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Der neue Landdoktor 51 - Arztroman Es wäre eine Zumutung! von Hofreiter, Tessa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.09.2017
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Der neue Landdoktor 51 - Arztroman

'Der neue Landdoktor' zeichnet sich gegenüber dem Vorgänger durch ein völlig neues Konzept aus. Es wird noch größerer Wert auf Romantik, Spannung und sich weiterdichtende, zum Leben erwachende Romanfiguren, Charaktere und Typen gelegt. Eines darf verraten werden: Betörend schöne Frauen machen dem attraktiven Landdoktor schon bald den Hof. Und eine wirkliche Romanze beginnt... 'Bist du sicher, dass wir hier richtig sind?' Sebastian hatte mitten auf dem sandigen Feldweg angehalten, auf den sie vor ein paar Minuten eingebogen waren. Nirgendwo war das Landhaus zu sehen, das Lena ihnen beschrieben hatte. 'Was sagt denn das GPS?', fragte Anna, die auf dem Beifahrersitz des dunkelblauen Geländewagens saß. 'Es sagt, dass wir unser Ziel erreicht haben', antwortete Sebastian, während er aus dem geöffneten Seitenfenster schaute. Sie waren inmitten einer hügligen Landschaft. Der Weg schlängelte sich vorbei an hoch gewachsenen Weizenfeldern, die durch saftige Wiesen und Akazienhaine voneinander getrennt waren. Jetzt um die Mittagszeit standen die Felder in der prallen Sonne und schienen sich bis zum blauen Horizont hin auszubreiten. 'Dass das Haus so weit außerhalb von Wien liegt, war mir gar nicht bewusst.' Anna beugte sich zur Seite und schaute auf die Karte, die auf dem Display des GPS-Gerätes abgebildet war. Kein Zweifel, sie waren an ihrem Ziel angekommen, auch wenn sie es nicht sehen konnten. 'Irgendwo hier muss das Haus sein. Warte, ich sehe mal nach.' Sie stieg aus dem Auto und lief zu dem Akazienhain, der direkt vor ihnen lag und vor dem der Weg endete. Tessa Hofreiter ist in vielen Romangenres mit großem Erfolg aktiv. Einen ihrer zahlreichen Höhepunkte bildete fraglos die Serie um 'Das Chateau', die sich um ein französisches Weingut dreht. Immer populärer ist in jüngster Zeit 'Der neue Landdoktor' geworden, der den Nerv einer wachsenden Lesergemeinde trifft. Der Stil dieser Schriftstellerin ist unverwechselbar.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740921255
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 269 kBytes
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Der neue Landdoktor 51 - Arztroman

"Bist du sicher, dass wir hier richtig sind?" Sebastian hatte mitten auf dem sandigen Feldweg angehalten, auf den sie vor ein paar Minuten eingebogen waren. Nirgendwo war das Landhaus zu sehen, das Lena ihnen beschrieben hatte.

"Was sagt denn das GPS?", fragte Anna, die auf dem Beifahrersitz des dunkelblauen Geländewagens saß.

"Es sagt, dass wir unser Ziel erreicht haben", antwortete Sebastian, während er aus dem geöffneten Seitenfenster schaute.

Sie waren inmitten einer hügligen Landschaft. Der Weg schlängelte sich vorbei an hoch gewachsenen Weizenfeldern, die durch saftige Wiesen und Akazienhaine voneinander getrennt waren. Jetzt um die Mittagszeit standen die Felder in der prallen Sonne und schienen sich bis zum blauen Horizont hin auszubreiten.

"Dass das Haus so weit außerhalb von Wien liegt, war mir gar nicht bewusst." Anna beugte sich zur Seite und schaute auf die Karte, die auf dem Display des GPS-Gerätes abgebildet war. Kein Zweifel, sie waren an ihrem Ziel angekommen, auch wenn sie es nicht sehen konnten. "Irgendwo hier muss das Haus sein. Warte, ich sehe mal nach." Sie stieg aus dem Auto und lief zu dem Akazienhain, der direkt vor ihnen lag und vor dem der Weg endete.

"Ich habe das Haus gefunden!", rief sie gleich darauf.

Sebastian spürte, wie ihm ganz warm ums Herz wurde, als Anna sich ihm zuwandte. Sie trug eine fliederfarbene Jeans und eine taillierte rote Bluse mit kurzen Ärmeln. Ihr seidiges dunkles Haar hatte sie zu einem dicken Zopf geflochten. Wir werden drei wundervolle Tage zusammen verbringen, dachte er, als sie lächelte und ihn mit ihren strahlenden grünen Augen anschaute.

"Wir müssen ein Stück über die Wiese fahren und am Ende des Akazienwäldchen nach rechts abbiegen", sagte Anna, als sie wieder zu ihm ins Auto stieg.

"Einfach über die Wiese?", wunderte sich Sebastian.

"Keine Sorge, da ist ein Weg, den kann man nur von hier aus nicht sehen. Fahr einfach weiter. Oder vertraust du mir nicht?"

"Doch, ich vertraue dir, das weißt du."

"Gut, dann fahren wir", sagte sie und betrachtete ihn mit einem liebevollen Lächeln. Es war das erste Mal, dass sie mehrere Tage mit ihm verreiste. Sie gingen hin und wieder ins Theater nach München oder in ein Museum, aber sie waren noch nie über Nacht zusammen fort gewesen.

"Hier entlang?", fragte Sebastian.

"Ja, genau hier", sagte sie und beschloss, nicht weiter darüber nachzudenken, was alles in den nächsten Tagen passieren könnte.

"Viel benutzt wird dieser Weg aber nicht", stellte Sebastian fest, weil die Fahrspur nur durch das zusammengedrückte Gras auszumachen war.

"Leni ist nur an ihren freien Tagen hier draußen. Sie hat ihre Wohnung in der Stadt behalten. Der tägliche Weg in die Klinik wäre ihr einfach zu weit. Erst recht, wenn sie außerplanmäßig zu einem Notfall gerufen würde. Hebammen sind auch an ihrer Klinik knapp bemessen. Nach rechts abbiegen", bat Anna, als Sebastian das Ende des Akazienwäldchens erreichte.

"Ich bin beeindruckt", sagte Sebastian, als sie nun wieder einen sandigen Weg vor sich hatten, der zu einem schönen alten Bauernhaus führte.

Es war in L-Form gebaut, hatte einen gelben Verputz und war von einem verwilderten Garten umgeben. Kleine Apfelbäume mit roten Früchten standen an beiden Seiten des Weges.

"Leni hat nie damit gerechnet, dass ihre Großtante ihr das Haus vererben wird. Alle in der Familie waren davon ausgegangen, dass sie es dem örtlichen Tierheim vermachen würde. Sie hatte wohl in den letzten Jahren mehr Vertrauen in Tiere als in Menschen."

"Leni hat sie aber offensichtlich gern gehabt."

"Vielleicht, weil sie die einzige in der Familie war, die mit ihrer kratzbürstigen Art zurechtkam. Die Wiesen gehören jetzt übrigens auch Leni. Sie hat die Tradition ihrer Tante beibehalten. Jeder, der möchte, kann sich das Obst von den Bäumen holen. Im Herbst dürfte einiges hier los sein."

"Dann

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