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Das große Buch der Arzt-Romane 1500 Seiten - 12 Romane in einem Buch! von Weymar Hübner, Horst (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Das große Buch der Arzt-Romane

12 Romane in einem Buch! von Horst Weymar Hübner, Anna Martach & A. F. Morland Der Umfang dieses Buchs entspricht 1555 Taschenbuchseiten. Dieses Buch enthält folgende zwölf Romane: Horst Weymar Hübner: Dich darf ich nicht verlieren Horst Weymar Hübner: Diagnose 'Eifersucht' Horst Weymar Hübner: OP-Schwester Marga Horst Weymar Hübner: Und wieder beginnt ein Tag Horst Weymar Hübner: Diese Augen klagen an A.F. Morland: Dann stürzte die Welt für sie ein Anna Martach: Gefährliche Wetten und heiße Liebeleien Anna Martach: Madln und Berge - geliebt und gefährlich Anna Martach: Ich will mein Herz nur dir schenken Anna Martach: Expedition ins Glück Anna Martach: Manege frei fürs große Glück Anna Martach: Musik des Herzens Walter Becker macht sich Sorgen um seine Frau Eva-Maria. Und das zu Recht: Denn die körperlichen Beschwerden, von denen sie geplagt wird, deuten auf nichts Gutes hin. Ihr achtjähriges Töchterchen soll nichts davon erfahren, dass die Mama zur Untersuchung in die Klinik kommt, zu Dr. Florian Winter. Die Diagnose-Maschinerie des Krankenhauses rollt unaufhaltsam an - und ihr bisheriges Eheleben zieht wie ein Film vor dem geistigen Auge an ihnen vorüber. Höhen und Tiefen, Freude und Leid. In dieser Krise erkennt Walter, was ihm seine Frau wirklich bedeutet. Stunden quälender Ungewissheit muss er aushalten. Und dann kommt der Befund ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1476
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739643809
    Verlag: BookRix
    Größe: 1777 kBytes
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Das große Buch der Arzt-Romane

2

Vier, fünf Tage, das ging ja noch. Das war normal. Vierzehn Tage waren das nicht mehr. Dennoch hatte Walter kein Gespräch gesucht und keine Fragen gestellt, der er doch sonst sehr verständnisvoll und sehr besorgt um das Wohlergehen ihrer kleinen Familie war.

Nur brummig war er geworden.

Sie hatte so gehofft, der dumpfe Druck und das Völlegefühl im Unterleib würden von allein wieder verschwinden, und alles könnte wie zuvor sein.

Statt dessen hatten sich die Beschwerden verstärkt. Seit drei Tagen kamen infame Schmerzanfälle mit Stichen hinzu, die ihr den Leib zu zerreißen schienen.

Gestern hatte eine starke Blutung eingesetzt, völlig außer der Zeit.

Sie hatte Hermann anrufen wollen, einen Jugendfreund. Er war Arzt an einer Klinik in Bonn. Manchmal kam er auf einen kurzen Besuch vorbei Vielleicht wusste er Rat. Wegen eines schmerzhaften Unwohlseins lief sie schließlich nicht gleich zum Frauenarzt.

Aber dann kam Martina aus der Schule, zeigte mit einem Flunsch die umfangreichen Hausaufgaben vor, die sie aufbekommen hatte, und erklärte mit der ganzen Überzeugung und dem Gewicht ihrer acht Lebensjahre, die Mathelehrerin sei ja unheimlich doof und hätte von nichts eine Ahnung.

Nachmittags schaute die Nachbarin herein, um sich einigen Kummer von der Seele zu reden. Ihr Mann scharwenzelte um seine Sekretärin herum, machte in Midlife Krisis, und wie es aussah, drohte der anfänglich harmlose Flirt in eine handfeste Affäre auszuarten.

Als es Abend war, hatte Eva-Maria natürlich nicht bei Hermann Mittler angerufen.

In der Nacht waren die irrsinnigen Schmerzen zweimal gekommen. Als schließlich der Wecker ging, hatte sie sich wie gerädert gefühlt. Da hatte sie sich geschworen, heute wirklich zu telefonieren und nichts dazwischenkommen zu lassen.

Walter rührte versunken in der leeren Tasse und blieb ins Studium der Zeitung vertieft. Die Unsitte des Zeitunglesens beim Frühstück hatte er sich in all den Jahren nicht abgewöhnt.

Jetzt merkte er, dass sein Löffel keinen Widerstand in der Tasse fand und das leise Klirren ganz anders als sonst klang. Er blickte hoch, abwesend und noch ganz bei den Schlagzeilen von Wirtschaft und Politik, und hörte Tina in kindlich mitfühlendem Ton sagen: "Jetzt kneift's die Mami aber wieder tüchtig im Bauch!"

Sein abwesender Blick kehrte in die Wirklichkeit und an den Frühstückstisch ihrer kleinen Familie zurück.

"Kneift? Im Bauch?" Er sah die abgestellte Kanne, die leere Tasse und dahinter seine Frau in unnatürlicher Haltung. Eva-Marias Gesicht war schmerzverzerrt und bleich, auf der Stirn perlte feiner Schweiß.

Mit einer jähen, fast wilden Behändigkeit kam er vom Stuhl hoch, den Ausdruck größter Besorgnis im Blick. Achtlos flog die Zeitung zu Boden.

"Seit wann hast du das?" Seine Hand legte sich behutsam auf ihre Stirn. "Eine Erkältung vielleicht? Letzte Woche hast du doch im Steingarten gearbeitet, da ging ein ziemlich kühler Wind." Die Stirn war kühl. Verwundert nahm er die Hand weg. "Wo sitzt der Schmerz?" Das war wieder seine besorgte Stimme, wie sie sie schon lange nicht mehr gehört hatte. Ja, damals, als sie mit Martina schwanger war. Aber das war lange her.

Seine plötzliche Fürsorge tat ihr gut. Zaghaft sagte sie: "Im Leib. Und im Rücken."

"Seit wann?", wiederholte er.

"Ein paar Tage schon. Ich dachte, es ginge so vorbei. Nachher rufe ich Hermann an. Das habe ich mir fest vorgenommen."

"Wozu Hermann, mein Schatz? Der ist in Bonn, und das ist ein bisschen weit, meine ich. Du willst dich doch von ihm untersuchen lassen. Nicht?" Er sah, dass sie die Arme um den Leib gepresst hielt und bemüht war, das vor ihm zu verbergen. "Dann rufe ich Scharnitz an. Besser noch, ich bringe dich gleich runter zu ihm."

Sie lächelte tapfer und schüttelte den Kopf. "Es ist gleich vorbei, ich kenne das schon. Es kommt und geht."

"Seit ein paar Tagen!", hiel

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