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Danielas sexuelles Erwachen von Boyd, Morgan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2012
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (ePUB)
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Danielas sexuelles Erwachen

Danielas Ferienjob als Hausmädchen in einem Hotel hat einiges zu bieten: Sie nimmt an den erotischen Spielen eines Callgirls und ihres Kunden teil. Auf den Geschmack gekommen, warten weitere Affären auf sie.

Morgan Boyd liebt das Meer, die karge Küstenlandschaft und die genügsamen Menschen, die dort leben. Die Weite der See und der Landschaft inspirieren ihn immer wieder aufs Neue zu spannenden und erregenden Geschichten. Er arbeitet gerne mit seinen Händen und hat sein Haus aus eigener Kraft nach seinen Wünschen ausgebaut. Abwechslung und Entspannung zu seiner beruflichen Tätigkeit als Bauunternehmer sucht er im Lesen seiner Lieblingsautoren (Fantasy - J.R.R. Tolkien, Wolfgang Hohlbein; SciFi - Isaac Asimov, Douglas Adams; das schwedische Krimi-Duo Sjöwall/Wahlöö ebenso wie klassische Abenteuerromane a la Jack London und zeitlose Erotika wie die von Henry Miller), von deren Lektüre er zum eigenen Schreiben animiert wurde. Veröffentlichungen im Club der Sinne: 'Danielas sexuelles Erwachen' 'Die Sexfalle' 'Entfesselte Unschuld' 'Schmutzige Wasserspiele' 'Grenzenlose Gier' 'Die ewige Jungfrau?' 'Die Sexmaschine - Band 1' 'Die Sexmaschine - Band 2'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 29.03.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956044427
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 1475 kBytes
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Danielas sexuelles Erwachen

II

Es passierte in den Sommerferien im heimatlichen Stolberg. Ich war zarte Siebzehn, hatte ja dank der anschaulichen Einweisung durch Jenny Schamlos schon ein wenig sexuelle Erfahrung. Zumindest mit mir selbst, denn seit ihrem Kurs befummelte ich mich beinahe jeden Abend. Es waren kurze Nächte, weil ich immer warten musste, bis meine gleichaltrige Cousine Renate, mit der ich das Zimmer teilte, eingeschlafen war. Dann erforschte ich mit brennender Neugierde meine Weiblichkeit, fand auch schnell heraus, wie ich mich reizen musste, um rascher zu kommen. Die wundervollsten Lustschauer erlebte ich allerdings mit der Technik, die mir Jenny vorgeführt hatte. Meine Höhepunkte wurden allerdings durch mein schlechtes Gewissen getrübt. Ich schämte mich jedes Mal, weil ich Masturbation für eine Sünde hielt.

Nach meiner damaligen Auffassung beging ich die größte aller möglichen Sünden während eines Ferienjobs. Ich verdiente mir in einem kleinen Hotel ein paar Mark als Stubenmädchen dazu. An diesem Tag musste ich mich nur um die beiden oberen Appartements kümmern. Als ich am Nachmittag mit Saubermachen und Bettenschütteln fertig war, sank ich müde auf das Sofa. Es war schwülwarm, ich schwitzte mehr als sonst, auch weil mir die gestrige Party bei Jenny noch in den Knochen steckte. Ich wollte feiern und flirten, doch Bärbel hatte sich wie eine Klette an mich gehängt. Sie tat mir leid, weil sie keiner beachtete. Ich brachte es nicht über mich, sie davon zu scheuchen. Ach, die Ärmste war ja so was von verkrampft. Während ich sinnierte, ob ich Jennys Beispiel folgen und Bärbel erklären sollte, wie man sich durch geschickte Finger Entspannung verschaffen kann, döste ich ein.

Als ich wieder zu mir kam, rappelte ich mich gähnend hoch. Die Sonne stand schon tief, ich musste lange geschlafen haben. Ich wollte die Balkontür schließen, um mich auf den Heimweg machen zu können. Auf dem Nachbarbalkon knackten die Scharniere einer Liege, ich hörte eine gedämpfte Frauenstimme telefonieren. Ihre rauchige Stimme und der verschwörerische Tonfall lockten mich hinaus. Hinter dem zwei Meter hohen Sichtschutz, der den Balkon zum Nachbarappartement abtrennte, lauschte ich.

"Aber Klaas, wieso bist du immer noch in Roermond?", hörte ich die Fremde fragen. "Wie? Du schaffst es nicht vor Acht?... Tja, ist ein Argument ... Gut, dass du deine Holde nicht unterschätzt ... Ja, das stimmt, wir Frauen haben Antennen ... Ob ich mich schon freue? Aber Süßer, ich fahre doch nicht von Köln bis in dieses Kaff hier, nur weil du so spendabel bist ... Natürlich bin ich auch heiß auf dich, das weißt du doch ... Es gibt jetzt allerdings ein kleines Handikap ... Meine Spesen erhöhen sich einwenig, du weißt: Zeit ist Geld ... Danke, du bist wirklich generös ... Keine Sorge, ich werde mir schon die Zeit vertreiben ... Unser Liebesnest hat einen sonnigen Balkon, ich könnte ein wenig lesen ... Ja, ich habe den scharfen Roman mitgebracht, von dem ich dir erzählt habe ... Ja, die detailliert beschriebenen Obsessionen sind sehr inspirierend ... Ob wir auch? ... Aber, aber! Klaas, du bist ein richtig kleines Ferkel ... Nun, mal sehen ... Ja, wenn du schön artig bist ... Gut, Klaas, bis später."

Trippelnde Schritte näherten sich, Stöckelschuhe. Metall kratzte über die Tonfließen, die Liege wurde zurechtgerückt. Ein Reißverschluss zirpte ...

Zog sich die Person jetzt aus, um sich zu bräunen?

Ich hörte Stoff rascheln - ja, kein Zweifel.

Meine Fantasie wurde aktiviert. Wie mochte eine Frau aussehen, die sich heimlich mit einem verheirateten Mann trifft? Noch dazu für Geld. Verstört schüttelte ich den Kopf. Bislang hatte ich das kleine Hotel für ein seriöses Haus gehalten, aber eben wurde klar, dass die Herberge auch als Absteige fungierte. Und das mitten in unserem Provinzstädtchen. Konnte das wirklich sein? Ja, denn das eben belauschte Telefonat bewies eindeutig, dass sich nebenan eine Dirne einquartiert hatte,

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