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Das Flüstern der Insel: Isle of Wight - Teil 2 Roman von Harris, Wendy K. (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Das Flüstern der Insel: Isle of Wight - Teil 2

Ein Roman, so fesselnd wie das Spiel von Wellen und Wind: 'Das Flüstern der Insel' von Wendy K. Harris jetzt als eBook bei dotbooks. Ein einziger Tag reißt Sophie den Boden unter den Füßen weg: Erst stirbt ihre Mutter, nur wenige Stunden später verlässt ihr Ehemann sie für eine Jüngere. In ihrem bisherigen Leben völlig verloren, bricht sie alle Brücken hinter sich ab und zieht zu ihrer besten Freundin auf die Isle of Wight. Erst als sie einen Job in einem kleinen Café an der malerischen Promenade von Ventnor annimmt, kehren Freude und Hoffnung zurück. Hier trifft sie Nick - einen Mann voller Schmerz und Geheimnisse. Nach und nach öffnet sich Sophie ihm und träumt davon, an seiner Seite endlich wieder nach vorn zu blicken. Doch Nicks Vergangenheit wirft lange Schatten ... 'Ein bewegendes Buch, eine faszinierende Bildsprache!' Neue Woche Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Das Flüstern der Insel' von Wendy K. Harris. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Nach verschiedenen beruflichen Stationen, etwa als Bankangestellte in London oder Homöopathin in Herefordshire, lebt Wendy K. Harris mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern auf der Isle of Wight, wo sie ihrer großen Leidenschaft nachgeht - dem Schreiben. Bei dobooks veröffentlicht sie: 'Das Flüstern der Insel'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 410
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482061
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1012 kBytes
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Das Flüstern der Insel: Isle of Wight - Teil 2

1

"DER FEBRUAR IST immer ein so beschissen feuchter Monat", bemerkte ich und ließ die Jalousie runter, damit wir nicht auf die nasse, graue Straße hinausblicken mussten.

"Ist er dir nur zu feucht, oder findest du ihn ganz allgemein beschissen?", fragte Jill.

"Beides."

Wir saßen vor meinem neuen granitverkleideten Gasofen, in dem spärliche Flämmchen züngelten. Eigentlich war es mehr Peters Ofen. Er hatte ihn ausgesucht.

"Gefällt dir das Ding?" Jill schlürfte ihren Wein.

"Ich hasse es."

"Aber warum hast du dann ...?" Sie zog die Augenbrauen in die Höhe, sah mich an und schüttelte seufzend den Kopf. "Also ehrlich, Sophie."

Ich zuckte die Achseln. "Ich hatte keine Lust, mich mit ihm zu streiten." Ich wickelte ein Schokobonbon aus und warf es ihr zu. "Und rede nicht so mit mir - also ehrlich, Sophie. Das erinnert mich an meine Schwester."

Jill grinste. "Nein, Audrey hätte Sophia, also wirklich gesagt."

Ich musste kichern. Sie hatte sie perfekt nachgeahmt. Wir sahen wieder dem Feuer zu.

Jill seufzte noch einmal. "Glaubst du, dass wir gerade unsere Midlife-Krise durchmachen?"

"Wundern würde es mich nicht."

"Vielleicht ist es ja so? Dann könnten wir sie gemeinsam überstehen."

"Meinetwegen. Wir haben bis jetzt alles zusammen gemacht. Abgesehen vom Kinderkriegen."

"Diese Öfen taugen längst nicht so viel, wie immer behauptet wird." Jill grinste schon wieder, als sie den Korken aus unserer zweiten Flasche Wein zog. "Wo, sagtest du, ist Peter noch mal hin?"

"Vermutlich zu einer IT-Konferenz in den Staaten, und zwar mit seiner persönlichen Assistentin, die zufällig so aussieht wie die Elfenkönigin in Herr der Ringe ."

"Du schlüpfst gerne in die Opferrolle, Sophie", sagte Jill und füllte unsere Gläser nach.

"Komm mir nicht mit deinen Psychosprüchen. Du bist meine Freundin und nicht meine Therapeutin", erwiderte ich und brach einen Riegel von der Riesentafel Schokolade ab.

"Ja, und du bist meine Freundin. Freundinnen sollten offen und ehrlich zueinander sein." Sie streifte ihre Schuhe ab, löste die Spange aus ihrem langen blonden Haar und fläzte sich mit gespreizten Beinen und baumelnden Brüsten auf das Sofa. Mich beschlich das Gefühl, dass uns ein langer Abend bevorstand, an dem ich meine innersten Gefühle hervorkramen sollte.

"Also", begann Jill. "Wir haben das ganze Wochenende für uns allein. Wie soll es mit deinem Leben nun weitergehen?"

"Ich weiß es nicht", seufzte ich und war mir bewusst, wie erbärmlich sich das anhörte. "Ich weiß nicht, ob ich Peter direkt darauf ansprechen sollte, ob er eine Affäre mit Arwen Evenstar hat."

"Mit wem?"

"Na, mit der Elfenkönigen. Liv Tyler oder so. Die aus Herr der Ringe ."

"Ach die. Sonst noch etwas?"

"Und ich bin auch noch zu keinem Entschluss gekommen, ob ich meine Mutter in Vollzeitpflege geben soll. Und ich weiß nicht, ob ich mich geschmeichelt fühlen soll, dass ihr neuer Geriatrist mich dauernd betatscht, oder ob ich ihm eins auf die Finger geben soll. Und ich weiß auch nicht, ob ich mich auf eine Reihe von Vorträgen über psychische Probleme einlassen soll, die ich ..."

"Halt, das genügt." Jill hielt die Hand in die Höhe. "Vergiss mal einen Moment lang alles andere. Was willst du für dich ?"

"Ich weiß es nicht."

"Das scheint mir auch so. Deswegen bist du ja so aufgelöst. Dich kümmert immer nur, was du im Leben anderer Menschen bedeutest." Sie fuchtelte mit den Händen und kleckerte Rotwein auf ihren Jeansrock. "Du verhedderst dich in den Zweigen, anstatt einen Schritt zurückzutreten und den Baum als Ganzes zu betrachten."

"Den Baum?" Ich fragte mich, ob ich irgendwas nicht mitbekommen hatte.

"Genau. Du musst dich mit dem Stamm identifizieren - der ist stark und ruht in sich. Du musst deine Le

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