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Deep Love (1) Roman von Kenner, J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.04.2018
  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)

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Deep Love (1)

Liebe hat immer ihren Preis ... Der Fotograf Wyatt steht kurz vor dem großen Durchbruch. Alles, was ihm fehlt, ist das perfekte Model als Herzstück für seine kontroverse, sexy Ausstellung. Die leidenschaftliche Tänzerin Kelsey braucht diesen Auftrag, um eine alte Schuld wiedergutzumachen - auch wenn es bedeutet, mit dem Mann zusammenzuarbeiten, dem sie schon einmal gefährlich nahe gekommen ist. Doch dann stellt Wyatt eine Bedingung: Kelsey kriegt den Job nur, wenn er die komplette Kontrolle hat - bei Tag und auch bei Nacht ... Band 1 der Deep-Serie Noch nicht genug von J. Kenner? Entdecken Sie auch das kostenlose E-Book "Das große J. Kenner Fanbuch"! Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. KENNER arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als 3 Millionen Mal verkauft und erscheinen in über 20 Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 10.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641217143
    Verlag: Diana Verlag
    Serie: Deep-Serie .1
    Originaltitel: Wicked Grind (Wicked 1)
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Deep Love (1)

1

Er war von nackten Frauen umgeben und zu Tode gelangweilt.

Wyatt Royce musste sich zwingen, nicht die Stirn zu runzeln, als er die Kamera senkte, ohne auf den Auslöser gedrückt zu haben. Nachdenklich wich er einen Schritt zurück und musterte die vier Frauen, die vor ihm standen, wie Gott sie erschaffen hatte.

Wunderschöne Frauen. Selbstbewusste Frauen. Mit Traumfiguren, makelloser Haut, strahlenden Augen und starker, geschmeidiger Muskulatur, die ahnen ließ, wie engagiert sie ihren Körper im Bett einsetzen konnten.

Mit anderen Worten, jede dieser vier Frauen hatte ihren ganz besonderen erotischen Reiz. Jede hatte das gewisse Etwas, nach dem sich Männer wie Frauen umdrehten.

Doch keine von ihnen hatte "es".

"Wyatt? Bist du so weit?"

Jon Pauls Stimme holte Wyatt aus seinen frustrierten Überlegungen, und er nickte seinem Beleuchter zu. "Tut mir leid. Ich war in Gedanken."

JP wandte den Frauen den Rücken zu, ehe er Wyatt mit einem anzüglichen Grinsen bedachte. "Kann ich mir vorstellen."

Wyatt lachte leise. "Platz, Bello!" Wyatt hatte den dreiundzwanzigjährigen Studenten der Fotografie vor sechs Monaten ursprünglich als Mädchen für alles engagiert. Aber als sich herausstellte, dass JP nicht nur ein großartiger Fotograf, sondern auch ein Beleuchtungswunder war, hatte sich die Chef-Assistent-Beziehung langsam zu einer von Mentor und Protegé entwickelt, aus der inzwischen eine Freundschaft geworden war.

JP machte seinen Job verdammt gut, und Wyatt konnte sich auf ihn verlassen. Doch JPs Fachgebiet war eigentlich Architektur. Die Tatsache, dass die Models, denen er tagtäglich gegenüberstand, nicht nur schön, sondern in den meisten Fällen auch splitterfasernackt waren, war für ihn nicht nur ständige Quelle der Faszination sondern, wie Wyatt annahm, auch Anlass, mindestens einmal - vielleicht zwei- oder dreimal - täglich unter eine sehr kalte Dusche zu springen.

Nicht dass Wyatt ihm das hätte verübeln können. Schließlich war er derjenige, der die sinnlich-erotische Welt, in der JP und er selbst sich tagtäglich bewegten, inszeniert hatte. Seit Monaten nun verbrachte er, in seinem Studio verschanzt, jeden Tag mit atemberaubenden Frauen, begutachtete sie aus jedem Blickwinkel und fasste sie an, um sie behutsam für die Kamera in Position zu bringen. Stets taten sie, was er sagte, stets waren sie bemüht, es ihm recht zu machen, und sie verdrehten und verbogen ihre Körper, um verführerische Stellungen einzunehmen, die oftmals unnatürlich und nicht immer angenehm für sie waren. Und sie taten all dies ausschließlich aus dem Grund, weil er sie dazu anhielt.

Solange diese Frauen sich vor seiner Kamera befanden, gehörten sie ihm. Und er hätte sich selbst etwas vorgemacht, wenn er nicht zugegeben hätte, dass das Shooting in vielen Fällen erotisch mindestens so aufgeladen war wie die fertigen Bilder später.

Insofern konnte er die Verlockung sehr wohl nachvollziehen, wenn er sich selbst auch hütete, ihr nachzugeben. Denn obwohl nicht wenige Models keinen Zweifel daran ließen, dass sie ihm bereitwillig in sein Schlafzimmer gefolgt wären, kam das nicht infrage.

Zu viel hing von diesem Projekt ab.

Zu viel? Verdammt alles hing von der bevorstehenden Ausstellung ab. Seine Karriere. Sein Leben. Sein Ruf. Von seinen Ersparnissen ganz zu schweigen.

Vor achtzehn Monaten hatte er beschlossen, in der Welt der Kunst und der Fotografie Eindruck zu machen, und in nur siebenundzwanzig Tagen würde sich zeigen, ob er es geschafft hatte.

Seine Hoffnung war, dass sein Werk einschlug wie eine Kanonenkugel, die mit solcher Wucht aufs Wasser klatschte, dass alles und jeder im näheren Umfeld bis auf die Haut durchnässt wurde, während er, die Ursache der ganzen Aufregung, in aller Seelenruhe im Mittelpunkt stand.

Seine Befürchtung war, dass seine Ausstellung nicht mehr als ein Kräuseln auf der Oberfläche erze

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