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Die Promijägerin/Jagdsaison für Märchenprinzen Zwei Romane in einem Band von Engelmann, Gabriella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.12.2016
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Die Promijägerin/Jagdsaison für Märchenprinzen

Die Promijägerin: "Gabriella Engelmann beschreibt die Verlagswelt unglaublich realistisch, ein bisschen verrückt, ein bisschen erstrebenswert, aber auf jeden Fall voller Witz, Humor, Flirts und - eigener Erfahrung." Gaby Hauptmann 14 Tage - mehr Zeit hat man der Verlagslektorin Marie Teufel nicht gegeben, um zehn Prominente davon zu überzeugen, dass sie unbedingt ein Buch schreiben müssen. Da trifft es sich gar nicht gut, dass sie gleich den ersten Kandidaten, den berühmten Schriftsteller Miguel Vargas, so verärgert, dass er sich wütend in seine Finca auf Mallorca zurückzieht. Was tun? Am Telefon kniefällig um Verzeihung bitten? Demütige Bettelbriefe schreiben? Doch Marie bekommt eine zweite Chance und reist ihm nach ... Jagdsaison für Märchenprinzen: Eine herzerfrischend witzige romantische Komödie! - Gibt es ein schöneres Gefühl, als frisch verliebt zu sein? Diese Schmetterlinge im Bauch, dieses Hochgefühl, dieser Wunsch, die ganze Welt zu umarmen ... Einfach wunderbar! Seit genau 15 Tagen sind Promijägerin Marie Teufel und Verlagsleiter Christoph Köllisch ein Paar - und schon droht der jungen Liebe Gefahr. Laura von der Osten, blond, schlank, groß, ist alles, was Marie nicht ist, und hat ein Auge auf Christoph geworfen. Doch Marie will das Feld keinesfalls kampflos räumen und bläst zur Jagd auf Märchenprinzen, Promis und Herzensbrecherinnen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 784
    Erscheinungsdatum: 19.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955308766
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 5317 kBytes
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Die Promijägerin/Jagdsaison für Märchenprinzen

D IE FAHRKARTEN BITTE!", schallt es unsanft an mein Ohr, während ich gerade versuche, auf dem Weg nach Frankfurt noch etwas Schlaf zu finden. "Personalwechsel in Hannover. Noch jemand zugestiegen?"

Nein, bin ich nicht, ich sitze schon seit Hamburg hier, murmle ich und kuschle mich tiefer in meinen neuen dunkelbraunen Strickmantel. Während der Zug sich wieder in Bewegung setzt, drehe ich mich auf die andere Seite, um wieder nahtlos in meinen Traum einsteigen zu können.

Dort laufe ich gerade Hand in Hand mit meinem neuen Freund Christoph am Strand von Kampen entlang, meine langen Haare (woher habe ich die denn auf einmal?) flattern im Wind, meine Wangen sind gerötet, und eine Möwe zieht am Himmel ihre Kreise. Plötzlich dreht Christoph sich zu mir um (klar, ich liege, unsportlich wie ich bin, tempomäßig mal wieder weit zurück) und wirft sich vor mir auf die Knie.

"Wollen Sie ...?"

Ah, denke ich, jetzt kommt's, der Antrag. Finde ich richtig süß von Christoph, dass er gleich so förmlich ist - allerdings ist das ja auch dem Anlass angemessen. Also, jetzt geht es wohl los: Ich bekomme den ersten Heiratsantrag meines Lebens!

"Wollen Sie ... mir nicht endlich Ihre Fahrkarte geben? Personalwechsel in Hannover. Ich muss jetzt alle Fahrscheine kontrollieren, auch Ihren!"

Ups, mit einem Schlag bin ich hellwach.

Diesmal brauche ich Gott sei Dank nicht so lange wie sonst, um mein Portemonnaie zu finden, denn ich habe mir eins in Knallrot gekauft - das fällt immer ins Auge, egal wie müde man ist und erspart einem das lästige Suchen. Nachdem dieses Prozedere abgeschlossen ist, hänge ich wieder meinen Gedanken nach. Das mache ich eigentlich fast am liebsten. Aber am allerliebsten denke ich im Moment über Christoph nach.

Es kommt mir vor, als läge der Tag, an dem wir zusammengekommen sind, Lichtjahre zurück, dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass wir ein Paar sind. Ich hätte nie damit gerechnet. Nicht dass ich unansehnlich wäre. Das nun gerade nicht. Aber ich bin nur eine kleine (und nicht wirklich schlanke, wenn ich ehrlich bin) Lektorin, Christoph Köllisch ist Verleger, jung und gut aussehend dazu. Was sollte der schon an mir finden. Außerdem hatte er bis vor kurzem noch diese Superfrau Carlotta als Freundin: groß, erfolgreich, gertenschlank. Dagegen kam ich mir vor wie das berühmte hässliche kleine Entlein. Trotzdem hatte ich mich in ihn verliebt. Meinen Chef.

Weil er so schöne dunkelbraune Augen hat.

Weil er so gut duftet.

Weil sein Lachen so ansteckend ist, dass man die ganze Welt umarmen möchte.

Weil niemand schönere Hände hat als er.

Weil, weil, weil, weil ... weil er eben der tollste Mann ist, der mir je begegnet ist.

Der Mann meiner Träume.

Mein Märchenprinz, wenn man so will.

Drei Wochen sind Christoph und ich jetzt schon zusammen (na ja, eigentlich sind es fünfzehn Tage, um genau zu sein), aber es kommt mir vor, als wären es drei Wochen. Fünfzehn Tage ist es her, dass Christoph mich bei der Buchpremiere eines unserer Autoren nach einem Schwächeanfall meinerseits wieder belebt und wachgeküsst hat. Wie bei Dornröschen. Oder war es Cinderella? Schneewittchen? Ach egal, ich bin nicht so sattelfest in Märchen - ist ja auch nicht mein Ressort als "Promijägerin". Der Begriff wurde extra für mich erfunden! Denn in meinem Beruf geht es um Prominente aus allen Sparten der Gesellschaft, die ich dafür gewinnen muss, ein Buch in unserem Verlag Bader & Köllisch zu verlegen. Also gehören in mein "Jagdgebiet" eher Frauen wie Heidi Klum oder Madonna, und die sind ja an sich recht emanzipiert. Die brauchen keinen Prinzen, der sie wachküsst. Die wissen selbst am besten, wo's langgeht. Und entscheiden selbst, wen sie küssen und wen nicht.

Hmmm, Küssen ist auch ein schönes Thema ...

Christoph ist wirklich sensationell auf diesem Gebiet. Ich finde, unsere vollen weichen Lippen ergänzen sich hervorrag

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