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Der Trainer von Holland, Jan R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2014
  • Verlag: Männerschwarm
eBook (ePUB)
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Der Trainer

Escort Jan ist ein Profi und wirklich gut im Geschäft. Er weiß, wie der männliche Körper funktioniert. Wenn er erleben muss, dass verklemmte Typen nicht all die Lustquellen zu nutzen wissen, die ihnen Mutter Natur gegeben hat, tut er alles, um sie eines besseren zu belehren. Wegen dieser besonderen Gabe bekommt er den Auftrag, das Sexleben des überaus wohlhabenden Emile Coubriell in Ordnung zu bringen. Der verbringt den Sommer mit einer ganzen Bande junger Männer an der Côte d'Azur, sodass sich Jan über die Arbeitsbedingungen wirklich nicht beklagen kann. Sein Job gipfelt in einem erotischen Wettkampf, in dem Jan beweisen kann, was wirklich in ihm steckt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 24.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863001698
    Verlag: Männerschwarm
    Größe: 370 kBytes
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Der Trainer

3
Eine Dreiviertelstunde später lag die Luxusjacht Jean Genet vertäut an der Mole des Naturhafens unterhalb der Villa, fast dreißig Meter lang, hoch wie ein zweistöckiges Haus. Fünfzehn Mann waren an Bord: Außer Monsieur Hubert der Bootsmann Mike Taylor und der Steward Laurent sowie zwölf Mann Besatzung, junge Männer in Matrosenkluft, die zum Empfang für André Foucasse und seinen Begleiter in Reihe auf dem Achterdeck angetreten waren, als wäre André ein Admiral. Ein Dutzend strammer Kerle, einer prickelnder als der andere! Dass sie allesamt Straftäter waren, schreckte André nicht. Die Hälfte der Belegschaft seiner eigenen Villa bestand ebenfalls aus verurteilten Straftätern, die andere Hälfte aus Männern, die bald geschnappt worden wären, wenn André sie nicht aufgegriffen und auf den rechten Weg gebracht hätte. Doch es gab einen Unterschied: Die Besatzung der Jean Genet war durchweg nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Es handelte sich um junge Männer mit günstiger Sozialprognose. Deswegen waren sie zum Crash-Kurs in Sachen Gemeinsinn zu Monsieur Hubert auf die Jean Genet gegeben worden - deswegen, und weil sie schwul waren. Die Resozialisierung an Bord kostete den französischen Staat nichts. Monsieur Hubert bot seine Hilfe ehrenamtlich an - jedoch nicht ganz uneigennützig. Er nahm keineswegs jeden Kerl, den der Staat ihm überstellen wollte, sondern stellte seine Crews persönlich zusammen; staatlichen Gutachtern traute er nicht.
"Hergehört, Männer!", rief Monsieur Hubert nach der kurzen Begrüßung. "Ihr habt Freigang bis morgen früh acht Uhr. Benehmt euch gut und macht meinem Namen Ehre. Evan, du bleibst bitte noch einen Moment bei uns."
Kaum hatte Monsieur Hubert zu Ende gesprochen, da begannen die Matrosen unter großem Jubel, sich die Kleider vom Leib zu reißen, und gleich darauf sprangen die ersten nackt über die Reling in das tiefe Wasser. Monsieur Hubert sah ihnen kopfschüttelnd hinterher.
"Sie sind eben doch noch Kinder. Du natürlich nicht, Evan, du bist ein ernsthafter junger Mann und willst im Leben etwas erreichen, nicht wahr?"
Evan nickte. Er war ein drahtiger, hoch aufgeschossener Bursche von höchstens zwanzig Jahren, der in Sachen Schulterbreite noch zulegen musste. Die Konturen seines Gesichts waren kantig, sein Mund auffällig groß, und aus ebenfalls großen Augen blickte er André Foucasse und Denis an, den Mann von der Elfenbeinküste, den André mitgebracht hatte.
Hubert war ein mittelgroßer, leicht untersetzter Mittfünfziger, der freundlichste Mann auf Erden, solange man ihn nicht zum Gegner hatte. Er wirkte wie die Verkörperung der Harmlosigkeit schlechthin mit seinem stets freundlichen Lachen und seiner Umgänglichkeit, aber André wusste, dass Hubert ein paar Leute erbarmungslos fertiggemacht hatte, die ihm dumm gekommen waren und ihn etwa wegen seiner Vorliebe für junge Männer verspottet hatten. Doch wenn Monsieur Hubert in See stach, ließ er diesen harten Hund, der ein erfolgreicher Geschäftsmann war, für gewöhnlich an Land zurück, und auch jetzt war davon nichts zu merken.
"André, das ist Evan", sagte er, "ein junger Mann mit großer Zukunft. Er wird für mich in einem Monat in Valencia bei der Blas-Weltmeisterschaft antreten, und ich bin sicher, dass er den Titel holen wird. Ihr seht hier den künftigen Weltmeister vor euch, den besten Bläser der Welt."
"Hubert!" André musste lachen. "Was ist das denn wieder für eine verrückte Idee?"
"Großartig, nicht wa

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