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Das Erbe der Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Zweiter Roman von Schrödter, Sybille (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)

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Das Erbe der Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Zweiter Roman

Verfolgt, gedemütigt - aber ungebrochen: Der fesselnde historische Roman "Das Erbe der Lebküchnerin" von Sybille Schrödter als eBook bei dotbooks. Nürnberg in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Bis weit über die Stadtgrenzen hinaus sind die berühmten Benedicten-Lebkuchen begehrt - und ein einträgliches Geschäft, an dem sich viele bereichern wollen. Als Benedicta, die Erfinderin der süßen Köstlichkeit, stirbt, gibt es nur noch eine, die das geheime Rezept kennt: Bianca, die in Benedictas Haushalt aufwuchs und ihren Enkel Andreas heiraten will, sobald er von seiner Handelsreise aus Venedig zurückkehrt. Nun aber findet Bianca sich inmitten eines brutalen Ränkespiels wieder. Im letzten Moment kann sie entkommen - und weiß, dass ihre Feinde versuchen werden, Andreas in ihre Gewalt zu bringen. Ganz allein auf sich gestellt muss Bianca die gefahrvolle Reise über die Alpen meistern, um ihn zu warnen ... Das brodelnde Nürnberg, das schillernde Venedig und eine Liebe, für die eine willensstarke junge Frau über sich hinauswächst: Erleben Sie ein packendes Leseabenteuer! Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Das Erbe der Lebküchnerin" von Sybille Schrödter. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag. Sybille Schrödter ist Juristin, Kabarettistin, Sängerin, Roman- und Drehbuchautorin - und so wenig, wie sie sich auf einen einzelnen Beruf festlegen lassen will, ist sie bereit, sich nur in einem Genre zu bewegen: Sie schreibt Kriminalromane und Thriller ("Weil mich menschliche Abgründe faszinieren"), historische Roman ("Weil es ein Vergnügen ist, in lang vergangenen Zeiten auf die Suche nach starken Frauenfiguren zu gehen") und - unter verschiedenen Pseudonymen - Familiensagas ("Weil es in jeder Familie dunkle Geheimnisse gibt") und Liebesgeschichten ("Nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt ..."). Sybille Schrödter lebt in Hamburg. Die Autorin im Internet: www.sybilleschroedter.de Bei dotbooks veröffentlicht Sybille Schrödter die Kriminalromane "Das dunkle Netz des Todes" und "Was letzte Nacht geschah" und die historischen Romane "Die Lebküchnerin", "Das Erbe der Lebküchnerin" und "Die Minnesängerin".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 464
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482962
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1438 kBytes
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Das Erbe der Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Zweiter Roman

Prolog

Der hagere Mann in dem schwarzen Habit bahnte sich in großer Hast einen Weg durch die lärmende Menge. War es wirklich klug, sich am Markttag in einem Gewölbe am Weinmarkt zu treffen? Der Geistliche schüttelte sich. Er hasste es, mit dem Pöbel auf Tuchfühlung zu gehen. Er war schon viel zu spät und wollte doch kein einziges Wort von dem versäumen, was bei diesem konspirativen Treffen gesprochen wurde. Im Grunde seines Herzens traute er seinen Mitverschwörern nicht über den Weg. Eine Zwangsgemeinschaft waren sie in seinen Augen. Nicht mehr und nicht weniger. Jeder von ihnen kochte sein eigenes Süppchen.

Der Mönch hielt sich die Nase zu, weil er den Gestank, den die Marktweiber absonderten, nicht länger ertrug. Er eilte angewidert weiter, bis er das Haus des Weinhändlers erreichte. Vor der Tür wurde er von einem Hünen von Mann aufgehalten. Der trug die Kleidung eines Büttels.

"Wohin des Weges?", donnerte der Wächter.

"Finis coronat opus", raunte der Mönch.

Der Hüne blickte ihn daraufhin fragend an. "Ich befürchte, Ihr seid falsch hier." Der hagere Mönch rollte gefährlich mit den Augen und packte den Hünen, ohne mit der Wimper zu zucken, am Kragen. "Das Ende krönt das Werk, du Einfaltspinsel, du!"

"Entschuldigt, ich bin angewiesen, nur den einzulassen, der das Losungswort nennt. Aber nun habt Ihr es ja ausgesprochen. Dann dürft Ihr eintreten."

"Ich nannte das Losungswort bereits auf Lateinisch, du Dummkopf."

Der Wächter hob die Schultern und sagte unterwürfig: "Es tut mir leid, hochwürdiger Herr, ich bin ein einfacher Mann, aber nun geht. Ich glaube, Ihr werdet bereits ungeduldig erwartet. Die Treppe hinunter in den Keller und dann immer geradeaus."

Der Geistliche drückte sich an dem Wächter vorbei, stieg die morsche Stiege hinab und gelangte so in das Lager. Er nahm den schmalen, durch das Licht einer offenen Luke schwach beleuchteten Gang zwischen den Weinfässern hindurch. Je weiter er in das Innere des Kellers gelangte, desto schummriger wurde es. Bald konnte er die Hand nicht mehr vor Augen sehen. Da ertönte eine ihm bekannte dröhnende Stimme.

"Wer da?"

Der Mönch zuckte zusammen.

"Ich bin es", raunte er und atmete erleichtert auf, als ihn jemand bei der Hand packte und zu einem Gewölbe führte, das hell erleuchtet war.

"Wir haben Euch bereits erwartet", knurrte der andere missmutig. "Wir haben doch nicht ewig Zeit."

Der Mönch wollte den Mann beim Namen nennen, aber dieser fiel ihm beim besten Willen nicht ein. Er überlegte fieberhaft. Natürlich wusste er, welch hohes Amt der gedrungene, wohlbeleibte, kahlköpfige Herr, der ihn da gerade zurechtwies, in der Stadt Nürnberg bekleidete und wie er in Wirklichkeit hieß, aber wie lautete noch sein Tarnname? Er konnte sich ja kaum seinen eigenen merken. Jeder von uns weiß doch, wer der andere ist. Was soll das mit diesen merkwürdigen Decknamen?, hatte er den Kopf der Verschwörung gefragt, doch der hatte keinen Widerspruch geduldet. So wirst du selbst unter der Folter die wahre Identität deiner Freunde nicht verraten, hatte er getönt. Und wenn Janus, wie sich der Recke aus einem alten Raubrittergeschlecht in diesem Kreis zu nennen pflegte, etwas befahl, tat man besser daran, es zu befolgen.

"Kommt schnell, Balthasar!", trieb ihn der Dicke zur Eile an, stieß eine Tür auf und schob den Mönch hindurch.

"Ach, wie schön, ehrwürdiger Vater, wir dachten schon, Ihr hättet es Euch anders überlegt und womöglich unseren Plan verraten", begrüßte ihn ein gut aussehender junger Mann mit einem Lächeln auf den Lippen.

"Nein, so dumm bin ich nicht, verehrter Ritter von ..."

"Haltet ein, ich bin Nero. Schon vergessen?"

"Können wir endlich anfangen?", mischte sich ein blasser alter Mann ein.

Der Mönch setzte sich seufzend auf eines der Fässer und blickte aufmerksam in die Runde. Die Gesichter leuchteten im Schein eines Ki

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