youngs] Romane haben einfach alles – umwerfend geschrieben, sexy Charaktere, Herzschmerz – ich bin süchtig danach." SPIEGEL-Bestsellerautorin Vi Keeland
"Lustig, herzzerreißend, darmatisch und leidenschaftlich" The Reading Cafe
"Es wird dich umhauen - eine unvergessliche Liebesgeschichte." Romantic Times Book Reviews
Die SPIEGEL-Bestsellerautorin Samantha Young lebt in Schottland und hat in Edinburgh Geschichte studiert - viele gute Romanideen hatte sie während der Vorlesungen. Ihre Romane werden in 30 Ländern veröffentlicht. Wenn Samantha Young mal nicht schreibt, kauft sie Schuhe, die sie eigentlich nicht braucht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 06.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745750478
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Fight or Flight
    Größe: 1723 kBytes
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Boston Nights - Wahres Verlangen

Kapitel 1

Sky Harbor Airport, Arizona

März 2018

Essen. Essen und Kaffee. Daran führte jetzt kein Weg mehr vorbei. Mein knurrender Magen sprach eine deutliche Sprache. Ich war auf dem Weg durch den Terminal und kurz davor, irgendjemandem die Augen auszukratzen. Kein Wunder, wenn man bedachte, warum ich ursprünglich nach Phoenix gereist war und dass ich dann auch noch die Durchsuchung meines Gepäcks in der Sicherheitsschleuse hatte ertragen müssen. Ich brauchte jetzt dringend einen Koffein-Kick.

Doch obwohl meine Stimmung vor Hunger auf dem Nullpunkt war, wollte ich zuerst mein Ticket für den Heimflug nach Boston auf die erste Klasse umbuchen lassen. Egal, wie sehr mir der Magen in den Kniekehlen hing, war ich nun mal leicht klaustrophobisch, sodass die Vorstellung, in der Touristenklasse zu fliegen - und dazu bei meinem Glück, womöglich auch noch neben jemandem sitzen zu müssen, der während des Fluges Schuhe und Socken auszog -, Millionen Mal schlimmer war als meine schlechte Hungerlaune. Das konnte ich nicht riskieren. Viereinhalb Stunden lang ein paar verschwitzte, muffelnde, nackte Füße neben mir zu haben? Nein, für diese Art von Hölle war ich in meinem momentanen Zustand nicht geschaffen. Eine Gänsehaut überkam mich, während ich auf den Schalter meines Gates zumarschierte. Unter einem Bildschirm hatten sich ein paar Leute versammelt, und ich fragte mich, was da wohl so interessant sein mochte. Ich stockte, als ich sah, wie riesige Rauchwolken aus einem megagroßen Berg hervorquollen, und blieb neugierig ebenfalls stehen.

Innerhalb weniger Sekunden verkündeten mir die Nachrichten, dass ein isländischer Vulkan mit unaussprechlichem Namen ausgebrochen war und eine gigantische Aschewolke produzierte, die in Europa für Ausfälle sorgte. Flüge waren gecancelt worden, und die Folge war ein absolutes Verkehrschaos.

Die Vorstellung, stundenlang auf einem Airport festzusitzen - vielleicht sogar für mehrere Tage -, ließ mich vor Mitleid mit den anderen Passagieren erschauern.

Nach der Woche, die ich hinter mir hatte, wollte ich mir gar nicht ausmalen, dass mir so etwas auch noch passiert wäre. Ich hielt mich eigentlich für ziemlich cool und beherrscht, aber seit Neuestem hatte ich meine Gefühle so wenig im Griff, dass ich beinahe schon Angst vor ihnen hatte. Dankbar, dass ich nicht zu den Leuten gehörte, die heute nicht nach Hause kommen würden, bat ich das Universum, mir meinen Egoismus zu verzeihen, und setzte meinen Weg zum Schalter fort. Dort stand niemand vor mir, und der Mann, der hinter dem Tresen saß, lächelte mir zur Begrüßung zu.

"Hi, ich habe mich gefragt - uff !" Ich zuckte zusammen, als der Laptoprucksack eines großen Typen gegen meine rechte Schulter knallte, sodass ich auf meinen Heels ins Taumeln geriet. Der große Kerl hatte nicht mal gemerkt, dass er mich getroffen hatte, ging geradewegs an mir vorbei und drängte sich vor.

Dieser Grobian!

"Ich will ein Upgrade für die erste Klasse", sagte er mit einer tiefen, lauten Stimme und in einem sehr attraktiven Akzent, der meinen Ärger darüber, dass er sich vorgedrängelt hatte, allerdings keineswegs besänftigte.

"Natürlich, Sir", antwortete der Servicemitarbeiter so seidenweich, dass ich, wäre ich groß genug gewesen, um dem Hünen über die Schulter zu sehen, sicher mitbekommen hätte, wie er kokett die Wimpern niederschlug. "Okay, Flug DL180 nach Boston. Sie haben Glück, Mr. Scott. Wir haben noch einen einzigen Platz in der ersten Klasse frei."

Oh, zum Teufel, nein!

"Was?" Ich drängte mich an Mr. Grobian vorbei, ohne ihn eines Blickes zu würdigen.

Der Servicemitarbeiter witterte Ärger, verengte die Augen und kniff die Lippen zusammen.

"Ich wollte mich ebenfalls erkundigen, ob ich in die erste Klasse wechseln kann, und der da ...." Ich deutete nach rechts. "... hat sich einfa

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