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Die Gefangene des Highlanders Roman von MacFadden, Madeleine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.03.2013
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Gefangene des Highlanders

'Sie ist seine Geisel - doch ihre Schönheit schlägt sein Herz in Ketten.' Schottland, Ende des 12. Jahrhunderts. Als der tapfere Kreuzritter Braden MacDean aus dem Heiligen Land nach Hause zurückkehrt, steht er vor dem Nichts: Seine Familie wurde getötet, die Burg zerstört, das Land vom Clan der MacArons erobert. Braden bleibt nur eine Möglichkeit: Er entführt die schöne Marian MacAron, um seine Feinde unter Druck zu setzen. Natürlich glaubt der Highlander, dass seine Geisel Widerstand leisten wird - aber er ist nicht darauf vorbereitet, welche Gefühle die temperamentvolle Rothaarige in ihm weckt... 'Ein unterhaltsamer Highlander-Roman mit hohem Romantik-Faktor.' www.test.happy-end-buecher.de Jetzt als eBook: 'Die Gefangene des Highlanders' von Megan MacFadden. dotbooks - der eBook-Verlag.

Megan MacFadden ist das Pseudonym einer Autorin, die bereits viele Erfolge im Bereich der Unterhaltungsliteratur vorweisen kann. Ihr Spektrum reicht von historischen Liebesromanen über erotische Literatur bis hin zu humorvollen Ratgebern. Bei dotbooks erschienen bereits die Megan-MacFadden-Romane 'Die Gefangene des Highlanders', 'Die Geliebte des Kosacken', 'In den Fesseln des Wikingers', 'Die Nonne und der Wikinger', 'Die Sklavin des Wikingers', 'Das Feuer des Highlanders' und 'Die Begierde des Highlanders'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 372
    Erscheinungsdatum: 19.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955201876
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 808 kBytes
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Die Gefangene des Highlanders

Kapitel 2

Braden rieb sich die Augen. Es musste eine Sinnestäuschung sein, ein böser Traum, Hexenwerk. Er schärfte den Blick, trieb die müde Stute an, gab ihr die Sporen. Dann begriff er, dass das, was er sah grausame Wirklichkeit war.

Auf dem Hügel, wo einst die Burg seines Vaters gestanden hatte, war nichts als ein Haufen Steine zu sehen. Verkohlte Balken lagen herum, von Regen und Wind gebleicht, niedriges Buschwerk und Gräser wuchsen dazwischen, wollten die Reste der ehemaligen Feste überwuchern.

Er spürte trotz des warmen Herbsttages eisige Kälte, sein Herz hämmerte, während er vom Pferd stieg und den Hügel erklomm, das erschöpfte Tier hinter sich herziehend.

Was, um Gottes willen, war hier geschehen?

Der untere Teil des Wohnturmes war noch erhalten, man hatte ihn mit Balken und Brettern abgedeckt und das provisorische Dach mit Steinen beschwert. Zwei Schafe weideten zwischen den Trümmern, ein hölzerner Eimer lag herum, die Reste einer frischen Feuerstelle - er schöpfte Hoffnung.

"Hallo? Ist jemand da?"

Keine Antwort. Wer auch immer dort hauste, schien keine Besucher zu mögen. Der Eingang der Ruine war mit Brettern notdürftig verschlossen worden, er schlug laut mit der Faust dagegen.

"Macht auf! Hier ist Braden MacDean."

Nichts rührte sich. Er begriff, dass weder Robin noch seine Eltern dort drinnen sein konnten, sonst wären sie längst auf ihn zugestürzt, um ihn zu umarmen und willkommen zu heißen. Ungeduldig riss er die Bretter herunter - und sah sich im nächsten Augenblick von zwei Männern angegriffen.

Sie mussten hinter der Ruine auf ihn gelauert haben, hatten ihn von beiden Seiten gepackt und schienen die ehrliche Absicht zu haben, ihn ums Leben zu bringen. Er brauchte eine kleine Weile, um den jüngeren der beiden niederzuringen, ohne ihn allzu sehr zu verletzen. Den lächerlichen Holzspieß hatte er ihm mit einer einzigen, gut gezielten Bewegung aus der Hand geschlagen. Den älteren schüttelte er einfach ab, so dass er zwischen die Balken stürzte und dort liegen blieb.

"Was, zum Henker, soll das werden?", knurrte er, während er den jungen Kerl gegen die Mauer drückte.

Der Mann war ohne Zweifel ein Bauer, das lockige dunkelblonde Haar hing ihm wild in die Stirn, aus dem Mundwinkel rann Blut, denn er hatte sich während des Kampfes auf die Zunge gebissen.

"Nur über meine Leiche", keuchte er und versuchte, sich aus Bradens eisernem Griff zu lösen. "Bring mich erst um, bevor du diese Hütte betrittst, Dreckskerl!"

Braden schnaubte und musste dann seinen Griff verstärken, denn der andere machte eine letzte Kraftanstrengung, um sich zu befreien. Er wollte dem Burschen nicht wehtun, denn er sah recht verzweifelt aus und schien sich im Recht zu glauben.

"Hast du nicht gehört, Kerl? Ich bin Braden MacDean. Was zum Teufel ist hier geschehen?"

"Lügner! Braden MacDean ist tot. Genau wie alle anderen."

Braden ließ ihn los und trat zwei Schritte zurück. Sein Gesicht war aschfahl geworden.

"Sag das noch einmal!"

Der Bursche zögerte, die Wirkung seiner Worte hatte ihn verunsichert. Verwirrt starrte er den großen Kerl an, diesen Hünen, der ihn mit einer Hand an die Wand drückten konnte, ohne dass er imstande war, sich zu befreien.

"Um Himmels willen, Swan!", vernahm man die Stimme des Alten. "Ich glaube gar, er ist es wirklich."

Der Alte war mühsam herbeigehumpelt, denn er war auf einen der Balken gestürzt und hatte eine Weile gebraucht, bis sein Blick sich wieder klärte. Seine Kleider waren zerlumpt, über seine linke Wange zog sich eine frische Narbe.

"Verzeiht Herr", stammelte er ängstlich. "Ich habe Euch nicht gleich erkannt - Ihr habt Euch verändert. Ich bin Rupert, und das ist mein Enkelsohn Swan. Erinnert Ihr Euch? Wir hatten das Cottage dort drüben am See."

"Rupert Knees? Natürlich kenne ich dich. Wo ist deine Frau? Deine Tochter Mary und ihr Mann Humes, die

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