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Die Grube aus Eltville Band II von Boros, Gabriel (eBook)

  • Erschienen: 20.09.2016
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)

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Die Grube aus Eltville Band II

Das Buch ist ein zweiteiliger Roman in Stilrichtung der Esoterik. Im ersten Teil kehrt der Hauptdarsteller 'Louis' nach Eltville zurück. Dort hatte man ihn in seinem vorangegangenen Leben als Selbstmörder - welcher vor seinem eigenen Schicksal floh - beerdigt. Diesmal muss er sich sowohl seinen 300 Jahre zurückliegenden Taten als auch den gegenwärtigen Schauplätzen stellen. Hinzu kommt, dass er wieder den Menschen begegnet, die er bereits aus damaliger Zeit kannte. Seine Berufung liegt darin, auch seinen Mitmenschen begreiflich zu machen, dass sie ihre in damaligen Inkarnationen begangenen Taten und Sünden jetzt wiedergutzumachen haben. Dies ist keine leichte Aufgabe, da die Seele immer wieder aufs Neue auf diese Erde geboren wird, um Sühne leisten zu können und sich geistig weiterzuentwickeln. Der zweite Teil des Romans spielt 15 Jahre nach dem ersten. Die Botschaft besteht darin, den Leser auf den Sinn des Lebens aufmerksam zu machen. Damit man sich nicht mit den vergangenen Dingen auseinandersetzt, sondern vielmehr mit der seelischen und geistigen Entwicklung.

Gabriel Boros ist am 10.11.1945 in Máramarossziget (Siebenbürgen) geboren. Seine schulische Laufbahn absolvierte er in der Geburtsstadt. Das Studium begann er in Klausenburg, bis er aus politischen Gründen angehalten wurde, dieses zu beenden. Seit Frühjahr 1983 lebt er mit seiner Familie in seiner Wahlheimat, Deutschland.

Produktinformationen

    Größe: 442kBytes
    Reihe (Teil): Die Grube aus Eltville .II
    Herausgeber: TWENTYSIX
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 212
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783740755263
    Erschienen: 20.09.2016
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Die Grube aus Eltville Band II

In dieser Nacht gab es so ein gewaltiges Erdbeben, dass wir bei unserer Ankunft nichts mehr um das Grab herum wiedererkennen konnten. Es lag, im wahrsten Sinne des Wortes, kein Stein mehr auf dem anderen.

Vor dem Eingang zum Grab, war der gewaltige Stein, zusammen, mit den Wächtern verschollen gewesen...

Dieses Schauspiel kann ich Euch nur schwer wiedergeben. Stellt Euch nur mal vor, wir hatten das Gefühl, dass in der Tat kein Stein mehr dort lag wo es vorher war. Als unser Weggeleiter eine Fackel anzündete, und zu dem Grab ging, kam eine große Unruhe auf.

'Geht und beeilt Euch! Holt schnell die Pferde!', rief er zu uns. 'Hier, im Tal stehen diese am ersten Haus für uns bereit...'

Danach eilte einer von uns fort, um einige Minuten später, mit einem Pferd zurückzukommen.

Ihr könnt Euch diese Situation nicht vorstellen, als unser Herr, sich an zwei unserer Gefährten stützend, uns erschienen war. Wir staunten nur und trauten unseren tränenreichen Augen nicht, als wir ihn empfingen:

'Hosanna, hosanna!'

Dann richtete er seinen Kopf in unsere Richtung und sprach lächelnd zu uns:

'Wir haben gesiegt!'

An diesem Tag, wie wir alle wissen, hatten die Juden ihren Feiertag, und es ward niemandem gestattet zum Grab zu gehen.

Es war gerade Dämmerung, und die Sonne ging am Bergrand auf, als jemand losgeritten war, um der Mutter von Jesus, Maria von den Geschehnissen zu berichten..."

"Aber wusste sie denn nicht, dass ihr Sohn am dritten Tage auferstehen würde?", fragte Marie, und staunte über das Gesagte.

"Zeig mir bitte nur eine Sache in der Bibel auf!", sprach Sebastian aufgebracht. "Wieso ist Jesus' Mutter, Maria nicht mit ihnen gegangen, wobei Maria Magdalena und die andere Maria, die Mutter von Jakob, sowie Salome, mit den Salben zum Grab gegangen waren?! Denkt Ihr nicht, dass es das Erste gewesen wäre, was sie gewollt hätte? Wobei sie bereits lange vorher von ihrem Sohn gehört hatte, dass dieser an jenem geheimnisvollen 'dritten Tag' auferstehen würde..."

"Verzeih mir bitte!", entschuldigte sich Marie.

"Ist schon gut! Ihr könnt gerne auch fragen, sofern Euch etwas unklar ist...!", sprach Sebastian beruhigt. "Denn ich wollte Euch nicht nur dieses eine Geheimnis berichten, sondern auch, dass von den übriggebliebenen 11 Jüngern ebenfalls niemand darüber Bescheid wissen durfte..."

"Und warum war das so?"

"Denn als Jesus auferstanden war, gab es ein derart großes Licht und Erdbeben, dass die zwei Soldaten - welche von Pilatus zum Bewachen des Grabes abgeordnet waren - so schnell weggelaufen waren, dass keine Spur mehr von ihnen übriggeblieben ist. Und in jener Nacht, wurde sogar den großen Priestern berichtet, was dort gesehen wurde.

Stellt Euch nur mal vor, welch großen Staub dieser Vorfall ins Leben gerufen hätte, wenn die feiernde Menge, die Wahrheit erfahren hätte.

Aus diesem Grund, wollten die Priester Zeit gewinnen, und verbreiteten die Lüge, dass seine Jünger den Leichnam gestohlen hätten. Ganz zu schweigen davon, dass an diesem Morgen, unser Helfer aus Heliopolis, verkündet hatte:

'Behaltet diese Geheimnisse bitte für Euch! Und erzählt es bitte nicht den übrigen Jüngern! Denn sie haben, wie Ihr bereits wisst, die Aufgabe erhalten, in die Welt hinaus zu gehen, um die Auferstehung auf die Weise zu erzählen, wie es von der geistigen Welt beschrieben wurde.

Christus ist nämlich, nachdem er den Himmel mit der Hölle verbunden hat, erst am dritten Tage auferstanden."

"Dürfen wir nun vor den uneingeweihten alles erzählen?", ertönte die Frage seiner Frau erneut.

"Wir, Retter und Helfer unter den 108, die wir zu diesen letzten Zeiten aufs Neue hierhergekommen sind, um zu retten, was noch möglich ist, haben die Aufgabe, der Welt die Wahrheit zu erzählen. Es wird ohnehin nur von denjenigen wahrgenommen werden, welche bereits das Licht des Christus' in sich tragen..."

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