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Die Braut des Highlanders Roman von Mallory, Margaret (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Die Braut des Highlanders

Bei diesem verführerischen Highlander bekommt jede Lady weiche Knie ... zum Dahinschmelzen! Nach Jahren auf den Schlachtfeldern kehrt Ian MacDonald in die Highlands zurück und findet seinen Clan in höchster Gefahr. Um seine Familie vor dem Untergang zu bewahren, muss er sich endlich den Fehlern seiner Vergangenheit stellen ... und Sìleas, seiner Ehefrau. Aus dem ungeschickten Mädchen, das ihm vor Jahren gegen seinen Willen angetraut wurde, ist eine strahlende, eigensinnige Schönheit geworden - die ihren Ehemann, der sie noch am Tag der Hochzeit verlassen hat, nicht gerade mit offenen Armen erwartet. Ian weiß, er will eine zweite Chance mit Sìleas, und er setzt alles daran, seine Ehefrau für sich zu gewinnen ... Margaret Mallory wuchs in einer Kleinstadt im US-Staat Michigan auf, verbrachte als Jugendliche aber auch zwei Jahre in Afrika. Sie studierte an der Michigan State University und der University of Michigan Law School, zog via Washington, DC, an die Pazifikküste, wo sie sich auf die Suche nach einem Parkranger mit einem Hund begab, doch stattdessen mit einem Gatten endete, der kein Parkranger war und mit dem sie doch eine Familie gründete. Seit die gemeinsamen zwei Kinder am College sind, widmet sich Margaret Mallory dem Schreiben historischer Liebesromane. Eine Rückkehr in ihr einstiges bürgerliches Leben in der Juristerei kommt für sie nicht mehr infrage.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 15.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641124939
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: The Guardian (The Return of the Highlanders 1)
    Größe: 717 kBytes
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Die Braut des Highlanders

Prolog

Isle of Skye
Schottland
1500

T eàrlag MacDonald, das älteste noch lebende Mitglied ihres Clans und eine berühmte Seherin, ließ ihr gutes Auge langsam von einem Jungen zum anderen wandern. Nur selten kamen Besucher zu ihrem winzigen Cottage am Rande des Meeres.

"Was führt euch in dieser stürmischen Nacht zu mir?"

"Wir wollen von dir etwas über unsere Zukunft erfahren, Teàrlag", sagte Connor. "Kannst du uns sagen, was du für uns siehst?"

Der Junge war der zweitälteste Sohn des Clanoberhaupts, ein bärenstarker Zwölfjähriger mit rabenschwarzen Haaren, die er dem mütterlichen Erbe verdankte.

"Seid ihr euch sicher, dass ihr wirklich wissen wollt, was das Schicksal für euch bereithält?", fragte sie. "Sehr oft sage ich den Tod voraus. Wusstet ihr das?"

Die vier Jungen warfen sich unsichere Blicke zu, aber keiner wich zur Tür zurück. Sie waren mutiger als die meisten anderen. Trotzdem fragte die Alte sich, was sie ausgerechnet heute Nacht bewogen hatte, in ihrem Cottage aufzutauchen und den Boden mit Regenwasser aufzuweichen.

"Ihr habt Angst, ich könnte sterben, ehe ich euch eure Zukunft vorausgesagt habe, stimmt's?"

Mit ihrem guten Auge fixierte sie den Jüngsten, einen Zehnjährigen mit dem gleichen schwarzen Haar wie sein Cousin Connor und Augen so blau wie der Sommerhimmel. Der Junge errötete und bestätigte auf diese Weise ihre Vermutung.

"Nun, ich habe nicht vor, so schnell zu sterben, wie du wohl befürchtest, Ian MacDonald."

Das Bürschchen zog die Augenbrauen hoch. "Du kennst mich, Teàrlag?"

"Natürlich. Nicht nur dich, euch alle drei", sagte die Seherin und deutete mit dem Finger auf Ian und seine Cousins Alex und Connor. "Schließlich seid ihr meine Blutsverwandten."

Dass sie mit einer einäugigen, buckligen alten Frau verwandt sein sollten, war eine Neuigkeit, die ihnen nicht zu gefallen schien. Teàrlag gab ein glucksendes Lachen von sich und ging zum Kamin, um eine Handvoll Kräuter ins Feuer zu werfen. Während es knisterte und Funken sprühte, beugte sie sich vor, um die würzigen Dämpfe einzuatmen. Zwar konnte sie ihre Visionen nicht nach Belieben abrufen, aber manchmal halfen die Kräuter und ließen ein klareres Bild erstehen.

In dem Moment, als die Jungen mit ihrem Geruch nach Hund, feuchtem Holz und dem Meer ihr Cottage betreten hatten, war da dieses orangefarbene Glühen um sie herum gewesen, das ihr eine Vision ankündigte. Obwohl es ungewöhnlich war, diese Aura bei mehr als einer Person gleichzeitig wahrzunehmen, zweifelte sie nicht an der Zuverlässigkeit ihrer seherischen Fähigkeiten. Vermutlich lag es daran, dass die Jungs wie Pech und Schwefel zusammenhielten und fast wie eine Person wirkten.

"Du zuerst", sagte sie und deutete mit dem Zeigefinger auf Ian.

Der Junge riss die Augen auf, doch als einer der anderen ihm einen Schubs versetzte, trat er um den Tisch herum und stellte sich neben sie.

Wieselflink schob sie einen kleinen, glatten Kieselstein in seinen Mund. Was zwar keinerlei Einfluss auf ihre Vision hatte, aber zum allgemeinen Mysterium beitrug und dafür sorgte, dass er nicht dazwischenredete.

"Verschluck den Stein bloß nicht, Laddie", sagte sie. "Oder er wird dich töten."

Mit großen Augen blickte Ian seinen Cousin Connor an, der ihm aufmunternd zunickte. Teàrlag legte die Hand auf Ians Kopf und schloss die Augen. Das Bild, das sich bereits seit seinem Eintreten in ihrem Kopf gebildet hatte, erschien im Nu.

"Du

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