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Der leuchtende Zauber der Liebe von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der leuchtende Zauber der Liebe

Liebe? Bedeutet für Finanzgenie Alex Di Sione nur Chaos! Was für ihn zählt ist Geld! Doch als er auf der Suche nach einem Gemälde die überirdisch schöne Prinzessin Gabriella trifft, fühlt er plötzlich etwas erschreckend anderes. Sie bei Mondschein auf der Isola D'Oro zu küssen, wirkt auf ihn wie ein sinnlicher Zauber! Doch ein Happy End scheint unmöglich: Als Gabriella ihn bittet, sie zur Frau zu nehmen, weist er sie kalt ab! Er ist sicher: Die Prinzessin hat Besseres als ihn verdient! Denn auch ihre hell leuchtende Liebe kann die Schatten in seinem Herzen nicht verbannen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 10.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733708696
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2178 kBytes
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Der leuchtende Zauber der Liebe

1. KAPITEL

Es wurde gemunkelt, Alessandro Di Sione hätte einen Angestellten gefeuert, weil dieser ihm den Kaffee zwei Minuten zu spät und fünf Grad kälter als bestellt brachte. Es hieß auch, er habe sich einer langjährigen Geliebten allein mit der Order entledigt, sich ihr Abschiedsgeschenk in den nächsten Wochen bei seiner PA abzuholen. Gerüchteweise atmete er sogar Feuer statt Luft ein und aus, schlief in einem Kerker und besaß übernatürliche Kräfte.

So war es kein Wunder, dass die vorübergehend eingestellte Sekretärin mit brandroten Wangen im Kielwasser seines Großvaters ins Büro getrippelt kam und aussah, als wäre sie auf dem Weg zum Schafott.

Unnötig zu erwähnen, dass der alte Herr weder ängstlich noch verstört wirkte. Giovanni Di Sione ließ sich von niemandem aufhalten. Keine persönliche Assistentin, egal wie furchterregend, hätte ihn von etwas abbringen können, das er sich in den Kopf gesetzt hatte - ungeachtet seines hohen Alters oder seiner schlechten Gesundheit.

Aber wie sollte die arme Ersatzkraft das wissen? Alex hatte sie erst kürzlich als Vertretung für seine PA eingestellt, die im Mutterschaftsurlaub war. Und da sie den Großvater ihres Chefs nicht kannte, befürchtete sie verständlicherweise, dass Giovanni ein unerwünschter Eindringling war und Alessandro sie für ihr Versagen bestrafen würde.

Ihr Boss sah sich nicht veranlasst, diesen Irrtum aufzuklären. So würde sie für den Rest des Tages jeden seiner Blicke in ihre Richtung fehlinterpretieren. Wahrscheinlicher aber war es, dass sie später seine nachtschwarzen Augen als Spiegel seiner dunklen Seele bezeichnen oder irgendeinen anderen Unsinn verbreiten würde. Und damit seinen zweifelhaften Ruf auch ohne sein Zutun noch untermauern würde.

"Tut ... tut mir schrecklich leid, Mr. Di Sione", stammelte sie außer Atem und presste eine Hand auf ihre durchaus eindrucksvollen Brüste.

"Soll ... soll ich wieder an meine Arbeit gehen?" Ihre Stimme bebte.

Alex wedelte sie weg wie ein lästiges Insekt, und das arme Mädchen beeilte sich, außer Reichweite zu kommen.

"Wie ich sehe, bist du auf den Beinen und tust etwas für deine Kondition", begrüßte er seinen Großvater ohne jede Sentimentalität, weil das Verhältnis zwischen ihnen eine derartige Schwäche nicht zuließ. Innerlich freute er sich aber über Giovannis unerwartete Vitalität und dachte, dass sich der Gesundheitszustand des alten Mannes mit jeder seiner wiedergewonnenen Verlorenen Geliebten offenkundig gebessert hatte.

"Ich fühle mich tatsächlich zunehmend stärker."

"Freut mich zu hören."

"Wie du mit deiner Assistentin umspringst, ist allerdings kein Glanzstück, Alessandro", rügte Giovanni und sank erschöpft auf den Besucherstuhl vor dem Schreibtisch.

"Du sagst das, als würde ich mir Gedanken darüber machen, wie ich bei anderen ankomme. Wir beide wissen jedoch, dass es nicht so ist."

"Ja, aber so schlimm, wie du tust, bist du auch nicht." Giovanni lehnte sich vorsichtig zurück und legte die Hände flach auf die Oberschenkel. Nach siebzehn Jahren war die Leukämie zurückgekehrt. Keine Frage, in seinem gesegneten Alter war seine Zeit auf Erden ohnehin begrenzt, unabhängig von seiner Gesundheit. Den Rückfall hatte er als ernstzunehmenden Warnhinweis in diese Richtung akzeptiert.

Alex wusste das und sah darin auch den Grund, warum sein Großvater so schnell wie möglich wieder in den Besitz seiner Verlorenen Geliebten kommen wollte. Er und seine Geschwister waren mit den märchenhaften Geschichten, die sich um die Lost Mistresses rankten, aufgewachsen, ohne je über ihre Herkunft, Bedeutung oder die geheimnisvollen Hintergründe aufgeklärt zu werden.

Und jetzt hatte Giovanni seine Enkel in alle Himmelsrichtungen ausgesandt, mit dem Auftrag, ihm seine Erinnerungsstücke wiederzubeschaffen. Alle bis auf ihn ...

Alex wartete bereits seit geraumer Zeit da

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