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Der Außenseiter von Clair, Daphne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der Außenseiter

Mit einem Außenseiter im australischen Busch leben? Niemals! Empört lehnt die attraktive Anwältin Maxine den Heiratsantrag des Wildtierparkbesitzers Dewilde Cutter ab, obwohl sich alles in ihr nach seinen Küssen sehnt. Sie zwingt sich, nur an ihren Auftrag zu denken, die Interessen der DeWildes gegen ihn durchzusetzen. Noch kennt niemand die geheimnisvolle Verbindung zwischen der Familie und dem Rebellen Dewilde ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 28.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733775292
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1116 kBytes
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Der Außenseiter

1. KAPITEL

"Krokodilhüte?" Dev schoss aus seinem quietschenden Secondhand-Drehstuhl hoch und beugte sich über den zerschrammten Schreibtisch, den Blick empört auf seinen Cousin Ross gerichtet.

"Ich weiß, du bist der Marketingmanager, Rooster, und ich habe die meisten deiner spinnerten Ideen für die Werbung des Wildtierparks mitgemacht, aber ich bin nicht bereit, für die Touristen meine Krokodile mit komischen Outfits zu verunstalten." Er schüttelte so heftig den Kopf, dass ihm sein sonnengebleichtes braunes Haar in die Stirn fiel. "Auf keinen Fall!"

Ross, wegen seiner leuchtenden rotgoldenen Haare von allen nur Rooster - Gockel genannt, öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber seine Zwillingsschwester Binnie - mit Taufnamen Robina - kam ihm zuvor. Sie saß auf der Schreibtischkante und jammerte los: "Nein, Dev, das kannst du nicht ablehnen! Sie sehen sooo süß aus!"

Ihre Lippen bebten, und als Dev sie misstrauisch musterte, brach Rooster in schallendes Gelächter aus. Auch Binnie begann zu lachen.

Devs Gesicht entspannte sich, und er lehnte sich zurück, bis die Zwillinge sich wieder beruhigt hatten und ihn mit identischen blauen Augen nur noch angrinsten.

"Okay", sagte er resigniert, aber seine Mundwinkel zuckten. "Ich sehe, ich habe etwas missverstanden. Also erzählt mir, was ihr meint."

Rooster reichte Dev Binnies Zeichenblock, und Binnie legte sich halb über den Schreibtisch, um einen Blick auf die Seite zu werfen, die Dev sich anschaute. "Aunt Maggie gefällt es", sagte sie ermunternd.

Dev gab nur einen dumpfen Laut von sich. Er bezweifelte, dass seiner Mutter diese Idee wirklich gefiel. Andererseits hatte sie in den sechs Monaten seit der Eröffnung des Wildparks sicher gelernt, was sich im Souvenirladen am besten verkaufte. Immerhin brachte dieser Laden einen ordentlichen Teil ihrer Einkünfte herein.

"Die Kids werden darauf abfahren." Rooster deutete auf die Zeichnung. "Es ist eine brillante Idee, Dev."

Es ist eine fürchterlich geschmacklose Idee, dachte Dev, aber ohne Zweifel hatte Rooster recht. Die Zeichnung stellte ein Comic-Känguru dar, das eine Baseballkappe trug - aber keine gewöhnliche Baseballkappe. Im Gegensatz zum skizzierten Känguru war sie genau in allen Details und in Farbe gezeichnet. Der lange Schirm sah aus wie die Schnauze eines Krokodils mit bleckenden Zähnen und einer roten Zunge in einer halbgeöffneten Schnauze. Die Kappe selbst stellte den Rest der Bestie dar, inklusive gelber Krokodilsaugen.

"Sieh dir die nächste Seite an", drängte ihn Binnie.

Dev blätterte weiter und fand ein Bild der Rückseite der Kappe, auf dem ein grüner Nackenschutz mit der roten Aufschrift DeWilde's zu sehen war. Er konnte sich gerade noch die Frage verkneifen, warum er nicht wie ein Krokodilschwanz geformt war.

"Es ist ein guter, praktischer Sonnenschutz", hob Binnie hervor. "Und die Eltern werden ihre Kinder nicht dazu zwingen müssen, ihn zu tragen."

"Die Kinder werden ihre Eltern anflehen, ihnen eine solche Kappe zu kaufen", schwärmte Rooster.

Dev war kein Experte, was Kinder und Eltern betraf. Zumindest nicht bei Menschen. Aber er wusste, kleinere Kinder würden sich dafür begeistern, und größere es als Gag ansehen.

"Wie sieht es mit den Herstellungskosten aus?", versuchte er sein Glück. "Für eine Baseballkappe wollen die Leute bestimmt nicht viel Geld ausgeben."

Binnie nahm ihren Zeichenblock wieder an sich. "Auntie Maggie sagt, dass sie mit mehreren Herstellern reden will. Der Typ, der die T-Shirts für uns herstellt, liefert gute Ware, und seine Preise sind vernünftig."

"Wir lassen uns Angebote machen", versprach Rooster. "Okay?"

Dev warf nochmals einen Blick auf die Zeichnung und unterdrückte einen Schauder. "Okay", erklärte er sich zögernd einverstanden.

"Trägt ein Krokodil?" Ryder Blake, Geschäftsführer von Sydneys neuestem und teuerstem Kaufhaus,

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