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Der Orden des Kel Meghor von Fourquette, Simone (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der Orden des Kel Meghor

Eine besondere Lebensphase beginnt für die 18-jährige Simone: Abitur in der Tasche, die erste eigene Wohnung und endlich einen festen Freund, den sie aufrichtig liebt. Für ihr erstes Mal hat sie sich etwas ganz Besonderes vorgestellt. Bevorzugt romantisch sollte es werden, aber auf jeden Fall wollte sie sich noch lange danach daran erinnern können. Doch sie hatte nicht mit der ihr bislang unbekannten Seite ihres Freundes Lou gerechnet, der ihr tatsächlich ein unvergessliches Erlebnis bescherte - wenn auch auf eine ganz andere Art, als Simone es sich vorgestellt hatte. Die spannende und gleichzeitig erotische Geschichte von Simone und Lou gleicht zeitweise einem Mystery-Thriller und zeitweise einer Reise in eine andere, okkulte und geheimnisvolle Parallelwelt unserer Gesellschaft, wie sie so wohl noch nie erzählt wurde. Simone Fourquette, geboren im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Deutschland, schrieb diese ebenfalls dort spielende, spannende Geschichte von Lust, Leidenschaft, Okkultem und Verbotenem. Die ursprünglich als Kurzgeschichte konzipierte Story hat sie mittlerweile zum Roman ausgebaut und als e-Book veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 93
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783746092034
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 572kBytes
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Der Orden des Kel Meghor

Kapitel 2: Shopping

Karin winkte schon aufgeregt, als Simone wie immer in der letzten Sekunde auf den Bahnsteig gehetzt kam. Schnell und buchstäblich mit dem Pfiff des Schaffners sprangen beide in den Zug und suchten sich einen freien Sitzplatz. Karin war Simones beste Freundin. Sie hatten zusammen Abi gemacht und hatten nun auch zusammen Ferien, bis zum Beginn der Uni im späten Herbst. Heute hatten sie sich zum Shopping verabredet. Der Zug in die Stadt fuhr ein wenig länger als eine Stunde, da er in jedem Dorf und gefühlt an jedem zweiten Gartenzaun hielt. Die beiden hatten also ausreichend Gelegenheit, alle Erlebnisse seit ihrem letzten Treffen in der vergangenen Woche zu besprechen, zu analysieren und zu bewerten.

"Na, wieder nicht rechtzeitig aus dem Bett gekommen? Ging wohl gestern Abend wieder mal etwas länger mit Lou, oder?" witzelte Karin über ihre gehetzte Freundin. Diese musste erst einmal wieder Luft bekommen, bevor sie antworten konnte.

"Nein, war gar nicht spät gestern Abend, Lou musste recht früh weg um noch was für die Arbeit vorzubereiten. Hat mal wieder 'ne stressige Woche vor sich. Aber gestern Nachmittag, da waren wir am See, und stell dir mal vor, da hat er mich doch tatsächlich gefragt, wann wir..."

So schnell wie sie vorhin zum Zug rannte, so schnell versuchte Simone nun, ihrer Freundin alle Einzelheiten des vergangenen Sonntags in möglichst kurzer Zeit zu erzählen. Was leider dazu führte, dass Karin Schwierigkeiten hatte, all ihren Ausführungen zu folgen und hier und da nachfragen musste.

"Ja wie, ihr habt noch gar nicht miteinander geschlafen?" fragte Karin ungläubig, nachdem Simone fertig war.

"Nein, das ist doch der Clou, das habe ich dir doch schon mal erklärt!" antwortete Simone, fast schon ein wenig beleidigt ob der Tatsache, dass Karin das wohl vergessen hatte. "Ein wenig zappeln lassen, das wirkt Wunder - und nun? Nun lässt er mich zappeln! Das geht GAR NICHT!"

"Siehst du, das hast du nun davon!" lachte Karin. "Aber stimmt schon, ich würde auch an nichts anderes mehr denken als daran, was Lou sich für's nächste Wochenende überlegt hat. Er hat ja immer sooo klasse Ideen. Weißt du noch, als er damals für Pascal den Schimmel besorgt hatte, damit der mich an meinem Geburtstag daheim abholen und zum Essen ausführen konnte? Wow, das hatte echt Klasse! Ich kriege jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke!" Dabei hielt sie Simone ihren ausgestreckten Arm hin, um ihre Aussage der Gänsehaut zu untermauern.

"Oh ja, das weiß ich noch, so was vergisst man nicht", erinnerte sich Simone, und insgeheim hoffte sie, dass sich Lou für sie auch so etwas romantisches ausdenken würde. Pascal war damals Karins Freund. Sie erinnerten sich, wie Pascal, der selbst überhaupt keine Ahnung vom Reiten hatte, mit dem Pferd bei Karin vor ritt. Der Schimmel machte mehr oder weniger was er wollte, denn natürlich spürte das Pferd, dass der Reiter es nicht beherrschte. Es hatte schon fast etwas von Slapstick an sich. Aber Karins Blick entschädigte für alles. Sie sprang mit ihm auf das Pferd und nahm dann selbst die Zügel in die Hand - im Gegensatz zu Pascal konnte sie gut reiten. Dann ritten sie gemeinsam aus dem Dorf, so wie Richard Gere und Julia Roberts in Pretty Woman. Und Lou hatte diese geniale Idee und dann auch noch den Schimmel besorgt. Irgendwie hatte er nicht immer nur die genialen Ideen, sondern schaffte es auch immer wieder, das dafür notwendige Equipment zu besorgen. Er musste über viele Beziehungen in den unterschiedlichsten Kreisen verfügen.

"Paris." unterbrach Karin plötzlich Simones Gedanken.

"Wie bitte?" Simone wusste in dem Moment nicht, was Karin meinte.

"Paris. Ihr fahrt am Freitag nach Paris. In die Stadt der Liebe. Jawohl! Er holt dich ab, ihr fahrt mit dem Auto oder mit dem TGV nach Paris, geht ganz toll Essen und verbringt eine Liebesnacht in einem kleinen Hotel! Das wäre doch der Knaller!"

"Nee", wiegelte S

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