text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Cologne Spirit Ein spiritueller Roman für alle, die immer noch glauben, sie wären nicht spirituell. von Bauer, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.12.2015
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Cologne Spirit

Ein kleiner, 12-jähriger Junge, wächst im brasilianischen Regenwald zum Schamanen seines Dorfes heran. Seine "Gabe" ermöglicht es ihm, später, in der zivilisierten Welt, Seminare zu halten und so seine Heilmethode einzusetzen. Verena Fischer wird von einem Menschenhändlerring entführt, um mit ihren Fähigkeiten die an MS erkrankte Frau des Chefs dieser Menschenmafia zu heilen. Von der Polizei allein gelassen, versucht Verenas Freund Marc, mit Hilfe seiner Freunde, Vreni zu befreien. Dieses neuartige Romankonzept verbindet ein spirituelles Sachthema, Quantenheilung, mit einer Krimihandlung und einer Prise Kölner Lokalkolorit. Wer sich für alternative Heilmethoden interessiert und gleichzeitig unterhalten werden möchte, ist hier genau richtig!

Michael Bauer, 1962 in Köln-Lindenthal geboren, entdeckte seine Leidenschaft fürs Schreiben schon früh. Allerdings beschränkte er sich in jungen Jahren darauf, mal nette und mal böse Briefe zu schreiben, spielte jedoch schon immer gerne mit dem 'Instrument Sprache' in seinen Formulierungen. Nach Erreichen der Fachhochschulreife entschied er sich, mehr oder weniger zufällig, für einen technischen Beruf. Einige Jahre später bildete er sich privat und berufsbegleitend zum Industriemeister der Fachrichtung Druck weiter und legte vor der IHK-Köln erfolgreich seine Prüfung ab. Nach insgesamt 27 Jahren im graphischen Gewerbe, mit allen Höhen und Tiefen, orientierte er sich beruflich radikal um. Er hatte (endlich) erkannt, dass sein erlernter Beruf nicht seiner 'Berufung' entsprach. Es folgten etliche Versuche des beruflichen Neustarts in diversen Branchen und Bereichen. Letztlich entschied er sich auf Anraten seines privaten Umfelds, und auch aus eigener Überzeugung, für den Quereinstieg in den Lehrerberuf. Erst seine Lebensgefährtin, die er im Sommer 2011 kennenlernte, entfachte in ihm wieder die Lust am Schreiben. Sie war es auch, die ihn an dieses spezielle und spirituelle Thema heranführte, um das es in seinem Roman COLOGNE SPIRIT geht. Quantenheilung. Aktuell arbeitet der Autor als Lehrkraft im Raum Köln.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Erscheinungsdatum: 09.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783735749093
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 664kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Cologne Spirit

Kapitel 5 (Das Seminar)

Das Pärchen auf der Bühne leitete nun so langsam aber sicher das Ende ihres Seminars ein.

Seit mehr als vier Stunden schon standen die beiden dort oben und erklärten ihrem Publikum die Vorgänge, die nach ihrer Methode eine Selbstheilung auslösen konnten, um im Anschluss das eben Gehörte, praktisch zu erfahren und in die Tat umzusetzen.

Sie hatten fast alle überzeugen können, dass ihre Methode tatsächlich auch funktionierte. Vollkommen nebenwirkungsfrei, ohne jegliche Medikation.

Dennoch hatte wohl nur ein kleiner Bruchteil aller Teilnehmer nach diesem Seminar eine konkrete Vorstellung davon, was dieser ganze 'Zauber' wirklich bewirkte und wie er funktionierte. Paul gehörte jedenfalls nicht dazu.

Ca. fünfzehn der achtzig Seminarteilnehmer ließen sich abwechselnd von Verena oder Marc auf der kleinen Bühne des Bruno-Saals 'behandeln'.

Vor aller Augen. Sie verließen die Bühne danach, wie Pauls langjährige Freundin Hilde, geheilt.

Nachdem das Seminar beendet war, hatten die meisten nach und nach den Saal verlassen. Etwa zehn oder elf der Teilnehmer jedoch bewegten sich noch einmal zur Bühne, teils um sich bei Verena und Marc zu bedanken, teils weil sie noch Fragen hatten, auf die sie unbedingt noch Antworten brauchten. Das war eigentlich nach jedem Seminar der Fall.

Paul saß noch so lange auf seinem Stuhl, bis der letzte Fragende die Bühne endlich räumte. Dann stand er auf.

Er betrat zielstrebig die Bühne, auf der die beiden Dozenten ihre Utensilien zusammen räumten. Seine erste Intention war eigentlich, Licht ins Dunkel zu bringen, zu entlarven, die beiden zur Rede zu stellen, diese Scharlatanerie aufzudecken.

Jeder der Seminarteilnehmer hatte vorab 195,- EUR Kursgebühr entrichtet. Auch Paul.

195 x 80 : 2 = 7800,- Euronen. Pro Nase.

7800 : 5 (Std.) = 1560 EUR Stundenlohn. WOW!! Dafür musste Paul eine Menge Sprechstunden abliefern.

Betrügerpack! Paul war neidisch. Und aufgebracht.

Verena und Marc wendeten sich dem sichtbar échauffierten Paul zu, dessen Gesichtsfarbe zartrosa schon überschritten hatte, und lächelten ihn, vom Seminar etwas erschöpft, trotzdem freundlich und warmherzig an.

Das genügte bereits, um Pauls Blutdruck wieder in normale Regionen zu lenken.

Als Paul dann direkt vor den beiden stand, gab es schon wieder zartrosa.

Eigentlich war Paul Adams kein Mensch, der ein Blatt vor den Mund nahm. Vor allem hatte er als seit über 30 Jahren praktizierender Arzt längst gelernt, dass es nur sehr selten Sinn machte, den Menschen nicht sofort die Wahrheit zu sagen.

In diesem besonderen Moment jedoch, und Paul hatte nicht den Schimmer einer Ahnung, warum dieser Moment ein ganz besonderer für ihn werden würde, scheute er sich, sofort -auf die Pauke- zu hauen. Insgeheim wunderte er sich über sich selbst, wusste aber nicht warum.

Hilde, die ihm gefolgt war und jetzt kurz hinter ihm stand, kannte Paul zwar gut, war sich aber nicht so ganz im Klaren darüber, weshalb Paul gewartet hatte, bis alle gegangen waren, um schnurstracks auf die Bühne des Bruno-Saals zuzusteuern.

In Pauls Gesicht zeichnete sich eine undefinierbare Mischung aus Skepsis, Zorn, Unglaube, Neid und Angriffslust ab.

Aber Hildegard war ganz und gar aus dem Häuschen - und begeistert. Sie hatte in diesem Moment keinen klaren Blick für Pauls Gesichtsausdruck und wirkte auf einmal wie um mindestens zehn Jahre verjüngt.

Als Paul die wenigen Stufen zur Bühne betrat, konnte sie ihn von der Seite her ansehen und bemerkte die Erregung in seinem Gesicht. Jetzt hatte Hilde eine Vermutung. Sollte sie versuchen, ihn von seinem Vorhaben abzubringen oder ihn gewähren lassen? Hildegard Moeltgens entschied sich in Sekundenbruchteilen für Letzteres.

So sehr sie auch Paul als Freund und Arzt schätzte und mochte, sollte er doch ruhig auch noch mal etwas dazulernen - der alte

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen