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Crushed - Zerrissene Liebe von Rose, Nashoda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.05.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Crushed - Zerrissene Liebe

Liebe ist wie eine Lawine - sie überrollt dich ohne Gnade! Ungefähr so fühlte es sich für Emily an, als sie dem Musiker und Untergrund-Kämpfer Sculpt begegnete. Er zeigte ihr, was es bedeutet zu kämpfen und zu lieben - bis von einem Moment auf den anderen alles zerbrach. Denn Emily wird entführt und im mexikanischen Grenzgebiet gefangen gehalten. Sie wird misshandelt, gedemütigt und kämpft jeden Tag ums blanke Überleben. Als sie nach vielen Tagen der Gefangenschaft schon fast aufgeben will, taucht Sculpt plötzlich auf - und Emily denkt, ihr Retter sei endlich gekommen. Doch Emily hat sich geirrt: Denn ihr schlimmster Albtraum hat damit erst begonnen ... (ca. 480 Seiten)

In diesem E-Book ist außerdem die Novella 'With You' enthalten.

New-York-Times- und USA-Today-Bestseller-Autorin Nashoda Rose schreibt zeitgenössische Liebesromane, die einen dunkle Abgründe erkunden lassen und absolut unter die Haut gehen. Wenn sie gerade keine Romane schreibt, findet man die Autorin auf ausgedehnten Spaziergängen mit ihrem Hund oder bei ihren vielen Pferden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 05.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736303485
    Verlag: LYX
    Größe: 726 kBytes
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Crushed - Zerrissene Liebe

Prolog

Als ich aufwachte, war es dunkel geworden, und ich saß, umfangen von seinem starken, athletischen Oberkörper, zwischen Sculpts Beinen. Eine Hand streichelte sanft die Außenseite meines Schenkels, die andere ruhte auf meinem Bauch und zog mit einem Finger Kreise um meinen Nabel. Ich sah über meine Schulter zu ihm hoch. Er blickte über das mondbeschienene Feld und beobachtete die Pferde in der Ferne.

"Eme." Er beugte sich nach vorn und küsste mich auf den Hals.

"Tut mir leid, dass ich eingedöst bin. Das muss an deiner rauen, sexy Stimme liegen." Ich schmiegte mich fester an ihn, und er spannte den Arm an. "Hast du den Song vollendet?" Seine Gitarre lag neben uns in ihrem Koffer.

"Ja, Maus. Er ist gut geworden."

Glücklich für ihn setzte ich mich auf. Er hatte mir letzte Woche gestanden, dass er seit einem Jahr nichts mehr geschrieben hatte. Ich hatte seine Band noch immer nicht spielen hören und konnte es kaum erwarten, gleichzeitig war ich nervös. Immerhin war Sculpt ein muskelbepackter Hüne, von der linken Schulter bis zum Ellbogen tätowiert, und damit auf verruchte Weise unglaublich sexy. Außerdem spielte er in einer Band und nahm an illegalen Kämpfen teil. Bestimmt liefen ihm die Mädchen in Scharen hinterher, und ich war noch nicht bereit, mich den Konsequenzen dessen zu stellen, was es bedeutete, mit Sculpt zusammen zu sein.

Ich strich mit dem Finger über das Grübchen in seinem Kinn. "Darf ich ihn hören?"

Er schüttelte den Kopf, aber obwohl er nicht lächelte - das tat er nur selten -, erkannte ich einen Anflug von Belustigung in seinen Augen. "Nein, Eme. Du wirst ihn hören, wenn ich mit der Band auf der Bühne stehe und ihn dir vorsinge." Die Heiterkeit verschwand aus seinem Blick, und ich merkte, wie er sich versteifte. "Hast du über meine Frage nachgedacht, Emily?"

Ich wusste, worauf er anspielte. Seit drei Tagen tobte in meinem Kopf fortwährend ein Kampf. Ich war weder bereit, mit wehem Herzen zuzusehen, wie Sculpt auf Tour ging, noch wollte ich mit einer Gruppe Kerle umherreisen, die ich noch nicht einmal kannte, und Sculpt die Verantwortung für mich aufbürden. Ich hatte vor, nächsten Monat mit dem College zu beginnen. Mein Lebensmittelpunkt war hier, bei Kat und Matt, und ich konnte mir nicht vorstellen, sie zu verlassen, gleichzeitig wollte ich nicht, dass Sculpt mich verließ.

"Eme." Sculpt verstärkte den Druck seines Arms. "Sag es mir." Er packte mich unter den Achseln und drehte mich mühelos zu sich herum, sodass ich rittlings auf ihm saß und ihm ins Gesicht sah. Diese intime Stellung machte es noch schwerer, ihm zu widerstehen, statt ihm einfach zu sagen, was ich für ihn empfand und dass ich selbstverständlich mitkommen würde. "Sag es mir, Eme."

"Was denn?"

Er sah mich aufmerksam und ohne zu blinzeln an. "Du weißt, was ich dich frage, aber dieses eine Mal werde ich mitspielen. Sag mir, dass du nicht mehr von mir willst."

Also wusste er, dass ich verrückt nach ihm war. Dabei hatte ich mich bemüht, meine Gefühle halbwegs zu verbergen. Offenbar vergebens. Ich befeuchtete meine Lippen und versuchte, den Blick zu senken, aber er war darauf gefasst und hielt meinen Kopf fest.

"Eme."

Verflixt. Ich hatte dafür einfach kein Talent. Der letzte Mensch, dem ich meine Gefühle gestanden hatte, war mein Vater gewesen, als er sterbend im Krankenhaus gelegen hatte.

"Maus." Er beugte sich vor. Ich legte die Hände auf seine Oberschenkel und spürte, wie sich die Muskeln anspannten. "Sieh mich an." Ich gehorchte. "Ich will dich bei mir haben. Ich werde auf dich aufpassen." Er senkte die Stimme. "Ich möchte dich nicht hier zurücklassen, Baby."

Genau das war das Problem: Ich wollte nicht, dass jemand auf mich aufpasste. Ich hatte mein Leben lang auf mich selbst achtgegeben. Meine Mutter ... gelegentlich fragte ich mich, ob sie sich überhaupt noch erinnerte, dass sie eine Tochter h

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