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Cottage mit Meerblick Roman Neuerscheinungen 2018 von Roberts, Caroline (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
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Cottage mit Meerblick

Für sechs Wochen hat Claire das kleine Cottage direkt am Strand gemietet. Hier will sie endlich wieder genießen: den Duft des Meeres, den Sand zwischen den Zehen und die Ruhe. Claire will jeden Tag verbringen, als wäre es der einzige, den sie hat. Nach ihrer schweren Krankheit kostet sie jeden Moment aus, den das Leben ihr schenkt. Und plötzlich ist da Ed, ihr gutaussehender Nachbar. Vielleicht ist eine Sommerromanze genau das, was Claire gerade braucht ...

"Ich liebe dieses Buch. Es hilft einem so zauberhaft dabei, in eine andere Welt zu fliehen."
THE SUN

"Cottage mit Meerblick zu lesen war, wie eine Schachtel der leckersten Pralinen zu essen. Ich habe mir jeden Augenblick auf der Zunge zergehen lassen, jedes Kapitel und wollte immer noch mehr."
Christie Barlow

"Eine entzückende und lebensbejahende Geschichte. Schon nach dem ersten Kapitel wollte ich selbst in ein Cottage am Meer fliehen."
Ali McNamara

Caroline Roberts lebt mit ihrem Mann in Northumberland im Norden Englands und ist der Überzeugung, dass jeder für seine Träume kämpfen sollte. Sie liebt es, emotionale Geschichten über Liebe, Verlust, Verrat und Familie zu schreiben, die zeigen, wie kompliziert, aber trotzdem wunderschön die Liebe sein kann. Die Sandstrände, Schlösser und grünen Hügel inspirieren sie zu ihren Geschichten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 01.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767969
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: My Summer of Magic Moments
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Cottage mit Meerblick

1. Kapitel

Eine Tasse Tee und eine herrliche Aussicht

Ein dünner Vorhang aus rosa-grauem Morgenlicht schwebte über dem Meer. Die zarten Farben erinnerten an das perlmuttglänzende Innere einer Muschel. Claire Maxwell nahm ihre Teetasse in beide Hände. Wieder einmal war sie früh aufgewacht - es war erst sechs Uhr morgens. Nach dem Albtraum, den sie letztes Jahr durchlebt hatte, kam das immer noch regelmäßig vor. Beim Erwachen hatte sie eine Mischung aus Verwirrung und Erschöpfung gefühlt und beschlossen, dass sie ebenso gut aufstehen und sich eine erste Tasse Tee machen könnte. Wenigstens konnte sie hier draußen die beruhigende Aussicht auf das Meer genießen.

Was für eine hindernisreiche Reise es gestern gewesen war. Nicht gerade der beste Start in das, was ein entspannender Urlaub werden sollte. Nur zwei Straßen von "zu Hause" entfernt - Claire benutzte das Wort im weitesten Sinne -, in Newcastle upon Tyne, hatte ihr Wagen den Geist aufgegeben. Sie musste ihn in die Werkstatt schleppen lassen, nur um sich nach viel Gerede und Kopfschütteln von Männern in ölverschmierten Overalls sagen zu lassen, dass er nie und nimmer in einer Stunde repariert werden konnte, nicht einmal an einem Tag, und dass die Reparatur vermutlich ein kleines Vermögen kosten würde. Daraufhin hatte sie die U-Bahn zum Hauptbahnhof genommen, war dort in den Zug nach Alnmouth gestiegen und hatte dann eine weitere Unsumme - glatte 25 Pfund - für ein Taxi bezahlt, um zu ihrem romantischen Cottage am Meer zu gelangen. In der Nähe von Bamburgh sollte es liegen, befand sich in Wahrheit aber am Ende der Welt.

Das Cottage wirkte nur von außen idyllisch. Als Claire gestern Abend die weiß gestrichene Haustür aufgesperrt hatte, von der bereits die Farbe abblätterte, war sie in einen Flur mit beiger Raufasertapete und verräterischen feuchten Flecken gelangt. Beklommen hatte sie die Küche betreten. Sie war mit Schränken aus MDF-Platten eingerichtet, und der Herd sah aus, als stammte er aus vorsintflutlichen Zeiten. Claire hatte sich nicht getraut, ihn zu benutzen, und sich stattdessen für das Sandwich entschieden, das sie im Zug gekauft und nicht gegessen hatte. In ihrer Tasche hatte sie noch einen Apfel gefunden.

Sie hatte auf dem dunkelbraunen Samt-Sofa im Wohnzimmer gesessen und die Uhr auf dem Sims des echten Kamins angestarrt. Sie war stehen geblieben; höchstwahrscheinlich vor sehr vielen Jahren. Während Claire den Rest des Raumes betrachtet hatte, hatte sie sich gefragt, wo zum Teufel sie hier gelandet war. Es gab einen zum Sofa passenden braunen Sessel, dessen Polster schon ziemlich durchgesessen war, ein Set Holztischchen im Stil der Siebzigerjahre sowie verblasste Tapeten an den Wänden. Es hätte ein entspannender Urlaub werden sollen, eine Möglichkeit, sich zu erholen. Und sie hatte für volle drei Wochen gebucht. Zugegeben, der Preis war günstig, doch etwas ganz so Schlichtes hatte sie nicht erwartet.

Claire hatte versucht, sich aufzuheitern. Ja, das Häuschen war altmodisch und rief geradezu nach etwas liebevoller Fürsorge, aber vielleicht war sie einfach nur müde. Schließlich hatte sie einen nervenaufreibenden Tag hinter sich. Also hatte sie beschlossen, früh schlafen zu gehen, und sich im Schlafzimmer im oberen Stock unter der handgemachten Patchworkdecke auf dem Doppelbett verkrochen. Sie hatte sich gesagt, dass am nächsten Morgen alles besser sein würde.

Doch auch im Licht eines Junimorgens sah es hier nicht sonderlich vielversprechend aus! Das ganze Haus wirkte schäbig; die Fensterrahmen und - bänke waren völlig vermodert und morsch. Das Cottage schien förmlich zu zerfallen. Zu allem Überfluss fiel Claire bei der Suche nach einem Boiler und Heizkörpern, die sie gegen die morgendliche Kühle aufdrehen konnte, auf, dass es keine Zentralheizung gab. Eine Tasse Tee war die einzige Möglichkeit, sich etwas aufzuwärmen, und Claire beschloss, dass sie dafür genauso gut dr

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