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Daheim auf Knipsel Castle Ein segensreicher Roman von Pöhls, Renate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Daheim auf Knipsel Castle

Burg Hohenknipselstein - leider nur lässig 'Knipsel Castle' genannt - soll jetzt wieder das sehenswerte Wahrzeichen des kleinen Orts Knipsel werden. Darum bemühen sich Marrá von Flausen-Tulpenscheitel, die Eigentümerin, aber auch Gemeinderat Portus Tüpfelhund. Da alte Gemäuer aber heute selbst ihren Unterhalt erwirtschaften müssen, versucht man einiges, um die Burg wieder attraktiv zu machen. Das bringt manch morschen Stein ins Rollen und zieht 'Gäste' an, mit denen man nicht gerechnet hat. Als sich dann auch noch die Geschichte der alten Burg offenbart und ein Kunst-Event ansteht, sind alle aus dem Häuschen und auf der Burg! Renate Pöhls lebt in Berlin. Mit den satirischen Bänden: 'Verwunschen in Knipsel' und 'Daheim auf Knipsel Castle' legt sie ihr elftes und zwölftes Buch vor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 01.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741257834
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 746kBytes
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Daheim auf Knipsel Castle

Was paßt ins Puppenstübchen?

"Lausch-Lügen-Lederläuse ...?! - Kann das sein?! - Was wollen die denn hier auf Knipsel Castle? ..."

Gemeinderat Portus Tüpfelhund kneistet mit den Augen auf das Blatt, das vor ihm auf dem Tisch liegt und tastet mit der Hand nach seiner Brille, die irgendwo unter dem übrigen Bätterwust liegen muß.

Tatsächlich - er findet sie.

Aber weiterhin die Wort- und Sinn-Attacke auf dem Blatt anstarrend, gelingt ihm nicht gleich die richtige Kurve, um die Brille auf seine Nase zu satteln.

Jetzt - endlich sitzt sie!

Kurz versucht Tüpfelhund seine Augen für das veraltete Brillenglas durch Augenbrauen hoch- und runterziehen nachzujustieren, bekundet dann aber den drei übrigen, schweigend faszinierten Menschen am Tisch: "Nein, wird auch nicht besser - ' F lausch- F lügel- F leder m äuse' ... - das gibt ja auch keinen Sinn!"

"Doch, doch, das sind die aus Pudernas ..." wirft Pettar Lascher ein. Mit seinen gut dreißig Jahren ist Pettar dynamischer Gemeinderatssekretär und geht leicht verschmitzt lächelnd über die Konfusion seines dreißig Jahre älteren Chefs hinweg, wartet aber, denn da kommt bestimmt noch ein unfreiwilliges Bonmot bei raus ... - und richtig ...

"Wieso 'nasser Puder'? - Eine Kosmetikfirma?! - Na, die haben doch Geld, das wär' doch fein für uns!" jubelt Tüpfelhund.

'Aufgelaufen!' denkt Pettar. Er sieht kurz in die Gesichter der anderen beiden Menschen am Tisch, die zwar nicht so feixen wie er, aber sein Spielchen durchaus bemerkt haben und sich auch amüsieren.

"Pudernas ..." setzt Pettar dann an "ist ein Randbezirk unserer Regierungshauptstadt und die wollten auch einmal etwas zum Vorzeigen haben, damit man sie nicht gleich als Provinz abstempelt. Haben sich dafür aber ausgerechnet Fledermäuse ausgesucht - die man nur im Dunkeln in irgendeinem Keller halbwegs als Sensation vermarkten kann. Davon haben sie ein Rudel gezüchtet ... also ein Population angelegt, die wohnt im Rest ihrer historischen, mittelalterlichen Wehranlage ... und da platzt sie ihnen gerade aus den Nähten. Deshalb haben sie sich bei uns beworben, ob wir nicht hier in Knipsel - auf Knipsel Castle genauer gesagt - ein Türmchen für ihre Vampire frei haben, wo die ermatteten Dinger, wenn sie keine Lust auf enges Multi-Kulti am Rand der Hauptstadt haben, zwischenlanden können ..."

"Eine Dependance für Fledermäuse ..." überlegt jetzt Lorbas Zacke laut. Zacke, der sich vor Jahren als pensionierter Verleger eher widerwillig im kleinen Ort Knipsel niedergelassen hat, sitzt nun hier auf Knipsel Castle in diesem - soll man sagen ... Gremium?! - Also zumindest befindet sich Lorbas in der Runde der 'Top-Entscheider' - und soll mitbestimmen, was man sich hinaufholt nach Burg Hohenknipselstein - kurz Knipsel Castle genannt - um das ganze Gemäuer aus dem Dornröschenschlaf wach zu bekommen!

Oder ganz schnöde gesagt: wen man ansprechen kann, um der Burg wieder auf die Sprünge zu helfen, ihren Unterhalt aus eigenen Kräften zu finanzieren und damit auch das kleine Knipsel wieder fescher zu machen für Freund und Fein... - nein ... - vielmehr für Freunde und Fremde - ... so ist die Lesart richtig! Also genau zu diesem Zweck haben sich diese vier Menschen heute hier zusammengesetzt.

"Ja, eine Absteige für Flattermänner ..." bezeichnet Pettar Lascher die Fledermaus-Anfrage jetzt eher lapidar. "Allerdings soll das eine besondere Züchtung sein, wie der Name schon sagt, 'lauschen' und 'lügen' die zwar nicht und haben auch keine 'Lederläuse' - hoffen wir's mal - zeichnen sich aber aus durch irgendeinen kleinen F lausch am F lügel ..." Pettar kann es sich nicht verkneifen, daß vorhin von seinem Chef unterschlagene 'F' noch einmal dezidiert zu betonen. "Also in der Fachwelt der Fledermaus-Experten si

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