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Der Mann ohne Eigenschaften von Musil, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2014
  • Verlag: Null Papier Verlag
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Der Mann ohne Eigenschaften

In diesem gewaltigen Meisterwerk, das viele auch mit Joyces 'Ulysses' oder Prousts 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit' vergleichen, passiert oberflächlich wenig. Die Protagonisten verlieren sich in ihren Gedanken und Emotionen. 'Der Mann ohne Eigenschaften' ist ein ironischer, aber auch ein humanistisch-utopischer Roman. Über 2000 Seiten umfasste Musils letztlich unvollendet gebliebene Geschichte, nachdem sich der Berliner Rowohlt-Verlag weigerte, weitere Bände zu bezahlen. Daher liegen Teile des dritten und vierten Teils nur fragmentarisch vor - sie entstammen dem Nachlass. 'Der Mann ohne Eigenschaften' ist eine sperrige Lektüre, die sich dem Leser nur schwer erschließt. Der titelgebende 'Held' Ulrich, ein Mann mit allen Möglichkeiten aber ohne Heimat; gebildet, jung, gesund, aber nicht fähig, sich festzulegen, weder beruflich noch menschlich, er bleibt ein Mann ohne Konturen, eben ohne Eigenschaften. Robert Rudolf Matthias Edler von Musil wurde am 6. November 1880 in Klagenfurt, Österreich geboren und starb am 15. April 1942 in Genf. Er war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker. 1. Auflage (Überarbeitete Fassung) Umfang: 2191 Buchseiten Null Papier Verlag

Robert Rudolf Matthias Edler von Musil wurde am 6. November 1880 in Klagenfurt, Österreich geboren und starb am 15. April 1942 in Genf. Er war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 2191
    Erscheinungsdatum: 18.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954182893
    Verlag: Null Papier Verlag
    Größe: 2708kBytes
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Der Mann ohne Eigenschaften

Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum; es wanderte ostwärts, einem über Rußland lagernden Maximum zu, und verriet noch nicht die Neigung, diesem nördlich auszuweichen. Die Isothermen und Isotheren taten ihre Schuldigkeit. Die Lufttemperatur stand in einem ordnungsgemäßen Verhältnis zur mittleren Jahrestemperatur, zur Temperatur des kältesten wie des wärmsten Monats und zur aperiodischen monatlichen Temperaturschwankung. Der Auf- und Untergang der Sonne, des Mondes, der Lichtwechsel des Mondes, der Venus, des Saturnringes und viele andere bedeutsame Erscheinungen entsprachen ihrer Voraussage in den astronomischen Jahrbüchern. Der Wasserdampf in der Luft hatte seine höchste Spannkraft, und die Feuchtigkeit der Luft war gering. Mit einem Wort, das das Tatsächliche recht gut bezeichnet, wenn es auch etwas altmodisch ist: Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913.

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