text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Das Château der Träume Digital Edition von Weston, Sophie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.02.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das Château der Träume

Niemand wird hier nach Jo suchen, niemand wird sie hier jemals finden! Das einsam gelegene Schloss in Frankreich ist das perfekte Versteck. Bis der Besitzer, der attraktive Reporter Patrick Burns, überraschend aus dem Ausland zurückkehrt. Denn er bringt nicht nur Jos Geheimnis, sondern auch ihr Herz in Gefahr: Patrick scheint entschlossen, sie erobern zu wollen. Soll Jo, die noch nie einem Mann vertraut hat, ihrer Sehnsucht nachgeben? Oder ist Flucht vor diesem Märchenprinzen die sicherste Lösung?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 22.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733787974
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1137 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Das Château der Träume

PROLOG

Fernsehzuschauer auf drei Kontinenten erlebten mit, wie Patrick Burns während einer Liveübertragung seiner bis dahin so erfolgreichen Laufbahn ein jähes Ende bereitete.

Die Erste, die Schlimmes ahnte, war die Sendeleiterin im Londoner Studio. "Ich fasse es nicht!", meinte sie entgeistert. "Er will ein persönliches Statement abgeben."

Die Kollegen wollten ihr nicht glauben. Patrick Burns war gerade von einer internationalen Jury zum Reporter des Jahres gewählt worden. Wieso sollte er ausgerechnet bei diesem wichtigen Bericht seine Rolle als unparteiischer Berichterstatter aufgeben und dadurch seine Karriere aufs Spiel setzen?

"Das war jetzt schon das zweite Mal!" Wie gebannt starrte Ed Lassells, Direktor des Nachrichtensenders und Patricks Boss, auf den Monitor.

Bei Reden und auf Konferenzen hatte Patrick eins stets betont. "Wir Journalisten müssen uns einer eigenen Meinung enthalten. Sind wir dazu nicht in der Lage, haben wir den falschen Beruf gewählt."

Doch das hatte Patrick behauptet, bevor er zwanzig Minuten lang mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden gelegen und jede Sekunde mit dem Tod gerechnet hatte. Die Rebellen hatten ihn schließlich nur deshalb verschont, weil sich ein elfjähriger Dorfjunge unter Einsatz seines Lebens neben ihn setzte und ihm Feuerschutz gab. Seitdem war Patrick persönlich in den Aufstand verstrickt, ob er es nun wollte oder nicht.

Sein Kameramann ahnte, dass Patrick etwas Ungewöhnliches plante, als sie bei Einsetzen der Dunkelheit in die Berge aufbrachen, um dort auf Sendung zu gehen. Es herrschte Vollmond, und sie kamen ohne Lampe aus, so hell war es.

"Verdammter Mond", knurrte Tim. "Wir könnten genauso gut im Scheinwerferlicht stehen." Stiche in der Seite zwangen ihn zum Stehenbleiben, die dünne Luft machte ihm das Atmen schwer, denn er besaß längst nicht Patricks Kondition.

"Vielleicht beobachtet der Feind ja den gegenüberliegenden Hang." Unbeeindruckt kletterte Patrick auf allen vieren über den nächsten Felsen.

"Schade, dass unsere Mädels im Büro dich jetzt nicht sehen können", stichelte Tim.

Patrick musste lachen. "Spielst du auf das Poster im Frühstücksraum an? Das, auf dem ich ein grünes Samtjackett trage und wie ein Glücksspieler aus Las Vegas aussehe? Ich habe es nicht nur schon längst gesehen, sondern musste es auf der letzten Weihnachtsfeier sogar mit meinem Autogramm versehen."

Tim schüttelte den Kopf. Die Einstellung der weiblichen Angestellten des Senders Patrick gegenüber war sehr zwiespältig. Einerseits hielten sie ihn für einen hoffnungslosen Fall, andererseits ließen sie nichts unversucht, um sich mit ihm zu verabreden.

Allein Corinna war ein Erfolg vergönnt gewesen, doch schon nach drei Wochen hatte sie das Verhältnis wieder beendet.

"Was Frauen betrifft, tickt Patrick nicht richtig", vertraute sie ihrer besten Freundin, der Balkanexpertin, an, die es dann im ganzen Büro verbreitete. "Er kann dir nicht verzeihen, wenn du mit ihm ins Bett gehst."

"Wie bitte?" Die Balkanexpertin schüttelte den Kopf über derart altmodische Ansichten. "Er verachtet dich, weil du ihm gibst, was er von dir möchte?"

"Nein, eher verachtet er sich selbst - weil er es überhaupt verlangt hat."

Corinnas kurze Affäre mit dem umwerfenden Patrick Burns sorgte natürlich für interessanten Gesprächsstoff bei den Frauen des Senders. Im Büro, neben der Weltzeituhr, wurde ein neues Bild von Patrick an die Wand gepinnt. Es zeigte ihn, wie er - korrekt mit einem schwarzen Smoking bekleidet - bei einer Preisverleihung ernst, beinahe tragisch, in die Kamera blickte.

Lisa, die Empfangssekretärin, gab ihm daraufhin einen neuen Spitznamen: Graf Dracula. Die Frauen nickten und seufzten sehnsüchtig, die männlichen Kollegen reagierten verärgert.

"Was ist an ihm schon dran? Er ist ein Mann wie jeder andere auch", erklärte Ed Lassells von oben herab.

"Eben

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen