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Der Clan des Greifen - Staffel I. Fünfter Roman: Die Rache Fünfter Roman von Mueller, Roland (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.02.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Der Clan des Greifen - Staffel I. Fünfter Roman: Die Rache

Mitreißend und spannend: Die sechsteilige historische Serie 'Der Clan des Greifen' von Roland Mueller jetzt als eBook bei dotbooks. Südtirol im 15. Jahrhundert: Gräfin Eleonore von Greifenberg hat alles für ihre Familie und den Erhalt des Lehens geopfert. Doch nun will sie endlich einmal an sich denken. Sie kann einfach nicht mehr länger leugnen, dass sie für Hagen, den ehemaligen Gefährten und Waffenfreund ihres verstorbenen Mannes, mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt. Aber ihr ältester Sohn Wolf will eine Liaison zwischen den beiden um jeden Preis verhindern. Notfalls mit Gewalt ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Die sechsteilige historische Serie 'Der Clan des Greifen' von Roland Mueller. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Roland Mueller, geboren 1959 in Würzburg, lebt heute in der Nähe von München. Der studierte Sozialwissenschaftler arbeitete in der Erwachsenenbildung, als Rhetorik- und Bewerbungstrainer und unterrichtet heute an der Hochschule der Bayerischen Polizei. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher. Bei dotbooks erschienen bereits Roland Muellers historische Kinderbücher 'Die abenteuerliche Reise des Marco Polo' und 'Der Kundschafter des Königs' und seine historischen Romane 'Der Goldschmied', 'Das Schwert des Goldschmieds', 'Die Töchter des Pflanzenjägers' und 'Der Fluch des Goldes' und die historische Serie 'Der Clan des Greifen', die folgende Bände umfasst: 'Die Begegnung. Staffel I - Erster Roman''Der Pakt. Staffel I - Zweiter Roman''Das Vermächtnis. Staffel I - Dritter Roman''Das Erbe. Staffel I - Vierter Roman''Die Rache. Staffel I - Fünfter Roman''Das Spiel. Staffel I - Sechster Roman''Die Hexe. Staffel II - Erster Roman''Der Betrüger. Staffel II - Zweiter Roman''Der Greif. Staffel II - Dritter Roman''Die Verfolgten. Staffel II - Vierter Roman''Die Braut. Staffel II - Fünfter Roman''Die Liebenden. Staffel II - Sechster Roman'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 112
    Erscheinungsdatum: 03.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955207410
    Verlag: dotbooks
    Größe: 838 kBytes
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Der Clan des Greifen - Staffel I. Fünfter Roman: Die Rache

Urs spürte noch die letzten Reste des hohen Fiebers in seinen Gliedern, das ihn nach einem panischen Anfall manchmal befiel. Gewöhnlich verschwand es nach einigen Stunden wieder, spätestens aber nach einer Nacht. Diesmal jedoch hatte es zwei Tage angehalten. Wie bei ähnlichen Gelegenheiten zuvor war der Medicus gekommen, hatte ihn zur Ader gelassen und ihm dann einen bitteren Trank eingeflößt. Daraufhin hatte Urs tief und traumlos geschlafen. Nun war er wieder erwacht und fühlte sich matt, aber klar. Er verlangte nach etwas Suppe. Wittek selbst brachte sie ihm ans Bett, und die Verlegenheit hinderte Urs eine ganze Weile daran, etwas zu sagen. Stumm schlürfte er die heiße Brühe und schloss nach jedem Schluck die Augen. Wittek saß derweil am Fenster, die Arme vor der Brust verschränkt, und blickte in den kleinen Innenhof der Burg hinunter.

"Was gibt's zu sehen, mein Lieber?", wollte Urs schließlich wissen.

"Nur das Leben, Urs. Einfach nur das Leben."

Wittek lächelte ihm zu. Urs seufzte.

"Ich weiß, was du jetzt sagen willst. Aber ich ...", begann er.

"Du musst mir nichts sagen, Urs. Oder dich gar erklären. So wie es ist, ist es eben. Dein Kopf und deine Gliedmaßen sind heil geblieben. Niemand kam zu Schaden, und das ist das Wichtigste."

"Es geht ihr gut?"

"Ja. Ja, es geht ihr gut."

"Dabei habe ich sie sicherlich zu Tode erschreckt."

Wittek drehte sich so, dass er seinen Freund und Herrn betrachten konnte, der in seinem Bett saß und die kleine irdene Schüssel mit beiden Händen festhielt.

"Nein, Urs, sie ist ..."

"Still, sag nichts. Ich weiß, du willst mir helfen, aber ich habe es nicht gut angefangen."

"Aber wer spricht denn davon?"

"Ich, Wittek, ich. Du weißt genau, dass es stimmt. Ja, ich und du, wir beide wissen alles über meine Gefühle für dieses Mädchen. Meine Wünsche, meine Träume. Alles."

Urs lachte bitter und stellte die leere Schüssel neben sich auf die Bettdecke. Dann lehnte er sich in seinem Kissen zurück und schloss die Augen. Wittek betrachtete ihn. Was sein Freund und Herr da sagte, gefiel ihm nicht. Denn so kannte er ihn nicht. Nein, Selbstmitleid war nie ein Thema für diesen Mann gewesen. Also, was sollten nun diese laut gesprochenen Gedanken bedeuten? Wittek kam nicht dazu, ihn zu fragen, denn Urs ergriff erneut das Wort.

"Ich werde Eleonore von Greifenberg um die Auflösung des Paktes bitten. Ihre Tochter muss mich nicht heiraten. Es würde doch niemals so werden, wie ich es mir erträumt habe, und je länger ich darüber nachdenke ..."

Er machte eine Pause, um sich zu räuspern, bevor er weitersprach.

"Eine Vermählung, die nur ein reines Geschäft darstellt, wollte ich nie. Auch wenn es in unseren Kreisen üblich ist."

Wittek betrachtete ihn einige Sekunden lang stumm.

"Du willst sie also aufgeben?", fragte er dann.

Urs wandte den Kopf.

"Aber du siehst doch selbst, sie will mich nicht, und alles, was ich tue, um sie zu gewinnen, geht schief. Ihre Nähe lässt mich zum dummen Jungen werden. Einfach weil ich ein Krüppel bin, Wittek. Das weißt du. Und sie weiß es auch. Auch wenn ich laufen und reiten kann, auch wenn mir außer einem Auge nichts weiter fehlt, hier drinnen bin ich ein geschlagener Mann."

Er klopfte sich mit der Hand auf die Brust, dorthin, wo sich das Herz befand. Wittek saß noch immer am Fenster und blickte Urs an. Als er nichts sagte, lachte Urs rauh.

"Was starrst du mich jetzt so an?"

"Ich kann und ich will nicht glauben, was ich da höre."

Wittek erhob sich von seinem Platz und trat an das Bett seines alten Freundes.

"Du hast zwei Tage und zwei Nächte im Fieber gelegen. In der Zeit bin ich auf der Burg der Greifenbergs gewesen."

"Was? Aber ich erinnere mich nicht, dir den Auftrag dazu gegeben zu haben."

"Ich selbst hab ihn mir gegeben. Schließlich musste jemand dafür sorgen, dass sie heil nach Hause zurückk

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