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Die Littlepage-Trilogie: Satanstoe + Der Kettenträger + Ravensnest Wildwestromane: Die Familie Littlepage + Die Handschriften der Familie Littlepage + Die Rothhäute von Cooper, James Fenimore (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.10.2014
  • Verlag: e-artnow
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Die Littlepage-Trilogie: Satanstoe + Der Kettenträger + Ravensnest

Dieses eBook: 'Die Littlepage-Trilogie: Satanstoe + Der Kettenträger + Ravensnest' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
James Fenimore Cooper (1789-1851) war ein amerikanischer Schriftsteller der Romantik. Cooper ist in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselfigur der amerikanischen Literatur. Neben Washington Irving war er der erste amerikanische Schriftsteller, der von seinen Büchern leben konnte. Er blieb bis weit in das 20. Jahrhundert hinein auch in Europa der wohl meistgelesene.
Inhalt:
Satanstoe, oder die Familie Littlepage
Der Kettenträger oder die Handschriften der Familie Littlepage
Ravensnest oder die Rothhäute
Aus dem Buch:
'Roger Littlepage war im Jahre 1786 geboren und der zweite Sohn meines Großvaters Mordaunt Littlepage aus dessen Ehe mit Ursula Malbone. Mein Vater Malbone Littlepage war der älteste Sprößling dieser Verbindung, und würde, wenn er seine Eltern überlebt hätte, kraft seines Erstgeburtsrechts die Besitzung Ravensnest geerbt haben. Da er jedoch in jungen Jahren starb, trat ich in einem Alter von kaum achtzehn das Erbe des Eigenthums an, welches ihm zugefallen wäre. Auf meinen Onkel Ro kamen Satanstoe und Lilaksbush, zwei Landhäuser und Meiereien, die, wenn sie auch nicht den Namen großer Besitzungen verdienten, im Lauf der Zeit doch weit werthvoller wurden, als die große Bodenfläche, welche das Erbtheil des ältern Bruders war.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1920
    Erscheinungsdatum: 28.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026825883
    Verlag: e-artnow
    Größe: 1993 kBytes
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Die Littlepage-Trilogie: Satanstoe + Der Kettenträger + Ravensnest

Drittes Kapitel.

Inhaltsverzeichnis


"Glaube mir, du schwatzest von einem bewundernswerth einge-
bildeten Gesellen. Hat er irgend welche glatte Waaren?"

"Ich bitte dich, bring ihn herein; und laß ihn singend sich
nähern."

Wintermährchen.

Ich habe nicht die Absicht, mich vom Leser durch das Collegium begleiten zu lassen, wo ich die gewöhnliche Zeit von vier Jahren blieb. Diese vier Jahre wurden nicht im Müssiggang vertändelt, wie dieß manchmal geschieht, sondern zu wirklichem Fortschreiten benützt. Ich las das ganze Neue Testament im Griechischen; einige von Cicero's Reden, jede Zeile von Horaz's Satiren und Oden; vier Bücher von der Ilias; den ganzen Tullius de Oratore; und außerdem widmete ich die gebührende Aufmerksamkeit der Geographie, der Mathematik und andern gewöhnlichen Fächern. Besonders die Moral-Philosophie studirte ich fleißig in meinem letzten Jahre, so wie auch Astronomie. Wir hatten ein Teleskop, welches uns alle vier Monde des Jupiter zeigte. In andern Beziehungen konnte Nassau der Sitz der Gelehrsamkeit heißen. Einer von unserer Klasse kaufte in der Hauptstadt ein Exemplar des Euripides aus zweiter Hand, und wir hatten es ganze sechs Monate im Collegium, obgleich mir nie das Glück zu Theil ward, es zu sehen, da der junge Mann, dem es gehörte, nicht sehr geneigt war, seinen Schatz von profanen Augen beschauen zu lassen. Dennoch bin ich überzeugt, daß das Exemplar jenes Werkes wirklich im Kollegium sich befand; und wir trugen Sorge, die Leute zu Yale mehr als einmal davon hören zu lassen. Ich glaube, sie haben nie einen Euripides auch nur von außen gesehen. Was das Teleskop betrifft, so kann ich von diesem aus eigener Anschauung und Kenntniß zeugen; denn ich habe mit meinen eigenen Augen, mittelst seiner Vergrößerungsgläser, die Monde des Jupiter wohl zehnmal gesehen. Wir hatten einen Lehrer, der in der Sternkunde sehr bewandert war, und der, wie man allgemein glaubte, im Stande gewesen seyn würde, den Ring des Saturn zu sehen, wenn er nur den Planeten selbst gefunden hätte; aber das gelang ihm eben nicht.

Meine vier Jahre im Collegium waren glückliche Jahre. Die Ferien kamen oft, und ich ging jedesmal in meine Heimath, und auf dem Hin-oder Herweg brachte ich einen oder zwei Tage bei meiner Tante Legge zu. Die Erwerbung von Kenntnissen war mir jederzeit angenehm; und ich darf es jetzt, hoffe ich, ohne Eitelkeit sagen, ich errang den dritten Ehrengrad in meiner Klasse. Wir würden unserer Viere graduirt worden seyn, aber Einer von unsrer Klasse war gegen das Ende des ersten Cursus genöthigt, uns wegen leidender Gesundheit zu verlassen. Er studirte mit ungewöhnlichem Eifer und Fleiß, und man anerkannte allgemein, daß er, wäre er geblieben, den ersten Platz behauptet haben würde. Es herrschte anfänglich die Ansicht, daß wir unsere Sachen recht löblich gemacht hätten; doch hörte ich nachher meinen Großvater gegen Mr. Worden äußern, er sey der Ansicht: die Vorträge würden männlicher und preiswürdiger gewesen seyn, wenn weniger von dem erstaunlichen Wachsthum, dem Gedeihen und der Macht der Colonieen gesprochen worden wäre. Er habe Nichts einzuwenden gegen die Ermunterung einer tüchtigen, gesunden patriotischen Gesinnung; aber ihm scheine, etwas mehr Neues würde den Zuhörern besser gefallen haben. Das mochte wahr seyn, da wir drei Alle Etwas über diesen Gegenstand zu sagen hatten, und es ist ein Beweis, wie gleich unsre Denkweise war, daß unsre Sprache sich beinahe ebenso glich wie unsre Ideen.

Was die Fähre von Powles' Hook betrifft, so war das eine unangenehme Sache, wie ich zugeben muß; aber so lang ich jünger war, dachte ich nicht daran. Meine Mutter jedoch war f

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