text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Tulpenschwestern Roman Neuerscheinung 2019 von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2019
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Tulpenschwestern

Kelly Murphy liebt Tulpen. Das jährliche Tulpen-Festival ist ihre größte Freude. Dieses Mal kehrt allerdings ihre Schwester Olivia zurück - die Kelly seit Jahren nicht gesehen hat. Obwohl sie sich wie Tag und Nacht unterscheiden, müssen sie nun in einem Haus leben. Als dann auch noch ihre Mutter auftaucht und sich scheinbar wieder mit dem Vater versöhnen will, erschüttern lang gehütete Geheimnisse ihre Welt. Die Schwestern müssen lernen zu verzeihen und auch, dass die Liebe manchmal ganz eigene Blüten treibt ... "Gleichermaßen für Fans von Liebesromanen wie für Leser von frischer Frauenunterhaltung" Library Journal "?Die Tulpenschwestern? überrascht mit einer schwungvollen Geschichte über drei Frauen, die sich danach sehnen, die wahre Liebe in ihrem Leben zu entdecken ... eine Urlaubslektüre, die man nicht verpassen will!" Fresh Fiction "Mallery erschafft eine reizende und bezaubernde Welt in Tulpen Crossing, und ihre drei Hauptfiguren sind ungemein liebenswert und sympathisch." Kirkus Reviews In ihren Romanen gelingt es der SPIEGEL-Bestsellerautorin Susan Mallery immer wieder, große Gefühle mit tiefgründigem Humor zu kombinieren. Ihre außerordentlichen Charaktere leben in der Fantasie des Lesers weiter. Mallery ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Seattle.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 01.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959678025
    Verlag: HarperCollins
    Originaltitel: Secrets of the Tulip Sisters
    Größe: 2187 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Tulpenschwestern

1

Kelly Murphy war bereit, gewisse Ungerechtigkeiten des Lebens hinzunehmen. Dass Brownies mehr Kalorien hatten als Sellerie. Dass sie grundsätzlich ihre Periode bekam, wenn sie weiße Hosen trug - völlig unabhängig davon, an welchem Punkt ihres Zyklus sie sich befand. Dass ihrem Auto nur an Tagen, an denen sie spät dran war, der Sprit ausging. Was sie nicht zu schätzen wusste oder akzeptieren konnte, war der vollkommen unfaire Umstand, dass Griffith Burnett nicht nur vor fast einem Jahr nach Tulpen Crossing, Washington, zurückgekehrt war, sondern anscheinend irgendwann im letzten Monat aufgewacht war und beschlossen hatte, sie zu stalken.

Der Mann war überall. Wirklich überall . Er war die Blattlausplage im Garten ihres Lebens. Er war ein wild wucherndes Unkraut, der Regen bei einer Freiluft-Hochzeit; jemand, der einen Film spoilerte, der gerade richtig gut zu werden begann. All das auf einmal.

"Du verschwendest zu viel Energie an den Mann", meinte Helen Sperry nachsichtig, als müsse sie jemanden beruhigen, der ein wenig verrückt war.

"Es geht hier nicht um mich", erklärte Kelly ihr. "Ich bin nicht diejenige, die ständig auftaucht und jemandem auflauert."

"Wenn du ihn immer und überall siehst, könnte man auch behaupten, dass du ihn stalkst."

"Das werde ich keiner Antwort würdigen", murrte Kelly, während sie vor dem Kunstgewerbezentrum vorfuhr und ihren Truck parkte.

"Kanntest du Griffith schon in der Highschool?", fragte Helen. "Du bist ... was? Drei Jahre jünger als er? Dann könnt ihr nicht dieselben Freunde gehabt haben."

"Haben wir auch nicht. Ich war in der zehnten Klasse und er in der Oberstufe", räumte Kelly ein. "Wir hatten nie zusammen Unterricht."

Doch dass sie nie die gleichen Kurse besucht hatten, bedeutete nicht, dass sie nicht gewusst hätte, wer er war. Alle kannten Griffith Burnett. Schließlich war er eine der gottgleichen Gestalten gewesen, die mit gutem Aussehen, Grips und sportlichem Talent gesegnet waren. Sie hingegen war das etwas sonderbare Mädchen gewesen, das er nicht wahrgenommen hatte ... bis er ihr zartes, junges Mädchenherz gebrochen hatte.

"Ich bin mir sicher, dass er bloß zufällig überall auftaucht", sagte Helen. "Tut mir leid, dir jetzt mit Logik zu kommen, aber wir wohnen in einer sehr kleinen Stadt. Auch wir beide laufen uns ständig über den Weg. Ich sehe dich ungefähr fünfhundert Mal am Tag."

Kelly lächelte. "Aber wir sind Freundinnen, und ich sehe dich gern ."

"Gleichfalls." Helen schaute sie an. "Geht's dir gut, oder gibt es da etwas, das ich nicht weiß?"

"Nichts bis auf Griffith", erklärte Kelly ihr. "Bestimmt hast du recht. Ich bin mir sicher, es ist bloß Zufall, dass ich keine zwei Schritte machen kann, ohne ihn zu sehen." Worte, die toll klangen, die sie sich selbst aber keine Sekunde lang abkaufte.

Wenn sie eine andere gewesen wäre oder er nicht der, der er war, hätte sie vielleicht geglaubt, er interessiere sich für sie ... also, als Mann. Jedes Mal, wenn er sie sah, sprach er mit ihr und lächelte. Sein Blick schien sie festzuhalten. Aber es war vollkommen unmöglich, dass er etwas von ihr wollte. Kelly hatte den Beweis dafür.

Vor dreizehn Jahren und ein paar Monaten war sie um eine Ecke gebogen und mit Griffith zusammengestoßen. Sie war auf dem Weg zum Englisch-Leistungskurs gewesen, und er ... also, sie hatte keine Ahnung, was er vorgehabt hatte. Ihre Bücher waren in alle Richtungen davongeflogen, und Griffith und sie hatten Sekundenbruchteile von der Brust bis zu den Schenkeln förmlich aneinandergeklebt. Nie zuvor war sie einem Jungen so nahe gewesen. Hatte noch nie so bewusst ... alles gespürt.

Dann war er zurückgetreten. Er hatte ihr geholfen, ihre Bücher aufzusammeln, gezwinkert, als sie eine Entschuldigung stammelte, und ihr dann leicht und, oh, sehr sanft die Hand gedrückt, bevor sie in die Sicherheit ihre

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen