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Die letzte erste Nacht von Iosivoni, Bianca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.05.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Die letzte erste Nacht

Eine einzige Nacht kann dein ganzes Leben verändern -

Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen - das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen ...

'Frech, humorvoll, sexy!' Mona Kasten über Der letzte erste Blick

Die Firsts-Reihe:

1. Der letzte erste Blick

2. Der letzte erste Kuss

3. Die letzte erste Nacht

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 25.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307797
    Verlag: LYX
    Serie: Lyx Taschenbuch .3
    Originaltitel: Die letzte erste Nacht
    Größe: 1634 kBytes
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Die letzte erste Nacht

Kapitel 1

Tate

Trevor Alvarez war absolut nicht mein Typ. Nope. Nie gewesen und würde er auch nie sein. Nicht einmal dann, wenn er so dicht an mir vorbeiging wie jetzt und mir dabei einen Blick zuwarf, den ich nicht recht deuten konnte. Sein Duft hing noch in der Luft, während er sich bereits setzte, und ich musste mich zusammenreißen, um nicht ein weiteres Mal tief einzuatmen.

Zugegeben: Trevor war attraktiv. Nicht auf eine modelmäßige Weise, sondern wenn man auf den geheimnisvollen Latinotyp mit vollem Haar, gepflegtem Bart und Augen stand, die so dunkel waren, dass sie beinahe schwarz wirkten. Dazu eine große Statur, breite Schultern und schöne Hände. Ja, ich gehörte zu den Frauen, die auf wohlgeformte Hände mit langen Fingern standen und die sich nur zu gern ausmalten, was ihr Besitzer alles damit anstellen konnte. Und vielleicht starrte ich einen Moment zu lange auf Trevors Hände, als er seine Unterlagen auspackte und sich mir gegenüber an unserem Stammplatz in der Bibliothek breitmachte.

Seine Finger waren ein bisschen rau, obwohl ich mir nicht ganz erklären konnte, woher das kam. Ich wusste nur, dass sie ein heißes Prickeln auf meiner Haut hinterließen und sich die Härchen auf meinen Armen aufstellten, als er darüberstrich. Und als er die Hände unter meinen Pullover schob ...

"Gehst du oder bleibst du?" Trevor sah stirnrunzelnd von meiner gepackten Tasche zu mir hoch.

"Charmant", murmelte ich und begutachtete eine der roten Strähnen in meinem ansonsten dunkelbraunen Haar, während ich demonstrativ weiter neben dem Tisch stehen blieb. Sie waren nicht mehr ganz so knallig wie noch vor den Ferien. Kommt sofort auf die To-Do-Liste . Eigentlich war ich gerade im Begriff gewesen zu gehen, da man nur ein gewisses Maß an Informationen über die verschiedenen Obduktionsverfahren sammeln konnte, bis einem der Kopf platzte. Aber statt abzuhauen, stützte ich mich nun mit beiden Händen auf die Tischplatte, lehnte mich vor und schenkte Trevor ein provozierendes Lächeln. "Willst du denn, dass ich bleibe?"

Etwas flackerte in seinen Augen auf, doch genauso schnell, wie es aufgetaucht war, veränderte sich sein Blick wieder, wurde distanziert und ausdruckslos.

"Kein Interesse."

Ich beugte mich noch ein Stück näher, bis ich seinen Duft überdeutlich wahrnahm. Trevor roch nach etwas, das mich an lange Nächte vor einem Kaminfeuer denken ließ, dazu kam etwas Zitrusartiges und ein Hauch von etwas Scharfem.

"Lügner", flüsterte ich.

Dieser Kerl war so verdammt schwer zu knacken - dabei könnte alles so einfach sein. Vor allem dann, wenn er damit aufhören würde, den Retter für mich zu spielen. Ich hatte einen Aufpasser und großen Bruder gehabt und brauchte keinen zweiten. Doch Trevor schien das nicht einsehen zu wollen und kam mir immer dann zu Hilfe, wenn ich überhaupt keine wollte. Aber wenn ich ihm mehr oder weniger subtil etwas anderes anbot, etwas, das nichts mit Büchern und Lernen oder damit zu tun hatte, auf mich aufzupassen, schaltete er auf blind, taub und stur.

Kopfschüttelnd richtete ich mich wieder auf. "Dann noch viel Spaß."

Und damit machte ich auf dem Absatz kehrt. Während ich die Bibliothek durchquerte, hätte ich schwören können, dass er mir mit seinem Blick folgte, doch als ich mich kurz vor dem Ausgang noch einmal umdrehte, war Trevor bereits in sein Buch vertieft.

Mistkerl .

Ich stieß die Tür mit mehr Gewalt auf als nötig und hätte sie damit fast einem Kommilitonen an den Kopf geknallt, der gerade hereinkommen wollte. Ich ignorierte seinen verdutzten Gesichtsausdruck und rauschte wortlos an ihm vorbei, raus aus der gut beheizten Bibliothek in den eisigen Januarnachmittag. Dunkle Wolken hingen am Himmel und tauchten alles in ein graues Licht, aber die Sonne würde ohnehin bald untergehen, und es würde wieder Nacht sein.

Ich mochte den Winter ni

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