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Der Gefährte des Wolfes: William von Aile, Rhianne (eBook)

  • Erschienen: 04.06.2013
  • Verlag: Cursed Verlag
eBook (ePUB)
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Der Gefährte des Wolfes: William

Ein Bann. Zwei Gefährten. Eine Liebe. 'Der Richard, der Großmutters Haus vor zwei Tagen verlassen hat, war mehr um dein Leben besorgt als um sein eigenes. Vertrau mir. Ich kenne ihn länger als du. Wir müssen nur herausfinden, wie sie ihn kontrolliert.' Um Rauls Zwillingsbruder Richard zu finden, riskiert William alles - und findet mehr, als er je zu träumen gewagt hat.

Produktinformationen

    Größe: 1350kBytes
    Reihe (Teil): Der Gefährte des Wolfes Bd.2
    Herausgeber: Cursed Verlag
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 320
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783958235229
    Erschienen: 04.06.2013
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Der Gefährte des Wolfes: William

Kapitel 1

William Northland hatte es sich auf der gepolsterten Fensterbank in der Bibliothek des Sterling-Anwesens gemütlich gemacht. Sein langes, dunkles Haar fiel ihm ins Gesicht, als er nach unten sah, ohne jedoch das Buch auf seinem Schoß zu beachten. Tristan, sein Zwillingsbruder, war der Gefährte von Benjamin Sterling, was Will zu einem Teil der Familie machte, dennoch fühlte es sich an, als würde er Benjamins Gastfreundschaft ausnutzen.

Vor sechs Monaten hatte Tristan ihn gebeten, von ihrer Heimat London aus den Ozean zu überqueren und ihm dabei zu helfen, einen Zauber zu wirken, der Benjamin und seinen Wolf wieder vereinte und ihm damit das Leben rettete. Ihr Zauber war erfolgreich gewesen und Benjamin war als Mitglied im ansässigen Werwolfrudel anerkannt worden - definitiv eine Verbesserung, was seinen sozialen Rang betraf.

Tristan und Benjamin waren heute Abend zum Essen mit dem Rajan , Alex Hanover, und seinem Gefährten Raul eingeladen. Beim Frühstück hatten sie gebettelt, gefleht und ihm geschmeichelt, damit er sie begleitete, doch er war nicht in der Stimmung, das fünfte Rad am Wagen zu sein - in letzter Zeit hatte er sich viel zu oft so fühlen müssen.

Alles deutete darauf hin, dass bald etwas Großes in seinem Leben passieren würde, doch er begegnete diesem Gefühl mit einer gewissen Vorsicht. Alles zu seiner Zeit , hatte Gram immer gesagt. Er musste einfach loslassen und sich nicht den Kopf über Dinge zerbrechen, die man lieber der Göttin überlassen sollte.

In seiner Hosentasche vibrierte sein Handy. Mit einem Blick aufs Display klappte er es auf. "Davie, du Schwachkopf. Sag mir nicht, dass du den Laden abgebrannt hast." Davie Campbell und Scott Glover waren in dem kleinen, auf alles Okkulte spezialisierten Buchladen, den er und Tristan geerbt hatten, seine helfenden Hände.

"Als ob es dich interessieren würde, Wichser. Bist ja abgehauen, um dich irgendwo rumzutreiben", erwiderte Davie. Er war noch jung, aber zuverlässig und fleißig. Will war sich bewusst, wie wertvoll Davie war.

Als Tristan ihn gebraucht hatte, hatte er Davie und Scott den Laden mit gutem Gewissen anvertrauen können. Die beiden führten den Laden, als wäre es ihr eigener, und würden sich auf den Kopf stellen, um ihn vor dem Ruin zu bewahren. Will konnte sich Davie gerade bildlich vorstellen, wie er seine Hüfte gegen den riesigen, zerfurchten Tresen lehnte.

Mit Sicherheit trug er Jeans. Will hatte ihn nur ein einziges Mal in etwas anderem als Jeans gesehen und das war zur Beerdigung seiner Großmutter gewesen. Als beide, Scott und Davie, in angemessenen, grauen Anzügen erschienen waren, hatte Will zweimal hinsehen müssen. Sie hatten sich wirklich herausgeputzt. Zwar vermutete er, dass sie die Anzüge allein für diesen Tag gekauft, vielleicht sogar nur geliehen hatten, doch ihre Bemühungen hatten ihn sehr berührt.

"Warum störst du mich dann, wenn der Laden nicht in Flammen steht?", stichelte Will und zog dabei die Beine an seinen Körper, um die Arme darum zu schlingen. Er klemmte sich das Telefon zwischen Schulter und Ohr und war gespannt auf Neuigkeiten, wie das Leben in seiner alten Heimat so lief.

"Wollte nur hören, wie es dir geht. Du bist der Boss, also dachte ich, du würdest gern hören, wie es hier aussieht. Die Verkäufe sind um fünfzehn Prozent gestiegen."

"Du hast die verdammten Manga mit reingenommen, oder?", fragte Will.

"Naja, du hast gesagt, wir sollen den Laden führen, als gehöre er uns", warf Scott aus dem Hintergrund ein. Das infernale Duo hatte ihn offensichtlich auf Lautsprecher gestellt.

"Und sie reißen sie uns förmlich aus den Händen, genau wie ich es gesagt habe", fügte Davie h

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