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Das Beste, das mir nie passiert ist Roman von Rice, Jimmy (eBook)

  • Verlag: DuMont Buchverlag
eBook (ePUB)
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Das Beste, das mir nie passiert ist

Wie oft kann man sich verpassen, bis man endlich sagt: "Ich liebe dich"? Beste Freunde und heimlich ineinander verliebt. Und das seit der Schulzeit. Bei Holly und Alex kam immer etwas dazwischen, und der perfekte Moment war nie da. Dann zog Holly nach London, um zu studieren, und Alex blieb allein in der Provinz zurück. Zehn Jahre später ist endlich die Zeit für eine Veränderung gekommen. "Das Beste, das mir nie passiert ist" ist ein temporeicher und herzzerreißender Liebesroman, eine Geschichte über ein Paar, das nie zusammenkommt. Fast nie. Denn wenn eine zweite Chance für die erste Liebe greifbar ist, würde man sie doch niemals verstreichen lassen. Oder? Enthält eine Leseprobe aus 'Alles, was vielleicht für immer ist', dem neuen Roman von Jimmy Rice & Laura Tait. Laura Tait & Jimmy Rice? sind beide Anfang dreißig und leben in London. Sie kennen sich bereits seit dem Journalistikstudium an der Sheffield University. Zehn Jahre lang haben sie sich in Pubs getroffen und über das Leben und die Liebe philosophiert. Viel hat sich nicht verändert, seitdem sie miteinander Romane veröffentlichen. Außer dass sie ihre Laptops mitbringen und alles aufschreiben. Ansonsten schimpft Jimmy noch immer mit Laura, weil sie ständig zu spät ist. Und Laura kann Jimmy noch immer unter den Tisch trinken. Ihr Debütroman Das Beste, das mir nie passiert ist Das Beste, das mir nie passiert ist

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783832188269
    Verlag: DuMont Buchverlag
    Originaltitel: The Best Thing that never happened to me
    Größe: 1933 kBytes
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Das Beste, das mir nie passiert ist

ERSTES KAPITEL HOLLY

September 1999

Als ich am Morgen danach aufwache, fühle ich mich anders.

Allerdings nicht die Art von anders, die ich erwartet hatte. Nicht die glücklich-mit-federnden-Schritten-die-Welt-mit-anderen-Augen-sehende Art von anders.

Aber ich weiß, was ich zu tun habe.

Wenn ich an letzte Nacht denke, zieht sich der schmerzhafte Knoten in meinem Bauch fester zusammen - selbst beim Gedanken an die Sachen am Anfang, als ich noch Spaß hatte. Als ich Turbo Shandys (50 Prozent Bier, 50 Prozent Smirnoff Ice, 100 Prozent NIE WIEDER ) trank und mit Ellie zu "A Little Bit of Luck" durch den Garten tanzte. Für September war es ziemlich warm - erst nach Mitternacht verlagerte sich die Party in Ellies Haus. Und noch viel später habe ich Alex angerufen. Ich kann nicht fassen, dass ich ernsthaft dachte, ein betrunkener Anruf mitten in der Nacht wäre die perfekte Gelegenheit, um ihm zu sagen, was ich für ihn empfinde. Dass ich mehr als Freundschaft will. Dass das schon seit Ewigkeiten so ist.

Gott sei Dank ist er nicht rangegangen. Nicht, weil ich meine Meinung geändert hätte und es ihm nun nicht mehr sagen wollte. Ich finde nur, dass es irgendwie wichtig ist, dass ich nicht völlig hacke bin, wenn ich das tue.

Ich ziehe mein T-Shirt aus und vermeide es, in den Spiegel zu schauen, bevor ich nach meinem Bademantel greife und ins Bad sprinte. Ich habe knallheiß geduscht, als ich letzte Nacht nach Hause kam, und das mache ich jetzt noch mal und genieße dabei das Brennen und die rötliche Farbe, die meine Haut annimmt, dann zwinge ich mich aufzuhören und ziehe mir eine Bootcut-Jeans und ein marineblaues Trägertop an - Alex sagt immer, marineblau sei meine Farbe -, bevor ich die Treppe hinunter ins Wohnzimmer stürme.

"Mum, kannst du mich zu Alex fahren?"

"Klar, Hols. Diagnose: Mord ist gleich zu Ende." Ihre Augen huschen vom Fernseher zu mir und wieder zurück. "Ich habe eine Theorie. Siehst du diesen Mann? Alle glauben, dass er seine Frau umgebracht hat, aber ich glaube, sie täuscht ihren eigenen ..."

Damit komme ich jetzt nicht klar. Ob irgendein Typ in einer Serie seine Frau umgebracht hat, ist mit Abstand meine geringste Sorge. Zum Glück war Mum im Bett, als ich letzte Nacht nach Hause kam. Heute kann ich mich zusammenreißen, aber letzte Nacht hätte ich die beste Schauspielerin der Welt sein müssen, um ihr etwas vorzumachen.

"Schon okay, ich geh zu Fuß." Wenigstens kann ich dann darüber nachdenken, was ich sagen soll.

Soll ich einfach damit herausplatzen? Oder soll ich eine Erklärung vorausschicken? Ihm von der schlimmsten Nacht meines Lebens erzählen - schon allein beim Gedanken an das, was passiert ist, muss ich die Augen zusammenkneifen, und es schüttelt mich. Soll ich ihm sagen, dass der einzige Mensch, den ich danach sehen wollte, er war? Dass er mein bester Freund ist und ich zwar immer wusste, wie wichtig er mir ist, dass er mir in den letzten paar Jahren aber mehr als nur wichtig geworden ist?

Das habe ich bisher nicht mal vor mir selbst zugegeben. Ich bin bis über beide Ohren in Alex Tyler verliebt. VERLIEBT . In meinen besten Kumpel, der immer alle anderen - seinen Dad, seine Freunde, mich - wichtiger nimmt als sich selbst, obwohl er es in den letzten paar Jahren am allerschwersten hatte. Ich liebe es, dass ich mit ihm über alles reden kann und er mir sagt, was er wirklich denkt, und nicht, was ich seiner Meinung nach hören will. Ich liebe es, dass er mir immer noch jedes Mal anbietet, mir meine Tasche abzunehmen, egal wie oft ich ihm sage, dass ich sie sehr gut allein tragen kann. Ich liebe es, dass er Wollpullis anzieht - und das ist nicht mal ironisch gemeint. Ob ich irgendwann auch seine nerdigen Haare lieben kann? Klar. Und wenn nicht, kann ich ihn immer noch zu einem ordentlichen

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