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Dear Life - Lass mich wieder lieben von Quinn, Meghan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 30.11.2018 per Download lieferbar

Online verfügbar

Dear Life - Lass mich wieder lieben

Liebe ist nichts für Feiglinge!

Als Neujahrsvorsatz beginnen Hollyn, Carter, Daisy und Jace mit dem 'Dear Life'-Programm, das seinen Teilnehmern helfen will, ihre Leben nach einem Schicksalsschlag wieder in die Hand zu nehmen. Mit der Zeit erkennen die vier Fremden, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie anfänglich dachten, und es entwickeln sich nicht nur echte Freundschaften, sondern auch weitaus stärkere Gefühle. Aber Liebe braucht Mut und Vertrauen und beides müssen die vier erst mühsam wieder lernen.

'Dieses Buch von Meghan Quinn hat mich zerstört. Es heißt DEAR LIFE und jeder sollte es lesen.' Audrey Carlan

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 30.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308664
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Dear Life
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Dear Life - Lass mich wieder lieben

JACE

Vor zwei Monaten ...

"Keine Bewegung, Alter, sonst puste ich dir das Gesicht weg."

"Hör zu, ich hab's nicht getan. Nimm die Waffe runter, dreh dich um und hau ab."

"Gib mir einen guten Grund, warum ich dir keine Kugel zwischen die Augen jagen sollte."

Seufzend stütze ich mit dem Controller in der Hand die Unterarme auf die Beine und drehe mich zu meinem Teamkollegen um. "Alter, wir sind verdammt noch mal im selben Team. Warum willst du mich erschießen?"

"Einfach nur, weil ich es kann", antwortet er und schießt meinem Spieler in den Kopf, wodurch mein Bildschirm rot wird.

"Du bist so ein Idiot." Ich lehne mich an das kalte Leder meiner Couch, trinke einen Schluck Bier und starre meinen besten Kumpel Ethan, der es offenbar verdammt witzig findet, mich zu erschießen, finster an.

Da wir direkt nach der Highschool für dasselbe Team rekrutiert wurden und in den kleinen Ligen zusammen groß geworden sind, stehen wir uns sehr nahe. Vor zwei Jahren wurde ihm angeboten, Kyle Sanders bei den Colorado Miners zu ersetzen, der ausfiel, weil er sich den Meniskus gerissen hatte. Kyle ist nie wieder zurückgekehrt, sodass Ethan zum Stammspieler wurde. Ich bin ihm letztes Jahr gefolgt und habe als Shortstop angefangen.

Meine erste Saison war ganz anders, als ich erwartet hatte. Es hat sich angefühlt wie ein einziger Wirbelwind aus Aufmerksamkeit, Medienpräsenz und Erfolg. Da mir in fünfundfünfzig Spielen die meisten Treffer in Folge gelungen sind, die ein Rookie - also ein Spieler in seinem ersten Profijahr - jemals erzielt hat, habe ich es direkt in die Stammmannschaft geschafft und wurde für die Auszeichnung Rookie of the Year nominiert. Wenn ich jetzt daran zurückdenke, habe ich keine Ahnung, wie mir das gelungen ist. Ich bin mit dem Ball einfach so umgegangen, wie ich es kenne und liebe. Es kam mir fast zu simpel vor.

Inzwischen ist die Saison beendet, und ich sitze in meiner schönen Wohnung mitten in Denver, habe die Auszeichnung abgeräumt und genügend Anfragen für Sponsorenverträge, um einen einundzwanzigjährigen Idioten in ein aufgeblasenes Arschloch zu verwandeln.

Aber das passt nicht zu mir.

Ich werde immer bescheiden sein, immer dankbar, und ich werde in Sachen Geld immer auf Nummer sicher gehen. Eine einfache Herkunft sorgt dafür, dass man die Dinge mehr wertschätzt. Und beides trifft auf mich zu.

"Weißt du, warum ich deinen bemitleidenswerten Arsch weggefegt hab?", fragt Ethan und nimmt einen Schluck Bier.

"Weil du ein Idiot bist und gesehen hast, dass ich der Spielmacher in unserem Team war?"

"Nein." Er nimmt noch einen Schluck Bier. Wenn gerade keine Saison ist, trinkt man automatisch mehr. Im Frühling trainieren wir dann alles wieder ab. Er zeigt mit der Flasche auf mich und fährt fort: "Weil du mich an einem Freitag zur Rushhour die 470 West hast runterfahren lassen, um dir Benzin zu bringen, nur weil du eine Schrottkiste ohne funktionierende Tankanzeige hast."

Das stimmt in der Tat. Ich fahre einen verrosteten Jeep Cherokee. Das ewige Stop-and-Go im Straßenverkehr hat meinem Wagen den Rest gegeben, sodass ich es nicht mehr rechtzeitig zur Tankstelle geschafft habe. Ich weiß sehr wohl, wann mein Auto Benzin braucht. Ich muss immer dann auffüllen, wenn die Tankuhr auf ein Viertel sinkt. Alles, was darunterliegt, ist Russisches Roulette. Der ewige Verkehr in Denver hat dafür gesorgt, dass die Tankanzeige auf ein Viertel gesunken ist, bis mein Wagen schließlich stehen blieb und ich keine andere Wahl hatte, als Ethan anzurufen.

"Ich hab dich an dem Abend zum Essen eingeladen, Alter. Wir sind quitt."

Ethan schüttelt den Kopf und hält mit der Flasche an den Lippen inne, um mich anzusehen. "Nichts kann wiedergutmachen, dass ich in der Rushhour über die 470 West fahren musste. Absolut gar nichts."

"Wer ist jetzt ein Idiot, hm?"

"Du kannst mich mal.

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