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Der Amerikaner Prescott Sisters 4 - Liebesroman von Lindberg, Karin (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Der Amerikaner

DER AMERIKANER - Prescott Sisters 4 Romantisch und raubeinig, provokant und sinnlich. Glamour, roter Teppich und Blitzlichtgewitter. Tessa Prescotts Leben ist perfekt. Sie würde es mit nichts und niemandem eintauschen. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ein sehr attraktiver, aber äußerst wortkarger Cowboy ihr die unfreiwillige Reise nach Kansas zur Hölle machen würde. Derek Hawkins ist ebenso abweisend wie heiß. Obwohl sie sich plötzlich inmitten eines Blizzards befindet, brennt ihr Herz auf einmal lichterloh ... Mir wird ganz anders unter seinem Blick, ich weiche ihm jedoch nicht aus. Männern wie ihm darf man nicht zeigen, wie sehr sie einen einschüchtern. 'Ich glaube, der Hengst ist eine Nummer zu groß für dich, Süße.' Ich schnappe nach Luft. Was bildet der Kerl sich eigentlich ein? Fünf Schwestern - eine Familie und die ganz große Liebe mal fünf. In den fünf Bänden wird jede der fünf Schwestern unter die Haube gebracht - zur Freude von ihrer Granny, einer englischen Lady der alten Schule. Die Liebesgeschichten sind in sich abgeschlossen. Größtenteils spielt die Reihe in Shanghai, gelegentliche Abstecher in andere Länder sind bei den Prescotts und ihren Mr. Rights nicht ausgeschlossen. Wer es lieber chronologisch mag, dem empfehle ich für den größten Lesegenuss folgende Reihenfolge: Band 1 Der Maskenball Band 2 Die Entführung Band 3 Der Meisterdieb Band 4 Der Amerikaner Band 5 Der Bodyguard

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 201
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743814233
    Verlag: BookRix
    Größe: 295 kBytes
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Der Amerikaner

Kapitel 1

"Ein wenig mehr Lächeln, Süße", ruft mir der Fotograf Tom zu. Ich folge seinen Anweisungen kommentarlos, denn ich bin ein Vollprofi.

Neben mir stehen zwei Helferinnen, die Reflektoren hochhalten, um das Licht noch besser auf mich zu lenken. Ich positioniere mich etwas anders und das Rattern des Auslösers ertönt aufs Neue.

"Ja, gut so!", lobt er mich, während er seine Kamera immer wieder in einem anderen Winkel auf mich ausrichtet und unzählige Bilder schießt.

Das Klingeln meines Handys tönt unerwartet durch den Raum und unterbricht die geschäftige Ruhe. Es ist mein Vater, das erkenne ich an der eigens für ihn eingerichteten Melodie. Kurz überlege ich, ob ich es ignorieren soll, aber meine Konzentration ist sowieso dahin und mein Vater wartet nicht gerne.

"Können wir eine kleine Pause machen?", bitte ich Tom.

Er lässt seine Spiegelreflex sinken und schiebt sich seine schwarz umrandete Brille vom Kopf auf die Nase.

"Ja, Süße, natürlich. Gute Arbeit bis jetzt. Fünfzehn Minuten Unterbrechung", teilt er dem Rest der Belegschaft am Set mit. Ich greife nach dem Bademantel, der an der Lehne vor mir hängt, und schlüpfe hinein. Da ich nur mit zarter Lingerie bekleidet bin, fühle ich mich angezogen besser. Vor der Kamera in Wäsche zu posieren, ist eine Sache, eine andere, halbnackt am Set herumzulaufen.

Am Stuhl baumelt auch meine Handtasche, in der ich nach meinem Handy krame, um meinen Dad zurückzurufen. Mir ist klar, warum er mich sprechen will, als ich auf die Rückruftaste drücke.

"Hey Dad", säusele ich ins Telefon, als er abnimmt. Sicher will er mir sagen, dass er gleich in den Flieger steigt und sich freut, mich morgen zu sehen.

"Hallo, Tessa. Wunderbar, dass du dich meldest. Wie läuft es in New York?"

"Gut, vielen Dank. Das Shooting macht wahnsinnig viel Spaß!"

"Das ist schön. Der Grund meines Anrufes ist leider nicht so erfreulich ..."

Der Tonfall meines Dads nimmt eine andere Färbung an und ich mache mir sofort Sorgen.

"Was ist los? Geht es dir nicht gut?"
"Doch, doch, mit mir ist alles in Ordnung."

Gott sei Dank. Ich bin erleichtert, er ist nicht mehr der Jüngste und bei dem vielen Stress, den er hat ...

"Aber Helen nicht", fährt er fort. "Sie ist von der Treppe gestürzt, wir haben einen Krankenwagen gerufen und ich bin jetzt auf dem Weg zu ihr ins Krankenhaus."

"Ach du meine Güte", stoße ich schockiert aus und fahre mir durch die Haare. "Wie ist das denn passiert? Wie schlimm ist es?"

Wow, es klingt heftig.

"Es ist eindeutig, dass mindestens das Bein gebrochen ist, vielleicht hat sie auch eine Gehirnerschütterung, hoffentlich keine inneren Verletzungen. Wir müssen abwarten. Sie wird gut versorgt, aber natürlich kann ich die Reise jetzt nicht antreten."

"Das ist doch klar, Dad. Dann verschieben wir den Trip einfach."

Wenngleich ich Helens Unglück bedauere, bin ich dennoch nicht traurig, dass ich morgen nicht zu dieser Pferderanch ins Nirgendwo aufbrechen muss.

"Ähm, Tessa, also ich dachte, du fliegst wie geplant nach Kansas und ich komme nach. Es wäre zu unhöflich, wenn wir die Hawkins-Familie erneut versetzen."

"Ach, Dad", seufze ich.

Ich kann nichts dafür, dass er im September den Termin schon einmal wegen einer wichtigen geschäftlichen Sache verschoben hat.

"Bitte, Tessa. Tu mir den Gefallen. Es ist alles arrangiert. Mit Cody Hawkins habe ich bereits gesprochen, er versteht es und freut sich, dich persönlich am Flughafen abzuholen."

Ich verdrehe die Augen.

Mit ihm hat er also schon telefoniert. Und ich soll alleine ins amerikanische Hinterland reisen? Schlimm genug, dass ich überhaupt dort antanzen soll, aber jetzt auch noch ohne die Begleitung meines Vaters?"

"Muss das sein, Dad?" Meinem Tonfall ist deutlich zu entnehmen, dass ich von der Idee gar nichts halt

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