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Die heiße Nacht auf den Bahamas von Allison, Margaret (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die heiße Nacht auf den Bahamas

Eine wunderschöne leidenschaftliche Nacht auf den Bahamas hat Cassie in den Armen eines gut aussehenden Fremden erlebt. Dass ihr sinnlicher Liebhaber der mächtige Firmenbesitzer Hunter Axon war, ahnt sie nicht. Als Cassie ihn wenige Tage später wiedersieht, weiß sie: Sie muss die zärtlichen Stunden vergessen, denn Hunter ist ihr Gegner ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.06.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942051
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 555 kBytes
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Die heiße Nacht auf den Bahamas

1. Kapitel

Cassie Edwards bohrte die Zehen in den Sand und nippte an ihrer Piña Colada, während sie den Barkeeper beim Drinkmixen beobachtete. Er war groß, athletisch gebaut und sah irgendwie vornehm aus, wie ein Märchenprinz. Sein Haar war dunkelbraun, und um seine Augen lagen feine Lachfältchen. Er trug ein weißes Baumwollhemd, das im Bund einer ausgewaschenen Jeans steckte.

Obwohl Cassie kein Wort mit ihm gewechselt hatte, fühlte sie sich von ihm magisch angezogen und konnte kaum den Blick von ihm abwenden. Unwillkürlich überlegte sie, wie es wohl wäre, mit so einem Mann zusammen zu sein. Wie würde sich seine Haut anfühlen? Wie wäre es, ihn zu küssen, zu ihm zu gehören?

Was war bloß in sie gefahren?

Cassie schaute sich um. Das Lokal befand sich unter freiem Himmel, direkt am Strand. Kleine, weiße Lichter grenzten den Barbereich ab, und die Kellner und Kellnerinnen trugen bunt bedruckte Hemden. Der Ort wirkte unglaublich romantisch. Überall sah man Pärchen, die Händchen hielten, sich küssten und miteinander schmusten. In dieser Atmosphäre wurden selbst hartgesottene Zyniker ein wenig sentimental.

Cassie fühlte sich plötzlich sehr einsam. Die Bahamas waren kein geeigneter Ort, um über ein gebrochenes Herz hinwegzukommen.

Doch sie wollte weder über ihren Exverlobten nachdenken noch sich einen harmlosen Flirt erlauben. Sie war hier nicht auf der Suche nach Liebe. Sie war hergekommen, um Hunter Axon zu treffen, einen der skrupellosesten Firmenaufkäufer der Welt. Das war eine seltsame Aufgabe für eine Frau, die keine Managerin war, sondern nur als Weberin in einem historischen Textilbetrieb arbeitete.

"Darf ich Ihnen noch eine Piña Colada bringen?"

Cassie blickte auf, und ein Schauer rann ihr über den Rücken, als sie den Barkeeper erkannte, den sie vorhin bewundert hatte. Sie blickte in seine großen braunen Augen, und der Rest der Welt um sie herum verblasste. Was machte er an ihrem Tisch? Er war schließlich kein Kellner.

Sie schüttelte den Kopf. "Nein, danke."

Der Mann zögerte einen Augenblick. Dann wies er mit dem Kopf auf ihre Kamera. "Haben Sie viele Fotos gemacht?"

Das klang, als flirtete er mit ihr. Unglücklicherweise wusste Cassie nicht, wie man flirtete. Dazu hatte sie nie viel Gelegenheit gehabt. Cassies und Olivers Familien hatten beschlossen, ihre Kinder seien füreinander bestimmt, seit sie im Abstand von nur zwei Tagen im selben Krankenhaus geboren worden waren. Alle Jungen in Shanville, New York, wussten, dass sie, Cassie, Oliver Demions Mädchen und somit für sie tabu war.

Cassie wurde ein bisschen nervös. Was sollte sie jetzt sagen? "Nein", antwortete sie leise. Doch als ihr seine Frage wieder einfiel, korrigierte sie sich: "Ich meine, ja."

Der Mann lächelte. "Waren Sie unten beim Riff?"

"Dazu hatte ich keine Zeit. Ich habe bloß ein paar Bilder vom Strand gemacht. Ich bevorzuge Fotos, auf denen nur das Wesentliche festgehalten ist. Wissen Sie, was ich meine? Die Ausstrahlung, aber nicht zwingend die, nun, ..." Die was? Warum redete sie nur wie eine zerstreute Professorin?

"Dann sind Sie also eine ernsthafte Fotografin."

Sie lachte. "Nein. Zumindest nicht mehr. Ich habe angefangen, Kunst zu studieren, habe aber das Studium vorzeitig abgebrochen." Weil meine Großmutter krank wurde, und ich nach Hause zurückkommen musste, um ihr zu helfen, hätte sie fortfahren können. Also arbeitete ich im Betrieb meines Verlobten, und er ließ mich fallen, kurz bevor er das Unternehmen verkaufte, bei dem die meisten Leute im Ort angestellt sind. Was für eine bittere Geschichte! Doch das behielt sie lieber für sich. "Jetzt ist Fotografieren für mich nur noch ein Hobby."

Er betrachtete sie eine Weile schweigend. Cassie kam sich vor, als würde er sie mit den Augen ausziehen. Liebe Güte, sah er gut aus! Sie schluckte und wandte den Blick ab.

"Geben Sie mir Bescheid, wenn Sie noch etw

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