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Collection Baccara Band 361 von Perrin, Kayla (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Collection Baccara Band 361

EISKALTE NÄCHTE, FEURIGES VERLANGEN von LABRECQUE, JENNIFER Nick Hudson ist der heißeste Kerl, der jemals ihr Restaurant betreten hat! Eigentlich hat Köchin Gus sich geschworen, Männern aus dem Weg zu gehen. Sie hat sich schon mal die Finger verbrannt. Aber mit Nick würde sie zu gern ein paar ganz spezielle Rezepte ausprobieren ... AUS SEHNSUCHT NACH HEIßEN KÜSSEN von PERRIN, KAYLA Fassungslos sieht Brianne, wer vor ihrer Tür steht: Alex! Dass er es wagt, sie zu besuchen, wo sie ihm doch die Schuld am Tod ihres Verlobten gibt! Trotzdem öffnet sie - und wünscht sich bald, sie hätte es nicht getan. Doch da liegt sie bereits in seinen starken Armen ... VERFÜHRT VON MEINEM FEIND? von LAURENCE, ANDREA Wade Mitchell ist an harte Verhandlungen gewöhnt. Mit Victoria gestalten sie sich jedoch besonders schwierig. Denn die sexy Schönheit hat nicht vergessen, dass er sie damals skrupellos gefeuert hat. Wenn ihn Argumente nicht weiterbringen - ist Verführung dann eine Option?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 08.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733723545
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1109 kBytes
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Collection Baccara Band 361

1. KAPITEL

Ein Elch im Weihnachtsmannkostüm, komplett mit Mütze und Bart, stand direkt neben einem mit Elch-Kugeln verzierten Christbaum. Wo hatten sie bloß einen lebensgroßen Plüschelch aufgetrieben? Nick Hudson ließ die Atmosphäre in der Lobby des kleinen Flugplatzes auf sich wirken. Alaska und Good Riddance gefielen ihm jetzt schon. Auf genau so etwas hatte er gehofft: Es war anders, fast ein bisschen verschroben und würde gerade deshalb die Leser seines Blogs faszinieren.

Die Sonne war bereits untergangen. Draußen wirbelten Schneeflocken im eisigen Wind umher, aber hier drinnen war es warm und gemütlich. In der Luft lag der Duft von frisch gebrühtem Kaffee, Zimtschnecken und Holzfeuer.

Die Wände waren übersät mit gerahmten Fotos, vor den Fenstern bauschten sich dicke Vorhänge. In der Ecke, dicht am Kanonenofen, saßen zwei alte Männer, die konzentriert auf ein Schachbrett starrten. Aus dem Fernseher dröhnte Elvis' "Blue Christmas".

"Okay, Mr Hudson ..."

Er drehte sich zu der Frau am Tresen herum. "Bitte, nennen Sie mich Nick!"

"Gerne, ich bin Merrilee."

Bevor sie sich um einen Telefonanruf kümmern musste, hatte sie ihm bereits ihren Namen verraten. Sie hieß Merrilee Danville Weatherspoon, war Betreiberin des örtlichen Flugplatzes, Chefin des Bed & Breakfast, Stadtgründerin und Bürgermeisterin.

Nick schätzte sie auf etwa Mitte Fünfzig, und obwohl sie ihm erzählt hatte, dass sie schon seit mehr als fünfundzwanzig Jahren in Alaska lebte, hörte man immer noch einen überraschend deutlichen Südstaatenakzent.

"Wir erledigen nur schnell die Formalitäten, und dann zeige ich Ihnen Ihr Zimmer", setzte sie ihr Gespräch jetzt fort. "Wir freuen uns sehr, dass Sie bei unserem Chrismoose-Festival dabei sind."

"Ich freue mich auch", antwortete Nick.

"Wissen Sie eigentlich, wie das mit dem Weihnachtselch angefangen hat?", fragte Merrilee. Offenbar konnte sie es kaum abwarten, ihm die Geschichte zu erzählen.

"Nur zum Teil", antwortete er. Der Freund eines Freundes hatte ihm von dem skurrilen Brauch berichtet, und er hatte daraufhin entschieden, darüber zu schreiben.

"Die Geschichte wird Ihnen gefallen", setzte Merrilee an und lächelte. "Draußen in der Wildnis gab es mal einen Einsiedler, sein Name war Chris, den Nachnamen kannte niemand. Alle paar Monate kam er in die Stadt, um sich mit Vorräten einzudecken. Er blieb immer für sich, tauchte kurz auf, kaufte ein und verschwand wieder. Vor fünfzehn Jahren dann, zwei Tage vor Weihnachten, kam er wieder, und uns allen fiel die Kinnlade herunter: Chris ritt auf einem Elch!"

"Auf einem echten Elch?"

"Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, dann hätte ich es auch nicht geglaubt", erwiderte Merrilee. "Er hatte ein verwaistes Elchbaby gefunden und großgezogen. Und da war er plötzlich, ritt in einem Weihnachtsmannkostüm mit einem Sack voller Geschenke auf dem Elch durch die Stadt."

"Das war sicher ein Bild für die Götter."

Merrilee führte ihn zu der Wand mit den Fotos. Mitten in dem bunten Durcheinander hing das Bild eines Mannes, der ein Weihnachtsmannkostüm trug und auf einem Elch saß. "Das ist so ziemlich das Verrückteste, was ich je gesehen habe", sagte Nick und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

"Geht mir genauso", erwiderte Merrilee. "Sehen Sie den Sack auf seinem Rücken? Chris hatte Holzspielzeug für die Kinder geschnitzt. Sagte nur, er wolle sichergehen, dass jedes Kind ein Geschenk bekommt - falls der Weihnachtsmann es nicht bis zu uns schaffen würde. Seitdem kam er jedes Jahr, und neben den Kindern freuten sich auch die Erwachsenen auf ihn. Und dann, in einem Jahr, tauchte er plötzlich nicht auf", fuhr sie fort. "Weihnachten kam und ging, aber keine Spur von Chris und seinem Elch. Wir wussten nur ungefähr, wo er lebte, also haben sich ein paar von uns auf den Weg gemacht. Als wir ihn fanden, war er tot, offenbar schon ein

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