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Der Bergpfarrer 431 - Heimatroman Eine wirklich sympathische Frau von Waidacher, Toni (eBook)

  • Verlag: Kelter
eBook (ePUB)
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Der Bergpfarrer 431 - Heimatroman

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. 'Das darf doch net wahr sein! So was gibt's doch einfach net! Dass ein Mercedes eine eingebaute Vorfahrt hat, ist ja allgemein bekannt. Aber dann auch gleich noch einen eingebauten Parkplatz ...' Wütend drückte Nelly Sonntag zwei Mal kräftig auf die Hupe. Der Fahrer des weißen Sportwagens, der ihr die Parklücke vor der St. Johanner Einkaufspassage soeben vor der Nase weggeschnappt hatte, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Mit strahlendem Lächeln auf den Lippen stieg er aus, wandte sich mit einer angedeuteten Verbeugung zu Nelly um und warf ihr frech eine Kusshand zu. Nelly entfuhr ein Zischen, das einer Schlange alle Ehre gemacht hätte. Sie ließ das Fenster herunter, um dem Fahrer gehörig ihre Meinung zu geigen, doch der junge Mann war schon in der Passage verschwunden. 'Ein Österreicher. Und noch dazu ein Wiener', fauchte Nelly mit einem Blick auf das Nummernschild. Und setzte notgedrungen den Blinker, um sich wieder in den Verkehr einzureihen. Vielleicht hatte sie ja Glück, und es wurde doch noch ein anderer Parkplatz frei. Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. 'Der Bergpfarrer' wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie 'Irrlicht' und 'Gaslicht' erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740922160
    Verlag: Kelter
    Größe: 230 kBytes
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Der Bergpfarrer 431 - Heimatroman

"Das darf doch net wahr sein! So was gibt's doch einfach net! Dass ein Mercedes eine eingebaute Vorfahrt hat, ist ja allgemein bekannt. Aber dann auch gleich noch einen eingebauten Parkplatz ..." Wütend drückte Nelly Sonntag zwei Mal kräftig auf die Hupe.

Der Fahrer des weißen Sportwagens, der ihr die Parklücke vor der St. Johanner Einkaufspassage soeben vor der Nase weggeschnappt hatte, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Mit strahlendem Lächeln auf den Lippen stieg er aus, wandte sich mit einer angedeuteten Verbeugung zu Nelly um und warf ihr frech eine Kusshand zu.

Nelly entfuhr ein Zischen, das einer Schlange alle Ehre gemacht hätte. Sie ließ das Fenster herunter, um dem Fahrer gehörig ihre Meinung zu geigen, doch der junge Mann war schon in der Passage verschwunden.

"Ein Österreicher. Und noch dazu ein Wiener", fauchte Nelly mit einem Blick auf das Nummernschild. Und setzte notgedrungen den Blinker, um sich wieder in den Verkehr einzureihen. Vielleicht hatte sie ja Glück, und es wurde doch noch ein anderer Parkplatz frei.

Nelly seufzte. Sie musste doch unbedingt noch ein Geschenk für ihre Oma besorgen. Sie konnte doch nicht ihre Sommerferien bei Oma Agnes in St. Johann verbringen und mit leeren Händen ankommen!

Als sie im Winter zusammen mit Günther hier gewesen war ...

"Jaaa! Mach mir Platz! Was für ein super Zufall!", jubelte Nelly unvermittelt, als plötzlich schräg vor ihr einer der geparkten Wägen ausscherte.

Keine zwei Minuten später stand Nellys roter Kleinwagen mitten in der geräumigen Parklücke. "Na, siehst du, Herr Frechdachs aus Wien", grinste Nelly, warf sich ihre Handtasche über die Schulter und knallte die Fahrertür zu. "Unverhofft kommt oft!"

Mit beschwingten Schritten betrat sie die Einkaufspassage. Worüber sich Oma Agnes wohl freuen würde? Allzu teuer sollte das Geschenk natürlich nicht sein, schließlich war Nelly als Kindergärtnerin keine Großverdienerin, aber ... Gleich vor dem ersten Modegeschäft blieb Nelly stehen, weil ihr ein farbenfroher Seidenschal ins Auge stach. Er passte perfekt zum Trachtenkostüm, das Oma Agnes so gerne trug. Nelly betrat den Laden und kam kurze Zeit später mit dem sorgfältig als Geschenk verpackten Seidenschal wieder heraus. Er war weniger teuer gewesen als befürchtet, sodass das Budget sogar noch für einen schönen Blumenstrauß reichte.

Zufrieden mit ihren Einkäufen trug Nelly die Sachen zu ihrem Auto.

Oma Agnes würde sich über die beiden Mitbringsel riesig freuen, da war Nelly sich ganz sicher. Ob sie zur Feier des Abends noch eine Flasche Wein besorgen sollte? Noch ehe Nelly eine Entscheidung hätte treffen können, blieb sie wie angewurzelt stehen. Was war denn das? Ein Polizist, der sich an ihrem Auto zu schaffen machte? Was wollte er? Nelly stellte zu ihrem Entsetzen fest, dass der Ordnungshüter im Begriff war, ein Strafmandat hinter ihren Scheibenwischer zu klemmen. Mit ein paar Riesenschritten stand Nelly neben dem Polizisten. "Was machen S' denn da?", fauchte sie. "Sie werden mir doch net einen Strafzettel verpassen wollen! Wofür denn überhaupt?"

Verdattert zog der Polizist den Strafzettel wieder hinter dem Scheibenwischer hervor und wandte sich Nelly zu.

Er war noch jung, vielleicht Ende zwanzig. Jedenfalls kaum älter als sie selbst. Und er sah verdammt gut aus mit seinen wuscheligen dunklen Haaren, die unter seiner Polizeikappe hervorquollen, mit seinen rehbraunen Augen und seinem markanten Kinn. Dazu ein schlanker, durchtrainierter Körper ...

Trotzdem warf Nelly angriffslustig ihren Kopf in den Nacken. "Geben S' gefälligst das Knöllchen her!", schimpfte sie weiter. "Ich hab nichts angestellt. Sie können mir doch net einfach ein Knöllchen verpassen, nur weil Sie net wissen, womit Sie sonst Ihre Zeit totschlagen sollen!"

Der junge Polizist schluckte, aber er schwieg. Mit einem fast bekümmerten Ausdruck wanderte sein Blick zu dem Halteverbotsschild am S

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