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Der Amerikaner Roman von Britton, Andrew (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.10.2009
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Der Amerikaner

Als kurz vor dem Treffen des US-Präsidenten mit seinen europäischen Kollegen ein prominenter US-Senator Opfer eines mörderischen Anschlags wird und wenig später ein Selbstmordattentäter einen Gebäudekomplex in die Luft jagt, gerät ganz Washington in Panik. Hinter den Anschlägen steckt ein Ex-Elitesoldat der US-Armee, der mit den Terroristen im Nahen Osten gemeinsame Sache macht, um sich an der Supermacht zu rächen. Kann CIA-Agent Ryan Kealey den Überläufer stoppen?
Der erst 24 Jahre alte Andrew Britton gilt in den USA als das größte Talent auf dem Feld des modernen Politthrillers.

Andrew Britton, geboren 1981, wuchs in England auf, bevor er mit seiner Familie im Alter von sieben Jahren nach Amerika zog. Nach seiner Armeezeit als Kampfingenieur, studierte Britton an der University of North Carolina in Capel Hill Volkswirtschaft und Psychologie. Mit seiner Thrillerserie um Agent Ryan Kealey gelang Andrew Britton der Sprung auf die amerikanischen Bestsellerlisten. Britton erlag im März 2008 im Alter von 27 Jahren völlig überraschend einem Herzleiden. Weitere Infos zum Autor unter www.andrewbrittonbooks.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 456
    Erscheinungsdatum: 09.10.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641028626
    Verlag: Heyne
    Serie: Ryan Kealey Bd.1
    Originaltitel: The American
    Größe: 498 kBytes
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Der Amerikaner

PROLOG Washington, D. C. Sie tuschelten. Für eine weniger gewichtige Ankündigung, flüsterten sie, wäre die Lokalität vielleicht angemessen gewesen. Das Lamentieren war ihre Berufskrankheit, und die für die Ausgabe der Presseausweise sowie die Festlegung der Sitzordnung zuständigen Bediensteten erwarteten nichts anderes. Alles, was nur annähernd einem Kompliment gleichgekommen wäre, hätte sie verblüfft. Auch wenn fortgesetzte Unterbrechungen die Veranstaltung ins Stocken geraten ließen, waren nur wenige überrascht. Trotzdem gaben sie sich alle Mühe, den Aufenthalt der Gäste angenehm zu gestalten. Für Nachzügler wurden zusätzliche Stühle herbeigeschafft, und man achtete darauf, dass stets frischer Kaffee und kaltes Mineralwasser bereitstanden. Hoch über den Köpfen der Medienvertreter hingen Kronleuchter, die ausreichend Licht spendeten. Die Kameramänner beschwerten sich trotzdem, allerdings vergeblich. Keiner der Verantwortlichen wäre auf die Idee gekommen, die Veranstaltung bei Tageslicht stattfinden zu lassen. Die sechs großen Fenster waren aus Sicherheitsgründen zugeschweißt, und davor hingen dunkelrote Vorhänge, deren Farbe perfekt auf die des Teppichs abgestimmt war. Zwischen den funkelnden Kronleuchtern und der vergoldeten Decke schwebten zwei vergessene, sternförmige Luftballons. Die obligatorischen Gemälde an den Wänden fehlten, doch dieses Defizit wurde durch imposante Marmorsäulen in korinthischer Ordnung mehr als wettgemacht. Die Medienvertreter waren sich größtenteils darin einig, dass es an den üblichen Insignien der Macht nicht fehlte. Ein un übersehbarer Nachteil des Saales bestand allerdings in seiner mangelnden Größe. Alle mussten eng zusammenrücken und fanden die Situation unbehaglich. Nachdem die Pressekonferenz jedoch begonnen hatte, ebbten die Beschwerden ab, und bald machten sich alle eifrig Notizen und bedachten diejenigen mit bösen Blicken, die weiter miteinander redeten. Schließlich war das Getuschel ganz verstummt, und alle lauschten gebannt dem Mann, der gerade Hof hielt, flankiert von einigen prominenten Kollegen. "Ich denke, dass wir, einige der meistgeachteten und einflussreichsten Menschen in Washington, darunter auch solche, die einen direkten Draht zum Präsidenten haben, heute einen Konsens gefunden haben. Ich bin höchst zuversichtlich, dass der Präsident den Schlussfolgerungen, zu denen der Ausschuss heute Nachmittag gelangt ist, positiv gegenüberstehen wird. Leider bleibt nur noch Zeit für eine weitere Frage ... Ich sehe, Sie sind schon ganz unruhig, Susan. Schießen Sie los." Einige der versammelten Zeitungs- und Fernsehjournalisten lachten leise, als die CNN-Korrespondentin leicht errötete und dem Mann auf dem Podium ihre Frage stellte. "Senator Levy, was versprechen Sie sich von diesem Ultimatum an die Übergangsregierung im Iran? Und glauben Sie, dass unsere Regierung erneut jenen Weg einschlagen wird, der im Irak zu so kontrovers diskutierten Resultaten geführt hat?" Die zweite Frage ließ den Senator die Stirn runzeln, was keinem der Anwesenden entging. "In erster Linie geht es uns darum, den Machthabern in Teheran klar zu machen, dass die Vereinigten Staaten nicht untätig zusehen werden, wenn das Regime Maßnahmen ergreift, die für die amerikanische Bevölkerung eine Gefahr darstellen. Bisher - und ich möchte das nachdrücklich betonen - haben wir die Möglichkeit einer bewaffneten Auseinandersetzung nicht in Betracht gezogen. Nicht einmal die, in der Region Truppen zusammenzuziehen." Levy legte eine Kunstpause ein, die offenbar den Eindruck vermitteln sollte, er müsse seine Gedanken sammeln. Tatsächlich war es Effekthascherei. "Gegenwärtig haben wir konkrete Beweise dafür, dass Teheran erneut mit der Urananreicherung begonnen hat, um das Material für Atomwaffen zu verwenden. Als die Entscheidung getroffen wurde, Saddam Hussein zu stürzen, gab es solche eindeutigen Beweise nic

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