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Das Flüstern der Gefahr Liebesroman von Howard, Linda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Das Flüstern der Gefahr

Er lässt keinen seiner Leute zurück. Schon gar nicht die Frau, die er liebt.

Jinas Stimme bringt ihn um den Verstand. Dabei muss sich Levi Butcher konzentrieren. Er ist als Teamleader für seine Eliteeinheit verantwortlich. Wenn er im Einsatz ist, ist er mit Jina über Funk verbunden. Aber er kann kaum an etwas anderes denken als an ihre sinnlichen Lippen und heißen Kurven. Als sie im Einsatz sind und plötzlich das Basislager attackiert wird, reißt der Kontakt zu Jina ab. Was ist mit ihr passiert? Levi muss sie finden, bevor es zu spät ist.

Seit Linda Howards Karriere als vielfach beachtete Autorin begann, hat sie mehr als 25 Romane geschrieben, die weltweit eine begeisterte Leserschaft gefunden haben und millionenfach verkauft wurden. Zahlreiche Auszeichnungen sprechen für den internationalen Ruhm, den sie durch ihr Schaffen erreicht hat. Zusammen mit ihren Mann und zwei Golden Retrievers lebt sie in Alabama.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 03.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767112
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch Bd.26076
    Originaltitel: Operation: Babe
    Größe: 841 kBytes
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Das Flüstern der Gefahr

1. Kapitel

"Sie bekommen alle einen neuen Aufgabenbereich", sagte MacNamara knapp.

Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen drängten sich in MacNamaras Büro, das für ihn als Chef erstaunlich winzig und bescheiden war. Jina Modell gehörte nicht zu den Glücklichen, die als Erste hereingekommen waren und sich einen der beiden Besucherstühle hatten schnappen können, weshalb sie mit den übrigen sieben Kollegen zusammengepfercht in unbequemer Haltung herumstand.

Ihre erste Reaktion auf MacNamaras Ankündigung war Erleichterung. Niemand von ihnen hatte gewusst, weshalb die Versammlung einberufen worden war, und sie hatte befürchtet, dass sie alle ihre Jobs verlören. Sie hatte sich bereits mental auf das Schlimmste vorbereitet, nämlich die fristlose Kündigung, denn eine Mittelstreichung war immer möglich, sogar bei Geheimprojekten wie den ihren, die aus eher dubiosen, unbekannten Geldquellen finanziert wurden.

Offensichtlich war sie nicht die Einzige, der solche Gedanken durch den Kopf gingen, denn erleichtertes Seufzen summte durch den kleinen Raum.

Dann aber runzelte Jina die Stirn. Klar, es war gut, auch weiter einen Job zu haben. Aber ihr bisheriger gefiel ihr wirklich gut. Sie arbeitete im Kommunikationsbereich, was viel Spaß machte, und bekam gutes Geld. Nicht zu vergessen der Coolness-Faktor, den der Job mit sich brachte, denn selbst für D. C. war er echt cool. Was für eine Befriedigung, Terroristen durch GO-Teams fertigmachen zu können, ohne den wohltemperierten Computerraum zu verlassen. Das bequeme klimatisierte Leben gefiel ihr. Es war also vielleicht gar nicht so gut, wenn sich ihr Aufgabenbereich änderte.

"Was passiert?", erkundigte sie sich daher, nachdem einen Moment Schweigen geherrscht und niemand diese Frage gestellt hatte.

MacNamara würdigte sie keines Blickes. "Die Teams", sagte er stattdessen und nahm ein Blatt Papier in die Hand, auf das er so missmutig starrte, als gefiele ihm nicht, was dort stand. Obwohl er es als Leiter der Dienststelle wahrscheinlich selbst verfasst hatte. "Donnelly, Sie kommen in Kodaks Team. Ervin, Sie sind bei Snowman, Modell bei Ace." Er las weiter die Liste vor, nach der sie einzelnen Teams zugeordnet wurden, doch niemand wusste, was zum Teufel das hieß.

"Ace" war der Spitzname für Levi Butcher. Sie hatte von ihm gehört, ihn oder Agenten aus seinem Team aber nie persönlich getroffen. Ace stand in dem Ruf, einen der härtesten Jobs durchzuziehen. Was, zum Teufel, sollte sie dort machen?

Jina hatte hart daran gearbeitet, erst nachzudenken, bevor sie etwas sagte, das war in diesem Metier wichtig. Niemand aus ihrem Umfeld wusste, was sie tatsächlich tat oder wo genau sie arbeitete. Also bemühte sie sich, zu schweigen und nachzudenken - allerdings nur eine Sekunde lang, denn ein paar Fragen drängten sich einfach auf, und niemand sonst öffnete den Mund. Offensichtlich waren alle durch MacNamaras fiesen Ruf eingeschüchtert.

Sie hob die Hand. MacNamara musste die Bewegung aus dem Augenwinkel beobachtet haben, denn er stoppte mit dem Vorlesen der Liste und hob den Kopf. "Was ist?", bellte er.

"Was werden wir denn in diesen Teams machen?", fragte sie. Sie bemerkte, dass er kurz überrascht ihrer Stimme lauschte, während ihm gleichzeitig klar zu werden schien, dass sie auch die erste Frage gestellt hatte, nicht einer der Männer. So war ihre Stimme nun mal, diese Reaktion war sie gewohnt. Was sie viel mehr interessierte, war ihre aktuelle Situation. Von den anderen wusste sie es nicht, aber sie selbst hatte nicht die geringste Ausbildung für das, was die GO-Teams taten. Und das könnte im Prinzip einer Selbstverstümmelung gleichkommen.

"Darauf werde ich schneller zu sprechen kommen, wenn Sie mich nicht ständig unterbrechen", keifte MacNamara.

"Ich habe nur einmal unterbrochen." Bildete sie sich das nur ein, oder rückten die Kollegen ein kleines Stück von ihr

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