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Die Zeit der Weihnachtsschwestern Romantischer Winterroman von Bestseller-Autorin Sarah Morgan von Morgan, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.09.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Die Zeit der Weihnachtsschwestern

Suzanne McBride hat nur einen Weihnachtswunsch: ihre drei Töchter in ihrem Haus in den schottischen Highlands bei sich zu haben. Und tatsächlich: Posy, Hannah und Beth - so unterschiedlich wie die Plätzchen in der Keksdose - wollen sich wieder unter einer Tanne treffen. Suzanne ist entschlossen, ihnen das perfekte Weihnachtsfest zu bescheren ... bis eine Grippe sie ans Bett kettet. Jetzt müssen die Schwestern einspringen. Während die eine oder andere dabei das Fest der Liebe sogar von seiner romantischen Seite kennenlernt, treten bei allen verborgene Geheimnisse und Konflikte ans Tageslicht. Bald wird ihnen klar: Wenn Weihnachten gelingen soll, müssen die McBride-Frauen erst das verlorene Band ihrer Familie wiederfinden ... "Die perfekte Wohlfühllektüre im schottischen Gewand." Veronica Henry

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 16.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745750355
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: The Christmas Sisters
    Größe: 1824 kBytes
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Die Zeit der Weihnachtsschwestern

Kapitel 1

Suzanne

Es gibt gute Jahrestage und schlechte Jahrestage. Dieser war ein schlechter, und Suzanne beging ihn mit einem Albtraum.

Wie es in ihren Träumen häufiger vorkam, war sie begraben. Sie konnte sich nicht bewegen, war gefangen unter einer zentnerschweren Last. Sie hatte Schnee im Mund, in der Nase und in den Ohren. Sein Gewicht und der Druck lasteten auf ihr. Wie tief war sie vergraben? Wo war oben? Würde irgendjemand nach ihr suchen?

Sie versuchte zu schreien, doch da kam nichts, nichts ...

"Suzanne ..."

Jemand rief ihren Namen. Sie konnte nicht antworten. Konnte sich nicht bewegen. Konnte nicht atmen. Ihre Brust zog sich zusammen.

"Suzanne!"

Sie hörte die Stimme durch die Dunkelheit und die Panik hindurch.

"Du träumst."

Sie spürte etwas an ihrer Schulter, und diese Berührung riss sie aus ihrem eisigen Grab zurück in die Realität. Sie setzte sich auf, fasste sich an den Hals und rang nach Luft.

"Ist gut", sagte die Stimme. "Alles ist gut."

"Ich hatte ... einen Traum. Den Traum." Er war so real gewesen, dass sie beinahe erwartete, in Schnee zu fassen und nicht in die zerwühlten Bettlaken.

"Ich weiß." Die Stimme gehörte Stewart, der ihr sanft über den Rücken strich. "Du hast geschrien."

Jetzt erst bemerkte sie, dass sein Gesicht ganz bleich und sein Mund sorgenvoll verzogen war.

Sie beide hatten eine Routine für diese Situation entwickelt, sie aber lange nicht mehr anwenden müssen.

"Es war so lebendig. Ich war dort ."

Stewart schaltete die Lampe ein. Sanftes Licht breitete sich im Schlafzimmer aus, erhellte die dunklen Ecken und wischte die letzten Ausläufer des Albtraums fort. "Du bist in Sicherheit. Sieh dich um."

Suzanne, die in ihrer Vorstellung noch immer unter einer Schneedecke begraben war, sah sich um.

Da war kein Schnee. Keine Lawine. Nur ihr warmes, gemütliches Schlafzimmer in Glensay Lodge, wo die Überreste eines Feuers im Kamin glommen und die Dunkelheit der endlosen Winternacht durch eine Lücke zwischen den Vorhängen schimmerte. Sie hatte die Vorhänge selbst aus einem kostbaren Tartan-Stoff genäht, den sie bei ihrem ersten Besuch in Schottland entdeckt hatte. Stewarts Mutter hatte behauptet, dass es ihr Familien-Tartan wäre, doch Suzanne interessierte eher, dass diese Vorhänge in kühlen Nächten die Kälte abhielten und den Raum gemütlich wirken ließen.

Auf einem Tisch neben dem Fenster stand eine Flasche Single Malt Whisky aus der hiesigen Destillerie, daneben Stewarts leeres Glas.

Da war ihr Lieblingssessel mit den weichen, zerknautschten Kissen. Ihr Buch, ein Roman, der sie nicht wirklich fesselte, lag geöffnet neben ihrem Strickzeug. Gestern war eine neue Lieferung Wolle eingetroffen, und die Farben hatten sie begeistert. Tiefe Lila- und Blautöne, daneben weichere Schattierungen von Heidefarben und Cremetönen. Alle waren sie geeignet, die winterliche Farbpalette von Weiß und Grautönen draußen vor dem Fenster aufzufrischen. Der Gedanke daran machte sie fröhlich. Wenn es wärmer war, ging sie gerne frühmorgens spazieren und betrachtete die Heide, während sich die Sonne durch den Frühnebel kämpfte.

Und da war Stewart. Stewart mit seinen freundlichen Augen und der unendlichen Geduld. Stewart, der seit mehr als drei Jahrzehnten an ihrer Seite war.

Sie befand sich in den schottischen Highlands, Zehntausende Kilometer entfernt von den eisigen Flanken des Mount Rainier. Dennoch hing der Traum wie eine frostige Wolke über ihr und trübte ihre Gedanken.

"Ich hatte diesen Traum seit über einem Jahr nicht mehr." Ihre Stirn war feucht vor Schweiß, und das Nachthemd klebte an ihrem Körper. Sie nahm das Glas Wasser, das Stewart ihr reichte.

Das Wasser beruhigte und kühlte ihre wunde Kehle, doch ihre Hand bebte so sehr, dass sie ein wenig davon über die Bettdecke verschüttete. "Wie kann jemand nach fünfundzwanzig Jahren i

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