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Cowboy - Riskanter Einsatz Romantic Suspense von Brockmann, Suzanne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2010
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (PDF)
7,99 €
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Cowboy - Riskanter Einsatz

Ein Mann, ein Wort - ein Heiratsantrag! Das Ziel: Melody ganz in Weiß. Der Zeitpunkt: ungewiss.

Operation Heartbreaker: Besiege die Gefahr, vertraue deinen Freunden - und verschenke nie dein Herz. In letzter Sekunde befreit Harlan 'Cowboy' Jones die Botschaftsangestellte Melody Evans aus der Geiselhaft. Er bringt sie in Sicherheit, und plötzlich ist da diese Leidenschaft: Sechs Nächte verbringen die beiden in einem lustvollen Rausch! Dann kehrt Melody nach Hause zurück, und auf Cowboy warten andere riskante Einsätze. Doch egal, welche Brandherde er mit seinem Navy SEAL-Team löscht - in seinem Herzen brennt die Erinnerung an Melody lichterloh. Sieben Monate später steht er wieder vor ihr. Verblüfft erkennt er: Sie ist hochschwanger. Als Ehrenmann gibt es nur eine Lösung: Heirat. Und als Melody ablehnt, schlägt er entschlossen die Zelte im beschaulichen Appleton auf. Ein Mann, ein Wort - egal, wie lange es dauert!

Die international erfolgreiche Bestsellerautorin Suzanne Brockmann hat über 45 packende Romane veröffentlicht, die vielfach preisgekrönt sind. Ehe sie mit dem Schreiben begann, war sie Regisseurin und Leadsängerin in einer A-Capella-Band. Mit ihrer Familie, zu der seit Neuestem zwei Schnauzer-Welpen gehören, lebt sie in der Nähe von Boston.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 01.08.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862782796
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Everyday, Average Jones
    Größe: 554 kBytes
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Cowboy - Riskanter Einsatz

1. KAPITEL

S ie war so gut wie tot.

Ihre Chancen, dieses gottverdammte Land lebend zu verlassen, waren jetzt schon gering. Und sie wurden von Minute zu Minute geringer.

Melody Evans saß in einer Ecke des fensterlosen Büros, das ihr zum Gefängnis geworden war. Sie schrieb einen Brief an ihre Schwester - in der verzweifelten Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht ihre letzten Zeilen werden würden.

Liebe Brittany! Ich habe entsetzliche Angst zu sterben ...

Sie fürchtete sich davor, dass man ihr jeden Augenblick eine Kugel in den Kopf jagen würde. Aber vielleicht wäre das sogar ein gnädiger Tod. Denn schließlich gab es auch noch andere, weit schrecklichere Möglichkeiten, ihr Leben zu beenden. Sie hatte von den Foltermethoden gehört, die in diesem Teil der Welt gebräuchlich waren - von anderen archaischen, furchtbaren Praktiken. Gott möge ihr helfen, wenn sie erst einmal herausfanden, dass sie eine Frau war ...

Melodys Herz raste. Sie zwang sich dazu, tief und langsam zu atmen, um sich zu beruhigen.

Erinnerst Du Dich noch, wie Du mich zum Schlittenfahren auf den Hügel in der Apfelplantage mitgenommen hast? Du hast dich hinter mich gesetzt und mir mit dramatischer Stimme erklärt, dass wir jetzt entweder schnurgerade zwischen den Bäumen hindurch hinabfahren würden - oder dabei sterben.

Melodys ältere Schwester war stets die Abenteuerlustigere von ihnen beiden gewesen. Trotzdem war es ausgerechnet Brittany, die immer noch in ihrem Elternhaus zu Hause in Appleton lebte. In der vierstöckigen Villa im viktorianischen Stil waren sie beide aufgewachsen. Und es war Melody gewesen, die aus einem unerklärlichen Impuls heraus den Job als Assistentin des amerikanischen Botschafters angenommen hatte. In einem Land, von dem sie bis vor einem halben Jahr nicht einmal gewusst hatte, dass es überhaupt existierte.

Ich kann kaum älter als sechs gewesen sein, aber ich weiß noch genau, dass ich dachte: Dann sterben wir wenigstens zusammen.

Ich wünschte, ich würde mich jetzt nicht so unendlich allein fühlen ...

"Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die Ihnen erlauben, das da abzuschicken, oder?" Kurt Matthews Stimme troff nur so von Hohn.

"Nein, natürlich nicht", antwortete Melody, ohne auch nur aufzuschauen. Ihr war klar, dass sie diesen Brief nicht für Brittany schrieb, sondern für sich selbst. Sie schrieb ihn, um ihre Kindheitserinnerungen wieder lebendig werden zu lassen. Vielleicht brachten sie ihr ein wenig von dem Frieden und dem Glück ihrer Kindheit zurück. Sie schrieb über eine Zeit, in der sie verzweifelt bemüht gewesen war, mit ihrer fast neun Jahre älteren Schwester mitzuhalten. Sie übersprang die geschwisterlichen Reibereien und Streitigkeiten, erinnerte sich nur an Brittanys Geduld und Zuneigung.

Brittany hatte schon immer sehr viel Aufhebens um Melodys Geburtstag gemacht. So auch dieses Jahr. Obwohl Tausende von Meilen zwischen Mel und dem Neuengland-Charme ihrer Heimatstadt in Massachusetts lagen, hatte Britt ihr ein riesiges Paket voller Geburtstagsüberraschungen geschickt. Sie hatte es sogar so rechtzeitig gepackt, dass Melody es bereits vor vier Tagen erhalten hatte - mehr als eine Woche vor ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag.

Inzwischen war sie froh, dass sie sich nicht an Britts schriftliche Anweisungen gehalten hatte. Statt bis zu ihrem großen Tag zu warten, hatte sie die Geschenke sofort geöffnet. Britt hatte ihr fünf Paar warme Socken geschickt, einen dicken Wollpullover und ein Paar neue Turnschuhe. Das waren die praktischen Geschenke. Zu den Geschenken, die einfach nur Freude bereiten sollten, gehörten eine CD des Countrymusikers Garth Brooks, der neueste romantische Thriller von Tami Hoag, ein Glas Erdnussbutter und zwei Videokassetten, auf denen Britt die vergangenen drei Monate Emergency Room aufgenommen hatte. Ganz Amerika in einem Paket! Melody musste beim Auspacken gleichzeitig lache

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