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Catch and Kiss Vertraue niemandem von Schreiner, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2016
  • Verlag: Match-Books
eBook (ePUB)
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Catch and Kiss

Teil 1 von 'Vertraue niemandem' aus der 'Catch & Kiss'-Reihe Nachdem ihre Mutter spurlos verschwunden ist, muss die achtzehnjährige Jeany mit ihren zwei Geschwistern allein klarkommen. Um nicht voneinander getrennt zu werden, verheimlichen die drei ihre Situation, müssen aber rasch für ihren Lebensunterhalt sorgen. Da kommt ein Untermieter für ihr Gartenhaus gerade recht! Aber hat wirklich ein glücklicher Zufall ausgerechnet den undurchschaubaren Dany zu ihnen geschickt oder steckt etwas anderes hinter seiner Anwesenheit? Als Dany sich immer mehr in die Herzen ihrer Geschwister schleicht, muss Jeany mit Erschrecken feststellen, dass ihr geheimnisvoller Untermieter Polizist ist - und anscheinend mehr über das Verschwinden ihrer Mutter weiß, als gut für alle Beteiligten ist. Jennifer Schreiner wurde 1976 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern mittlerweile in Leipzig. Seit 2002 ist sie Magister der Philologie. Bislang sind über 50 fantastische, erotische und gruselige Kurzgeschichten von ihr in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und teilweise prämiert (u.a. 3x im Literaturwettbewerb der Bayreuther Festspielnachrichten) worden. Sie schreibt Erotik, Phantastik, Chick-lit und unter Pseudonym auch Thriller. Neben der Arbeit an ihrem Verlag schreibt sie an der "Catch & Kiss"-Reihe mit und ist Mitglied des VS und bei den DeLiA. Katinka Uhlenbrock Jahrgang 1990, studiert Katinka Uhlenbrock Anglistik und vergleichende Religionswissenschaften - in den USA, wo sie seit ihrem 20ten Lebensjahr lebt. Nach einigen englischsprachigen Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften erscheinen mit 'Männerbacken' und 'Porn Noir' gleich zwei Projekte in ihrer Muttersprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 17.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783960000136
    Verlag: Match-Books
    Serie: Vertraue niemals Bd.1-2
    Größe: 546 kBytes
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Catch and Kiss

Prolog Sie lag im Sterben und er sah ihr dabei zu, ruhig wie der Tod. Aus leicht geöffneten Augen betrachtete sie den attraktiven Mann, der am Fußende ihres Bettes stand und versuchte in ihm nicht den Feind zu sehen. In all den Stunden hatte sie keinen einzigen Ton von sich gegeben, keine seiner Fragen beantwortet und voller Genugtuung beobachtet, dass er aus nichts, was sie bei sich trug, einen Hinweis auf ihre Familie hatte finden können. Sie war eine Jane Doe und würde es für ihn auch weiterhin bleiben. Beinahe andächtig strich sie mit ihren verätzten Fingerspitzen über das weiße Laken des Krankenhausbettes und dachte daran, wie seltsam es war, dabei kaum etwas zu empfinden. Ihre ganze Kraft war einzig darauf fokussiert, ihrem Gegenüber keinen Anhaltspunkt zu geben. Auch, wenn ihre Selbstsicherheit unter seinem Schweigen langsam aber sicher erste Risse bekam. Er war unheimlich. Sein Schweigen furchteinflößend. Noch nie war ihr jemand untergekommen, der so still stehen konnte. Wie ein Jäger, der auf einen einzigen Fehler seiner Beute lauerte. Selbst diese Erkenntnis kostete sie beinahe mehr Kraft, als ihr noch verblieben war und sie konnte förmlich spüren, wie das Blut in ihrem Körper langsamer floss. Doch die schönen Gedanken wollten einfach nicht kommen, die Erinnerung an ihre Kinder und die tollen Jahre, die ihnen vergönnt gewesen waren. Stattdessen blieb die Furcht vor dem Dunkelhaarigen und die Angst um ihre Familie allgegenwärtig und allumfassend. Dann war er da, der langanhaltende, durchgehende Ton des medizinischen Überwachungsgerätes und er durchdrang jedes andere Empfinden. Wie von Außen sah sie die Krankenschwestern und den Arzt in den Raum strömen, doch auch ihr Wie-von-Außen-Blick war auf den Mann fixiert. Nur am Rande nahm sie wahr, dass auf Maßnahmen zur Lebenserhaltung verzichtet wurde. Der Krebs hatte gesiegt. Sie hatte gesiegt! 2 - Ein Untermieter Als Jeany nach Hause kam, hielt sie die Unterlagen von der Uni immer noch fest umklammert und hatte es nicht über sich gebracht, sie im Rucksack zu verstauen. Aufgewühlt von dem Gelesenen und von ihren eigenen Schlussfolgerungen öffnete sie das Tor, ging durch den Vorgarten, ins Haus und direkt hoch in ihr Zimmer. Dort legte sie die Unterlagen, die Interviews und die Filme zurecht, um sofort mit der Arbeit beginnen zu können. Doch als sie sich bückte, um ihren Computer anzuschalten, hielt sie inne. War jemand im Garten? Sie lauschte, aber konnte das Geräusch nicht noch einmal hören und auch durch ihr Fenster war nichts zu erkennen - nur schönes Wetter. Jeany lachte leise, weil sie so eine lebhafte Fantasie hatte. Vielleicht sollte sie sich doch etwas Harmloseres als Doktorarbeit suchen - oder wenigstens einen Fall, bei dem der Täter schon dingfest war. Allerdings war das Wetter wirklich traumhaft! Nach kurzer Überlegung beschloss Jeany ihren Arbeitsplatz nach draußen zu verlegen. Sie nahm die Zusammenfassung zur Hand, einen Block mit Stift, holte sich ein Wasser aus der Küche und ging auf die Veranda hinter dem Haus. Dort setzte sie sich auf einen Stuhl, der zu einer kleinen Sitzgruppe gehörte, kam aber einfach nicht zur Ruhe. Ob es an den Unterlagen lag, oder an dem Vorfall mit Justins Vater, konnte sie nicht ergründen, aber die innere Unruhe zwang sie beinahe augenblicklich wieder auf die Beine. Sie stand auf und schlenderte die Veranda entlang, einmal um das ganze Haus herum. Wie immer quietschten die Dielen auf der Frontseite, aber auch hinten bei der Sitzecke hatten sich einige der Bretter verzogen. Vielleicht sollte sie einmal eine Woche opfern und versuchen das Haus ein wenig herzurichten? Ihr Blick blieb an dem Pool hängen. Es war kein Fertigpool, sondern einer aus echten Steinen und mit einem künstlichen Wasserlauf, der in einem breiten Fall endete und eine exquisite Beleuchtung aufwies. Für ihren Vater war immer nur das Beste gut genug gewesen. Aber er hatte ja auch handwerkliches Geschick gehabt und alles selbst

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