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Der Kampf des Highlanders Roman von King, Susan (eBook)

  • Verlag: venusbooks
eBook (ePUB)
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Der Kampf des Highlanders

Für ihre Liebe trotzt er der größten Gefahr: die historische Romanze 'Der Kampf des Highlanders' von Susan King jetzt als eBook bei venusbooks. Schottland im 16. Jahrhundert. Als William Scott die junge Tamsin in den Fängen des Räubers Musgrave sieht, ist er wild entschlossen, sie zu retten. Die schöne Zigeunerin ist das Pfand, um ihren Vater zu einer Entführung zu zwingen, die nicht nur ihn, sondern auch Tamsin in tödliche Gefahr bringt. Während sie und William verzweifelt nach einem Ausweg suchen, entdecken sie verbotene Leidenschaft füreinander. Ihre Liebe ist unmöglich - und doch können sie nicht voneinander lassen ... 'Eine brillant gewobene Saga voller Geschichte und Gefühl, so üppig wie ein bunter Gobelin.' Romance Fiction Forum Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Der Kampf des Highlanders' von Susan King. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag. Susan King wurde 1951 in New York geboren. Sie studierte und promovierte in Kunstgeschichte. Während ihrer Promotion schrieb sie ihren ersten Roman, der sofort zum internationalen Überraschungserfolg wurde. Seitdem begeistert die Bestseller-Autorin regelmäßig mit ihren historischen Liebesromanen. Bei venusbooks erscheinen auch folgende Highland-Romane von Susan King: 'Der Schatz des Highlanders''Sturm über dem Hochland''Der Fluch des Highlanders''Eine Nacht in den Highlands''Die Ehre des Highlanders''Der Kampf des Highlanders''Das Verlangen des Highlanders''In den Armen des Outlaws'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 490
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958854598
    Verlag: venusbooks
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Der Kampf des Highlanders

Prolog

"Bei meiner Ehr'! Eine liebreizende Zigeunerin."

Ben Jonson

Schottisches Grenzgebiet
Februar 1526

"Dein Vater ist ein Dieb", erklärte die Großmutter und schloss Tamsin in ihre Arme. "Ein schottischer Grenzräuber und ein gadjo, kein Roma. Er will, dass du bei ihm in seinem großen, aus Steinen gemauerten Haus wohnst, und er wird noch heute kommen, um dich abzuholen."

Tamsin war noch nie in einem solchen Haus gewesen und versuchte es sich vorzustellen. Kalt und dunkel, entschied sie, ohne die Wärme der Sonne und den frischen Duft des Waldes, den sie so liebte. Sie war sich nicht sicher, ob es erstrebenswert war, einen Dieb zum Vater zu haben, egal ob Roma oder Schotte, aber sie lächelte ihre Großmutter tapfer an, vertraute ihr in dem Wissen, dass ihre Großeltern sie nicht mit ihrem schottischen Vater würden gehen lassen, falls er ein übler gadjo wäre.

Nona Faw lächelte. Ihr dunkles, faltiges Gesicht mit den aparten hohen Wangenknochen wurde von einem Turban aus violetter Seide umrahmt. Ihre Iris war tiefschwarz, im Gegensatz zu Tamsins grünen Augen, die sie von ihrem Vater geerbt hatte, einem Mann, den sie bisher nur wenige Male in ihrem Leben gesehen hatte.

"Archie Armstrong hat ein gutes Herz", fuhr Nona fort. "Wie könnten wir, die Roma, einen Mann des Diebstahls bezichtigen, wenn er für seine Familie sorgt und seine Feinde auf diese Weise rächt? Er ist immer großzügig zu unserem Volk gewesen, obschon wir als Fremde und Pilger durch Schottland reisen. Und er hat uns viel Geld dafür gegeben, damit wir dich großziehen, meine kleine Tchalai, nachdem ... die, die dich geboren hat, vor sechs Jahren von uns gegangen ist."

Tamsin wusste, dass ihre Großmutter noch immer um ihre Tochter trauerte, die bei ihrer Geburt gestorben war. Nona würde den Namen ihrer Tochter niemals wieder aussprechen, geschweige denn Rot tragen, die Lieblingsfarbe ihrer verstorbenen Tochter. Derlei Bräuche gehörten zu den Trauerriten der Zigeuner. Auch Tamsin durfte kein Rot tragen, obwohl sie die Farbe liebte und sich ohnehin nicht an ihre Mutter erinnern konnte.

Ihre Großeltern würden sie auch nicht bei ihrem gadjo- Namen nennen, auf den sich ihre Eltern vor ihrer Geburt geeinigt hatten, war er doch eine weitere schmerzliche Erinnerung an den Tod ihrer Mutter. Ihr Vater nannte sie Tamsin, wenn er das Zigeunerlager besuchte, und sie mochte den Klang dieses Namens und erfreute sich an dem Wissen, dass ihre Eltern ihn gemeinsam ausgesucht hatten.

Tamsin nickte. "Avali, ja, Großmutter", erwiderte sie. "Ich werde mit dem Mann gehen, der mein Vater ist, wenn ihr es so wünscht." In Wahrheit ängstigte und betrübte sie der Gedanke, ihre Großeltern verlassen zu müssen, aber sie hatte sich ihren Wünschen stets gefügt.

"Dein Vater möchte für dich, seine Tochter, sorgen", bemerkte Nona. "Ich nehme an, dass er jetzt, da seine beiden erwachsenen Söhne gestorben sind, ein bisschen Fröhlichkeit in seinem steinernen Haus braucht, das er Merton Rigg nennt. Du wirst dort leben, um ihm und auch uns Freude zu bereiten."

"Ich muss für immer dort bleiben?" erkundigte sich Tamsin skeptisch.

"Wir haben deinem Vater versprochen, dich ihm anzuvertrauen, obwohl du noch sehr jung bist und der hellste Stern in unserem Leben. Und weißt du, weshalb wir dich Tchalai rufen? Wegen der blassgrünen Sterne in deinen hübschen Augen", fügte sie hinzu. "Wir werden dich so oft besuchen, wie unser fahrendes Leben es zulässt, mein Liebes. Und jetzt möchte ich, dass du eines niemals vergisst."

Tamsin sah zu ihr auf. "Was denn, Großmutter?"

Nona beugte sich zu ihr hinunter. "Deine Hand könnte manchen in Angst versetzen, Tchalai. Du musst sie gut verbergen. Viele werden nicht verstehen, was sie sehen."

Tamsin nickte. Sie versteckte ihre merkwürdig verformte Hand hinter ihrem Rücken und machte eine Faust. "Da

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