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Der verräterische Kuss des Millionärs von Mackenzie, Myrna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.04.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der verräterische Kuss des Millionärs

Dieser Mann geht Genevieve nicht mehr aus dem Kopf: ihr Chef Lucas McDowell! Der gut aussehende Millionär hat ihr einen Job gegeben, nachdem sie unverschuldet ihr Erbe, ihre Sicherheit und ihre Zukunft verloren hat. Doch mit ihrem Retter zusammen zu arbeiten, ist nicht leicht. Denn so energisch Lucas seine sozialen Projekte anpackt und zu Genevieve dabei umwerfend charmant ist - um zärtliche Gefühle macht er einen großen Bogen. Was hat er nur erlebt, das ihm den Glauben an die Liebe genommen hat? Und wie kann Genevieve ihm diesen Glauben zurückzugeben?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 23.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864941429
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 371 kBytes
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Der verräterische Kuss des Millionärs

1. KAPITEL

Genevieve Patchett blickte starr auf die Mahagonitür zu dem Büro, in dem das erste Bewerbungsgespräch ihres Lebens stattfinden sollte. Obwohl sie schon sechsundzwanzig war, hatte sie nur Lücken im Lebenslauf und beängstigend hohe Schulden. Und Lucas McDowell, der Mann, der über ihre Zukunft entscheiden würde, galt als harter Geschäftsmann, der nur die Besten einstellte, zu denen sie absolut nicht gehörte.

Mit zittriger Hand umfasste sie den Türknauf und konzentrierte sich darauf, zumindest einen tüchtigen Eindruck zu erwecken. Sie musste diesen Job unbedingt haben. Ihre Freundin Teresa hatte sich sehr für sie eingesetzt, um ihr diese Unterredung zu verschaffen.

Genevieve öffnete die Tür einen Spaltbreit ... und verharrte mitten in der Bewegung. Aus dem Raum drang eine wütende Frauenstimme, die immer lauter wurde.

Plötzlich flog die Tür auf, und Genevieve sah sich einer äußerst attraktiven Brünetten gegenüber.

Als Genevieve einen Schritt zurückwich, lachte die Fremde höhnisch. "Ach, laufen Sie nicht weg, Schätzchen. Er gehört jetzt Ihnen. Aber verlieben Sie sich bloß nicht in ihn, denn er hat keine Seele." Dann warf sie den Kopf zurück und blickte über die Schulter. "Lucas, dein nächstes Opfer ist da."

Während die Frau die Eingangshalle durchquerte, betrachtete Genevieve den breitschultrigen dunkelhaarigen Mann, der an seinem Schreibtisch stand. Obwohl Lucas McDowell einen teuren Maßanzug trug, wirkte er mit den harten Zügen und den stahlgrauen Augen wie ein Mitglied einer Straßengang. Mit finsterer Miene blickte er sie an.

"Kommen Sie rein. Schließen Sie die Tür. Setzen Sie sich." Er deutete auf den Stuhl vor ihm.

Genevieve gehorchte. Sie war es gewohnt, zurechtgewiesen zu werden, denn ihre Eltern waren sehr launisch gewesen.

Ihr Gegenüber betrachtete sie von Kopf bis Fuß, und es kostete sie große Mühe, gleichmäßig zu atmen und sich nicht zu krampfhaft an den Armlehnen festzuhalten.

"Ich schätze, Sie sind Genevieve Patchett", sagte er. "Okay, lassen Sie uns anfangen." Doch er runzelte nur die Stirn.

Am liebsten hätte sie gestöhnt. Zum unzähligsten Mal, seit man ihr vor sechs Monaten alles genommen hatte, schien es ihr, als würde sie an einem Abgrund stehen. Sie war in tausend Ängsten. Ihr Ruf war zerstört, nachdem ihr ehemaliger Verlobter die meisten ihrer Konten abgeräumt hatte, und bald würde auch ihr letztes Geld weg und sie obdachlos sein. Vor Lucas McDowell die Flucht zu ergreifen stand also nicht zur Wahl.

Dann riss sie sich zusammen. Der Mann mochte sie einschüchtern und seine Firma für Sportgeräte zu den umsatzstärksten in den USA gehören, doch sie war in einer Familie aufgewachsen, die von den Reichsten und Berühmtesten der Welt gefeiert worden war. Dass sie nun kaum genug zu essen hatte, änderte nichts daran. Außerdem hatten ihr die Eltern vermittelt, dass man mit dem richtigen Auftreten alles erreichen konnte.

"Mr McDowell." Genevieve straffte sich und versuchte, das unangenehme Szenario mit der Brünetten zu vergessen. Entschlossen blickte sie ihrem Gegenüber in die silbergrauen Augen. "Ich würde gern ..."

"Nein", unterbrach er sie scharf. "Ms Patchett, was Sie möchten, wird heute nicht über Ihr Schicksal entscheiden, das wissen wir beide."

"Mein ... Schicksal?" Ihr wurde übel, und sie fühlte sich noch einsamer als bisher. "Okay", sagte sie und wartete darauf, dass er weitersprach. Es fiel ihr schwer, nicht zusammenzuzucken, als er sie unverschämt musterte.

"Lassen Sie uns eins klarstellen: Sie sind nur hier, weil eine meiner Angestellten gerade nach Australien abgehauen ist und Teresa March Sie mir empfohlen hat."

Das wusste sie bereits. Es war reines Glück gewesen, dass ihre Freundin gerade Verwandte in Chicago besucht und erwähnt hatte, dass ihr ehemaliger Arbeitgeber auch in der Stadt wäre und eine Assistentin suchen würde.

Was soll ich bloß sagen? überlegte Geneviev

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