text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Liebesschwur des Highlanders von Cosby, Diana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Liebesschwur des Highlanders

'Ich brauche dich so sehr!' Hingebungsvoll genießt Lady Marie Alesia Serouge die Liebe in Colyne MacKerrans starken Armen. In diesem Moment gibt es nur sie, den muskulösen Highlander und seine sinnliche Zärtlichkeit. Doch nach dieser einen lustvollen Nacht muss sie ihren gefährlichen Weg allein weitergehen: zur Küste, wo ein Boot sie nach Frankreich bringen wird. Ohne den schottischen Earl, der ihr bei der Flucht vor den grausamen Engländern das Leben gerettet, ihr seine Liebe geschworen und ihr dabei das Herz geraubt hat. Denn niemals darf Colyne erfahren, wer sie wirklich ist. Und auch nicht, wer in Frankreich auf sie wartet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 28.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733768317
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 888 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der Liebesschwur des Highlanders

2. KAPITEL

C olyne MacKerran, Earl of Strathcliff, drehte sich auf seine linke Seite. Von der Schulter her schossen ihm höllische Schmerzen durch den Körper. Fluchend rollte er sich auf den Rücken und stieß gegen etwas Weiches, Nachgiebiges.

Was in drei Teufels Namen ...?

Schlaftrunken öffnete er die Augen und setzte sich auf. Die Sonnenstrahlen strömten in eine Höhle, von der er nicht wusste, wie er hierhergekommen war. Unweit von ihm knisterten die Reste eines Feuers, während neben ihm eine wunderschöne Frau schlief.

Eine Frau, die er nie zuvor gesehen hatte.

Ihre honigblonden vollen Haare umschmeichelten sie mit ihrer seidigen Fülle. Sie lächelte sanft, während sie ihren geschmeidigen schlanken Körper im Schlaf an ihn schmiegte. Allmächtiger, wer war sie? Wenn er ein solch bezauberndes Wesen verführt hätte, müsste er sich doch daran erinnern.

Vor allem jedoch, wie waren sie hierhergekommen?

Er atmete gegen die Schmerzen in seiner Schulter an und versuchte sich zu erinnern. Vor seinem inneren Auge tauchten schmerzliche Bilder auf, die ihm keine Ruhe ließen. Er sah Douglas vor sich und wie er seinem todgeweihten Freund geschworen hatte, die Nachricht an König Philip zu überbringen. Er sah, wie ihn die Männer des Duke of Renard verfolgten. Er spürte noch einmal den Schmerz von dem Pfeil, der ihn in der Schulter getroffen hatte, und erinnerte sich, dass er in letzter Sekunde entkommen war.

Danach herrschte nur noch Finsternis.

Das Schreiben!

Wie ein Verrückter tastete Colyne sein Leibhemd ab und atmete erleichtert auf, als er das versteckte Schreiben an seinen Fingern spürte. Sorgsam vermied er jedes Geräusch und holte das zusammengerollte Pergament hervor.

Das Siegel von Robert Bruce, dem Earl of Carrick und Guardian Schottlands, war unversehrt. Trauer überkam ihn bei dem Gedanken an Douglas. Ihm war nicht einmal mehr die Zeit geblieben, seinen Freund zu beerdigen. Herr im Himmel, Douglas durfte sein Leben nicht vergebens geopfert haben! Colyne würde das Schreiben König Philip von Frankreich aushändigen.

Die Frau neben ihm seufzte im Schlaf.

Er sah sie forschend an. Hatte sie das Schreiben etwa gesehen? Wenn, dann hatte sie es wenigstens nicht geöffnet. Doch woher war diese Frau gekommen?

Ihrer Kleidung nach zu urteilen musste sie eine Bettlerin sein, vielleicht auch eine Leibeigene. Vermutlich traf Letzteres zu, denn sie hatte eine gesunde Gesichtsfarbe. Ob sie ihn wohl zufällig auf der Suche nach Kräutern für ihren Herrn entdeckt und ihm dann kurz entschlossen das Leben gerettet hatte? In diesem Fall wäre er ihr zu tiefem Dank verpflichtet. Und doch würde er sie erst ziehen lassen können, wenn er wusste, ob sie das Schreiben des Guardian von Schottland gesehen hatte.

Colyne tat das Schriftstück zurück in sein Versteck und stieß die Frau an.

Sie kräuselte nur die Nase und schlief weiter.

"Aufwachen", sagte er. Es gelang ihm nicht, sein Misstrauen aus seiner Stimme zu verbannen.

"Qu'est ce que tu fais?", fragte sie.

Er starrte sie überrascht an. Was tat eine Französin hier in den dichten Wäldern der Highlands? Tiefes Unbehagen erfasste ihn. Die uneheliche Tochter des französischen Königs war von Rittern des englischen Duke of Renard entführt und in den Highlands versteckt worden. Aus ebendiesem Grund hatte er das Schreiben an König Philip bei sich, in dem Robert Bruce dem französischen Herrscher darlegte, dass die Schotten nicht in diese heimtückische Tat verwickelt waren.

War es möglich, dass Lady Marie Serouge neben ihm lag?

Noch einmal musterte er die schlafende Frau eingehend. Doch angesichts der bescheidenen Kleider verwarf er seinen Gedanken wieder. Als ob der Duke seine Gefangene alleine und ohne Bewacher im Bergland herumziehen ließe, noch dazu in einer derart heruntergekommenen Aufmachung. Ein Schwindelanfall überfiel Colyne, nur mit Mühe gelang es ih

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen