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Der letzte erste Song von Iosivoni, Bianca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Der letzte erste Song

Wenn ein einziger Song alles verändert

Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden, mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt - und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben, fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen ...

'Ein absolutes Muss für alle Fans von romantischen New-Adult-Romanen!' Merlins Bücherkiste über Der letzte erste Kuss

Das mitreißend romantische Finale der Firsts-Reihe

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 447
    Erscheinungsdatum: 30.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736309203
    Verlag: LYX
    Serie: Firsts-Reihe .4
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Der letzte erste Song

Kapitel 1

Grace

An einem Dienstagmorgen um vier Uhr zweiunddreißig vor Mason Lewis' Wohnungstür zu stehen, war eventuell nicht meine beste Idee gewesen. Aber ich hatte einfach nicht schlafen können, sondern mich stundenlang nur in meinem Bett hin und her gewälzt. Als ich es nicht mehr ausgehalten hatte, war ich aufgestanden, hatte geduscht, mich angezogen und geschminkt und war hierhergekommen. Ausgerechnet hierher.

Ich ließ die Hand wieder sinken, mit der ich gerade hatte anklopfen wollen, und begann unruhig im Flur auf und ab zu laufen.

Das hier war eine total verrückte, völlig kopflose Aktion und passte so gar nicht zu mir. Ich war schließlich die beherrschte Tochter, das Vorzeigemädchen, das nett lächelte und zu allem brav Ja und Amen sagte.

Kopfschüttelnd blieb ich stehen. Nein. Das war ich früher einmal gewesen. Aber mit meinem Umzug nach Huntington, mit meinem neuen Leben am College hatte ich all das hinter mir gelassen. Oder etwa nicht?

Du hast so ein hübsches Gesicht, Grace! Ich wünschte nur, du würdest mehr auf dein Gewicht achten.

Moms Worte hallten unablässig in meinen Gedanken wider. Ich wünschte, ich könnte behaupten, sie wären Jahre alt, aber das waren sie nicht. Ich hatte sie erst letzte Woche gehört, als ich während der Semesterferien zu Hause in Montana gewesen war.

Ich verstehe nicht, warum du ständig Gewichtsprobleme hast, du bist doch nicht dumm.

Als ob das eine irgendetwas mit dem anderen zu tun hätte. Außerdem hatte ich keine Gewichtsprobleme! Ja, ich hatte während der letzten beiden Semester ein paar Kilos zugenommen und damit - großes Drama! - so etwas wie ein Normalgewicht erreicht. Für meine Mutter kam das tatsächlich einer Katastrophe gleich, was sie mich in den letzten Wochen immer wieder hatte wissen lassen. Und obwohl ich mich gegen ihre ständigen Sticheleien gewehrt und alles getan hatte, um sie nicht an mich heranzulassen, war dennoch etwas davon hängen geblieben. Etwas, das an mir nagte. Und dann hatte es nur noch diesen Spruch von Daniel am Sonntagabend gebraucht ...

Ich schluckte hart und wandte mich wieder der Tür zu. Ich konnte es nicht mehr hören, weder laut ausgesprochen noch in meinen Gedanken. Diese Aktion mit Mason wäre kurz, schmerzhaft und schnell wieder vorbei. Keine ewig langen Trainingseinheiten im Fitnesscenter, wo mich jeder sehen und über mich urteilen könnte. Keine von Moms ständig neuen Ernährungsplänen. Nur ein hartes Workout, mit dem ich in Rekordzeit wieder die Figur erreichen würde, die ich zu Beginn des Studiums gehabt hatte. Und dann wäre endlich Ruhe.

Was Mason anging ... Wir mussten keine besten Freunde werden. Um ehrlich zu sein, wollte ich jemanden wie ihn gar nicht näher kennenlernen. Was auch der Grund war, warum ich um vier Uhr fünfundvierzig noch immer vor dieser Tür stand.

Mason und ich hatten nicht viel gemeinsam. Zwar studierten wir beide Theater- und Musikwissenschaften an einem relativ kleinen College und hatten dank Emery einen Bekanntenkreis, der sich stellenweise überschnitt und wodurch wir uns unweigerlich über den Weg liefen, aber im Grunde gab es nichts, was uns verband. Wenn ich ehrlich war, konnte ich ihn nicht mal besonders gut leiden. Und genau deshalb war ich hier. Mason war so ziemlich der einzige Mensch, bei dem es mir egal war, was er von mir dachte. Ich mochte ihn sowieso nicht - und das beruhte auf Gegenseitigkeit, da war ich absolut sicher. Also war er auch der ideale und durch seine Vorgeschichte der einzige Kandidat für das, was ich vorhatte. Als Pluspunkt war ich mir ziemlich sicher, dass er keine Fragen stellen würde - und falls doch, würde er sich mit meinem eisigen Schweigen begnügen, da Mason sich genauso wenig für mich und das, was ich tat, interessierte wie ich mich für ihn. Der einzige Moment, in dem ich irgendwie wichtig für ihn gew

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