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Das ewige Feuer der Liebe von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Das ewige Feuer der Liebe

Es war ein kurzer Traum in Weiß: Schockiert verfolgen die Hochzeitsgäste, wie Alessia nur Sekunden vor dem Jawort aus der Kirche flieht. Keiner ahnt, dass sie ein Stoßgebet zum Himmel schickt, damit der wahre Mann ihres Herzens ihr folgt: Matteo Corretti, der mächtige Hoteltycoon - und Cousin des Bräutigams! Matteo jedoch wagt nicht, sich zu der geliebten Schönen zu bekennen und mit seiner Familie zu brechen. Da erfährt er, dass Alessia sein Kind erwartet. Verleiht diese Nachricht seiner Liebe Kraft, die Fesseln der Corretti-Dynastie für immer zu sprengen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 30.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733700997
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 607 kBytes
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Das ewige Feuer der Liebe

1. KAPITEL

Nervös zupfte Alessia Battaglia ihren Schleier zurecht. Die hauchzarte Spitze berührte ihren empfindlichen Nacken wie der zärtliche Kuss eines Liebhabers.

Sie glaubte, es tatsächlich zu fühlen.

Heiße Lippen auf nackter Haut. Eine fordernde Hand auf ihrer Hüfte ...

Rasch öffnete sie die Augen und beugte sich hinab, um die cremefarbenen Satinschleifen auf den eleganten Brautschuhen zu richten.

Eine Hand ihres Geliebten lag um ihren Knöchel, während er mit der anderen die hochhackige Sandalette abstreifte. Splitterfasernackt lag sie vor ihm, um zum ersten Mal den Zauber körperlicher Liebe zu erfahren - keine Zeit für Scham und Zweifel, sondern nur Sehnsucht und heißes Verlangen, nach Jahren hoffnungsvoller Träume und Fantasien.

Alessia schluckte, nahm ihr Rosenbukett vom Stuhl neben sich auf und sah, dass einige blutrote Knospen unter der achtlosen Behandlung gelitten hatten. Gedankenverloren strich sie über die samtigen Blütenblätter und wurde erneut von quälenden Erinnerungen überschwemmt.

Der Mund ihres Liebhabers auf ihrer Brust, ihre Hände in seinem dichten, schwarzen Haar ...

"Alessia?"

Ihr Herz setzte einen Schlag aus, bevor sie sich zu ihrer Hochzeitsplanerin umdrehte, die mit einer Hand am Headset in der Tür stand. "Es ist so weit."

Sie nickte. Ihre Absätze klackerten laut auf dem Marmorboden, während sie den kleinen Raum hinter der Sakristei verließ, um durch einen schmalen Durchlass zum offiziellen Eingang der Basilika zu gelangen. Dort war es inzwischen menschenleer und sehr still. Alle Gäste hatten bereits im Gottesdienstraum Platz genommen und warteten auf den Beginn der Zeremonie.

Die Braut atmete ein letztes Mal tief durch. Dann setzte sie mechanisch einen Fuß vor den anderen. Zwischen massiven Säulen mit vergoldeten Kapitellen leuchteten farbenprächtige Wandmalereien. Für den Bruchteil einer Sekunde verharrte Alessia, als suche sie Zuspruch und Frieden in den biblischen Szenen.

Ein Bild zeigte den Garten Eden - und Eva, die Adam einen Apfel reichte.

"Bitte, nur eine Nacht!"

"Nur eine, Cara mia ?"

"Das ist alles, was ich zu geben habe ..."

Ein verlangender Kuss voller Seligkeit, heißer als in jeder Fantasie.

Alessias Herz schlug schmerzhaft in der Brust, als sie sich vom Paradies losriss und ihren Weg in Richtung der massiven Doppelflügeltür fortsetzte.

Dort nahm ihr Vater sie in Empfang. Dunkel und massig stand er da und sah ihr entgegen. In dem teuren, etwas zu engen Maßanzug verkörperte Antonioni Battaglia den Typ des respektablen Großbürgers, der er absolut nicht war, was jedermann wusste. Die bevorstehende Hochzeit - so formell und traditionell, wie es nur ging - war ein weiterer Ausdruck seines Machthungers und Geltungsbedürfnisses. Und er gedachte die angestrebte Position mithilfe des Familiennamens und Vermögens des ebenso mächtigen wie berüchtigten Corretti-Clans noch weiter auszubauen.

Allein darum stand Alessia jetzt hier.

"Du siehst aus wie deine Mutter", empfing Antonioni Battaglia seine Tochter.

"Danke", murmelte sie und fragte sich, ob das wirklich stimmte oder ihr Vater es nur sagte, weil er glaubte, es gehöre einfach dazu. Denn Wehmut oder Zärtlichkeit waren keine Attribute, die sie je mit ihm in Verbindung gebracht hätte.

"Ein wichtiger Tag für unsere Familie."

Das kam der Sache schon näher. Alessia war sich sehr wohl bewusst, dass durch ihre Heirat auch für ihre Geschwister gesorgt sein würde. War das nicht ohnehin ihre Aufgabe gewesen, seit ihre Mutter im Kindbett gestorben war? Pietro, Giana, Marco und Eva bedeuteten ihr alles. Es gab nichts, was sie gescheut hätte, um ihren Geschwistern ein möglichst sorgenfreies Leben zu sichern.

Trotzdem überschatteten Wehmut und sehnsüchtige Erinnerungen diesen Moment, der doch der glücklichste ihres Lebens sein müsste. Erinn

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