text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Collection Baccara Band 342 - Titel 2: Stürmisch wie die Sehnsucht von Orwig, Sara (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Collection Baccara Band 342 - Titel 2: Stürmisch wie die Sehnsucht

'Wir werden heiraten.' Wie bitte? Hat Camille sich verhört? Nein, der Milliardär Marek Rangel hat es tatsächlich gesagt. Zwar ist er ein echter Traummann - aber er ist auch ein Fremder! Wie weit soll Camille gehen, damit ihr kleiner Sohn einen Vater hat?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733722869
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 352 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Collection Baccara Band 342 - Titel 2: Stürmisch wie die Sehnsucht

1. KAPITEL

Marek Rangel blickte auf die Uhr und schob die Papiere zur Seite, die vor ihm auf dem Schreibtisch lagen. Es war der Morgen des 2. April, ein sonniger Frühlingstag. In zwei Minuten war er mit der Opernsängerin verabredet. Er hatte keine Ahnung, weshalb Camille Avanole um einen Termin gebeten hatte oder wie es ihr gelungen war, an seine Privatnummer zu kommen.

Er besuchte keine Opernaufführungen, und diese Art von Veranstaltungen gehörte zudem nicht zu den vielen kulturellen Einrichtungen, die seine Familie förderte. Er hatte kurz überlegt, Camilles Bitte um ein Treffen abzulehnen, hatte sich dann jedoch aus Höflichkeit dafür entschieden, sie kurz zu empfangen.

Er blickte sich in seinem Büro um. Es lag im 21. Stockwerk des Gebäudes, in dem sich auch der Sitz seines Unternehmens, der Rangel Energy Inc., befand. Er hatte seine Sekretärin angewiesen, das Treffen nach dreißig Minuten zu unterbrechen, falls Ms Avanole länger bleiben sollte, als er für sie vorgesehen hatte.

Es klopfte leise an der Tür, und er erhob sich.

Seine Sekretärin steckte den Kopf durch den Türspalt. "Camille Avanole ist da."

"Bitten Sie sie herein", erwiderte er und trat vor seinen überdimensionalen antiken Mahagonischreibtisch.

Eine schwarzhaarige Frau kam mit ausgestreckter Hand auf ihn zu, ihre Augen sprühten vor Energie. Sie lächelte und entblößte zwei Reihen perfekter weißer Zähne. Sie sah atemberaubend aus in ihrem schlichten schwarzen Kleid und dem locker um den Hals geschlungenen Tuch. Sofort war ihre Präsenz im ganzen Raum spürbar, und Marek merkte, wie sein Interesse erwachte.

"Mr Rangel", begrüßte sie ihn. "Ich heiße Camille Avanole."

Ihre warme Hand war weich, ihr Händedruck dennoch fest.

Als sie ihn berührte, passierte etwas Merkwürdiges: Etwas durchfuhr ihn wie ein elektrischer Schlag, und er fühlte sich augenblicklich von dieser Frau angezogen. So etwas hatte er seit dem Tod seiner Verlobten nicht mehr erlebt. Als ihm auffiel, dass er sie anstarrte, ließ er sofort ihre Hand los.

"Bitte, nehmen Sie Platz."

Marek beobachtete sie dabei, wie sie anmutig durch den Raum ging, und bemerkte ihre schmale Taille. Sicherlich hatte ihre Schönheit einen nicht geringen Anteil an ihrem beruflichen Erfolg.

"Nennen Sie mich Marek", forderte er sie auf.

Sie nahmen gegenüber voneinander Platz auf zwei antiken Lehnstühlen, die vor dem Schreibtisch standen. Camille schlug die langen, wohlgeformten Beine übereinander und sah ihn an.

"Sind Sie für einen Auftritt hier in Dallas, oder leben Sie hier?", fragte er höflich, während er in ihre großen blauen Augen blickte, die von dichten schwarzen Wimpern umrahmt waren. Wunderschöne Augen. Er war gefesselt von ihrem Anblick.

"Ich habe hier demnächst einen Auftritt."

"Was müssen Sie denn nun unbedingt persönlich mit mir besprechen?"

Ihr Lächeln verschwand, und sie richtete sich auf. Ihre Gegenwart war faszinierend. Marek konnte sie sich in keiner anderen Rolle als der Hauptrolle vorstellen. Selbst im Hintergrund würde sie jedem anderen die Show stehlen.

"Sie haben im März vor einem Jahr Ihren Bruder und Ihre Verlobte verloren. Das tut mir sehr leid", erwiderte sie.

"Danke", antwortete er kurz angebunden und wunderte sich, weshalb sie darauf zu sprechen kam.

"Ich kannte Ihren Bruder", fuhr sie leiser fort.

Überrascht beugte er sich vor. "Woher?"

"Wir haben uns auf einer Silvesterparty kennengelernt. Ihr Bruder war sehr charmant."

"Ja, Kern hatte ein sehr einnehmendes Wesen", erwiderte Marek, während die Gedanken durch seinen Kopf rasten. Hatten sie und Kern etwa ohne sein Wissen geheiratet? Unmöglich. Kern hätte ihm davon erzählt. "Lassen Sie uns bitte nicht länger Zeit verschwenden. Weshalb sind Sie hier?"

"Das, was ich Ihnen jetzt sage, wird Ihnen sehr nahegehen."

"Machen Sie es nicht so spannend, und schießen Si

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen